Neues PDS-Logo

Die Linke.PDS in Futura.

Bei der PDS sind die Würfel offenbar gefallen: „Linkspartei“ soll im Logo gar nicht vorkommen, stattdessen setzt die Partei auf die Kurzbezeichnung „Die Linke. PDS“.

Die Linke.PDS

Wie beim ersten Versuch ist das neue Logo sehr nah am bisherigen PDS-Design: Diesmal in Futura Extra Bold, mit einem neckischen roten Wimpel. Ähnliches hat die PDS beispielsweise bei den Kampagnen Socialist und Agenda Sozial eingesetzt. Die Schrift des abgebildeten Slogans sieht nach FF Meta aus.

Im Netz herrscht noch ein wenig Chaos: pds-online.de leitete zunächst erfolglos weiter auf linkspartei.de; jetzt führt es wie sozialisten.de zu dielinkspartei.de. Dagegen steht dielinke.de noch zum Verkauf, die-linke-pds.de leitet weiter auf vorgezogene-neuwahlen.de, die-linke.de gehört offenbar den Frankfurter Jusos.

Neues PDS-Erscheinungsbild
tagesschau.de: PDS beschließt neuen Namen
PDS-Erscheinungsbild im März 1990 (Foto bei tagesschau.de)
Bisheriges PDS-Erscheinungsbild

WGIG Report: Understanding it

The Working Group on Internet Governance final report is out.

The Working Group on Internet Governance (WGIG) has released its final report. For very quick readers: The report recommends a permanent forum for dialogue and presents four organizational models for global public policy development and oversight. It’s not exactly light reading, since it introduces no less than five new ghastly acronyms – GIC, IIC, GIPC, WICANN and GIGF – for a topic area which already is overcrowded with acronyms.

WGIG models illustration

To make the report easier to understand, I have created a two-page PDF illustration of the four models. Caveat! This is an inofficial attempt at visualizing the recommendations. The four models are only described very briefly in the report, so it may well be that the graphics do not match the WGIG members’ understanding of the models. (I’ll possibly change parts of the illustration as WGIG members explain the report in public over the next few days. If you find any errors, please let me know.)

Update: One of the WGIG members emphasized to me that the report calls for a forum for dialogue regardless of the four models. I have tried to make this clear by taking the forum out of the illustrations for models 2 and 4 and instead putting it at the top. (Thus: old version 0.1, new version 0.2)

WGIG website
WGIG report (PDF file, Word DOC)
Semi-official background report (Word DOC)
Press release (PDF file)
Reuters (Irwin Arieff): UN panel fails to agree on how to govern Internet
AP (Aoife White): U.N. Panel Presents 4 Internet Options
Heise Online (Monika Ermert): Mehr Regierungseinfluss in der Internet-Verwaltung
ICANN: Transcript of forum discussion on WGIG
U.S. Department of Commerce: Statement of Principles (2005-06-30)
Michael Geist: Working Group on Internet Governance Releases Report

Medien- und Netzpolitik im Wahlkampf

Ein Blick in die Wahlprogramme.

Dass Medien- und Netzpolitik für die meisten Wähler bei der bevorstehenden Bundestagswahl schlicht keine Rolle spielt, ist eine wenig überraschende Erkenntnis. Insofern habe ich sogar Verständnis dafür, wenn solche Themen an den Rand der Wahlprogramme gedrängt werden. Dennoch gibt es ja in den Parteien und Fraktionen Fachpolitiker, die die offizielle Haltung zumindest in ein paar Sätzen skizzieren können.
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Schibsted ante portas

Laut FAZ will der norwegische Verlag in Deutschland expandieren.

Unter dem Titel „Die Skandinavier sind hungrig“ schreibt Skandinavien-Korrespondent Robert von Lucius in der heutigen FAZ über die Medienkonzerne der Region, vor allem über den norwegischen Verlag Schibsted, um den sich bereits der Kölner Zeitungskampf rankte. Wie schon vermeldet stehen die Gratis-Tageszeitungen vor den Toren Deutschlands: „Im August soll es soweit sein“, schreibt von Lucius über die Expansionspläne Schibsteds.

Mehr zum Thema: Gratiszeitungen, zweiter Anlauf?