Südasien

Neun Hilfswerke mit Spendenlinks.

Seebeben in Südasien Hardy Prothmann hat als Medienjournalist mehrmals darüber geschrieben, unter welchen Bedingungen und mit welchem Erfolg Medien aus Kriegs- und Krisengebieten berichten. Nun berichtet er für Spiegel Online aus Phuket — über die Ärzte und Pfleger, die sich dort um die Verletzten kümmern. (Nachtrag: Mittlerweile schreibt er aus Khao Lak.)

Neun Hilfswerke, die sich um die Opfer in der Region kümmern und das DZI-Spendensiegel tragen, mit direktem Link zum Online-Spenden:
CARE
Christoffel-Blindenmission
Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie-Katastrophenhilfe
Kindernothilfe
terre des hommes
UNICEF
Welthungerhilfe
World Vision
(Angaben zu Spendenkonten bei tagesschau.de)

Die Grafik stammt übrigens von der exzellenten Wikipedia-Seite zum Thema. (Leider steht an ihrem Anfang derzeit ein Jesus-Bild mit dem Text „Let this be a lesson to you, countries that allow gay marriage. Thailand was a warmup.“ Aber in fünf Minuten ist das eben wieder weg.)

Verhandlungen über .mobi und .jobs

Zwei weitere Domains in ICANNs engerer Wahl.

Zwei weitere Domain-Vorschläge haben es in ICANNs engere Auswahl geschafft — .mobi für mobile Geräte und .jobs für Jobangebote. Der .mobi-Vorschlag hatte mit Nokia, Vodafone und Microsoft eine extrem starke Lobby. Hinter dem .jobs-Plan stehen die Society for Human Resource Management und die dafür gegründete Firma EmployMedia mit einem hochkarätigen Beirat und VeriSign als technischen Domainbetreiber.

Zur Erinnerung: .post und .travel sind ebenfalls dabei, während .mail und Pulvers .tel offenbar schlechte Chancen haben. Insgesamt gab es zehn Domainvorschläge.

Infofreiheit auf dem Weg

Koalitionsentwurf zum Informationsfreiheitsgesetz des Bundes.

Endlich gibt es einen Koalitionsentwurf zum Informationsfreiheitsgesetz des Bundes: „Jeder hat nach Maßgabe dieses Gesetzes gegenüber den Behörden des Bundes einen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen, ohne ein rechtliches Interesse darlegen zu müssen“, zitiert Stefan Krempl bei Heise aus dem Paragraphen 1. Offenbar haben sich dabei die Abgeordneten erfolgreich gegen die Ministerien durchgesetzt, die das Gesetz weiter verzögern und verwässern wollten.

In der taz zeigt sich Thomas Leif vom Netzwerk Recherche eher enttäuscht. Es war aber nicht ernsthaft zu erwarten, dass der eigene Entwurf von nr, DJU, DJV, HU und TI zum Gesetz werden würde.

Am Freitag will die Koalition den Entwurf im Bundestag einbringen. Der genaue Wortlaut und natürlich vor allem die Praxis werden zeigen, ob das Gesetz seinen Namen wert ist. Berlin, Brandenburg, NRW und Schleswig-Holstein haben übrigens bereits Landesgesetze für Informationsfreiheit.