Silberlinie

Welche Farbe hat die U5?

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Eine neue U-Bahn-Linie für Hamburg, die das Bermuda-Dreieck von Winterhude durchquert? Gern. Und damit gleich zur alles entscheidenden Frage nach der Linienfarbe. Wie wäre es mit dem Silbergrau der Londoner Jubilee Line für die U5?

Die Farben der U/S/A/R-Bahnlinien in Hamburg

 

Lufthoheit

Ein Flugverbot gegen Kameradrohnen.

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Surrend schwebt die kleine Kameradrohne über Lærdal im Südwesten von Norwegen: Wackelige Schwenks in der Luft zeigen, wie ein Feuer reihenweise historische Holzhäuser in qualmende Brandruinen verwandelt hat. »Das Ausmaß der Katastrophe«, um einen typischen Journalistenausdruck zu nehmen, machen diese Drohnenbilder sehr deutlich. Aus Sorge um die eigenen Rettungshubschrauber hat die Polizei daraufhin ein Flugverbot verhängt. In den norwegischen Medien wird deshalb jetzt ein wenig über die fliegenden Beobachter debattiert.

Drohnenaufnahmen aus Lærdal

Das Boulevardblatt VG und der Privatsender TV2 haben die Drohnenaufnahmen nicht selbst gemacht, sondern von Privatpersonen gekauft. Die Bilder seien vor dem Flugverbot entstanden, sagen Vertreter beider Medien Journalisten.no. Sowohl TV2 als auch der öffentlich-rechtliche NRK haben zwar eigene Kameradrohnen, aber natürlich ist die Wahrscheinlichkeit immer höher, dass gerade jemand anders mit Fluggerät am Ort des Geschehens ist.

Selbstverständlich gibt es auch in Norwegen dafür Vorschriften — für Modellflugzeuge als Hobby, für unbemannte Fluggeräte zu kommerziellen Zwecken und zusätzlich für Luftaufnahmen. Wer seine Drohnenbilder an Medien verkauft, braucht rechtlich gesehen eigentlich zwei Lizenzen und eine Versicherung. Und praktisch gesehen können sich auch die Drohnen-Enthusiasten bei NRKbeta ausmalen, »was passiert, wenn ein Hubschrauber ein ferngesteuertes, fliegendes Zwei-Kilo-Dings in den Heckrotor bekommt oder ein Flugzeug mitten in die Frontscheibe«.

Passiert ist diesmal nichts: Das Flugverbot war eine Vorsichtsmaßnahme und die Drohnen haben die Rettungs- und Löscharbeiten nicht behindert. Also eigentlich eine gute Gelegenheit, in Ruhe über den Gebrauch von Kameradrohnen in solchen Fällen nachzudenken. Natürlich sind sie gekommen, um zu bleiben: Es geht nicht mehr ums Ob, sondern ums Wie.

Dass Medien, die eigene Drohnen betreiben, erfahrene und sicherheitsbewusste Menschen an die Fernbedienung lassen, sollte klar sein. Natürlich sollten auch keine Aufnahmen angekauft werden, bei denen Drohnen beispielsweise über die Köpfe von Menschen fliegen. Aber sobald Amateur-Luftaufnahmen eines spektakulären Ereignisses auf YouTube auftauchen, wird es MedienmacherInnen vermutlich schwer fallen, darauf zu verzichten.

Mehr zum Thema:

 

Abschiedstribüne

Die Herald Tribune wird zum Times-Ableger.

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Im März 2009 hat die Herald Tribune ihren eigenen Netzauftritt verloren und ist zu einem Nebenauftritt der New York Times geworden. (Das war damals hier Anlass für einen Blogeintrag.)

Heute, am 14.10.2013, ist es soweit: Die letzte Ausgabe mit dem alten Namen im Kopf erscheint. Auch auf Papier wird die Zeitung damit offiziell zum Ableger und heißt dann »International New York Times«. Jean Sebergs Herald-Tribune-Shirt aus Godards »Außer Atem« ist damit ab morgen so retro wie eine Pan-Am-Tasche.

Serge Schmemann hat die Aufgabe bekommen, den Leserinnen und Lesern den Namenswechsel zu versüßen: In seinem Artikel wirbt er damit, dass ja auch anderer Fortschritt schön sein, beispielsweise Fahrrad fahrende Frauen. Was fehlt, ist der Grund für den Namenswechsel. Den liefern zwei IHT-Journalisten in einem Interview mit Spiegel International: Die New York Times will die Marke New York Times global stärken. »The brand on the top? I think people will very quickly get over that.«

In einem Guardian-Interview mit der Times-Chefin Jill Abramson sind auch ein paar Zahlen zu den Digital-Abos zu lesen: Von den 700.000 NYTimes.com-Abos stammen 66 % aus den USA, auf Platz 2 und 3 liegen Kanada (5 %) und Großbritannien (4 %). Die Vision ist ein Newsroom, der niemals schläft — weil er während der New Yorker Nacht in Hong Kong und Paris weiterarbeitet, ähnlich wie der Londoner Guardian aus New York und Sydney. Die Marke Herald Tribune ist damit ein nostalgisches Hindernis für die Marke New York Times. Adieu!

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Die letzte Ausgabe der International Herald Tribune

Westeros wählt

Sieben Plakate aus dem Thronwahlkampf.

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Nur noch wenige Tage bis zur Wahl in Westeros: Höchste Zeit, auf ein paar bemerkenswerte Plakat-Kampagnen der vergangenen Tage zurückzublicken.

Großflächenplakat mit Tywin Lannister und dem Text: Es geht um Ihre Sicherheit! Lannister wählen, sicher leben. Zweitstimme ist Thronstimme


1. Das bedrohlichste Plakat stammt – wie eigentlich immer – aus dem Hause Lannister. Fast klingt es so, als wäre die eigene Sicherheit bedroht, falls man die falsche Wahl trifft – ganz so ist es bestimmt nicht gemeint gewesen.

Zahlreiche Plakate mit der Aufschrift Robb Stark für Westeros, der Hinweis auf einer Bürgersprechstunde ist mit einem Entfällt-Hinweis überklebt


2. Die fleißigsten Plakatierer haben sich für die Stark-Kampagne stark gemacht. Zum Schluss gab es kaum eine Ausfallstraße in Westeros, die nicht mit Robb Starks Konterfei versehen war.

Wand mit einem aufgeklebten Bild von Daenerys Targaryen mit einem Drachen und einem Spray-Schriftzug Daenerys


3. Die kreativste Guerilla-Kampagne hat Team Daenerys auf die Beine gestellt. Mit etwas Glück könnte es dafür jede Menge Branchenpreise geben, mit etwas Pech etliche Anzeigen wegen Sachbeschädigung.

Stromkasten mit Greyjoy-Plakaten


4. Die langweiligsten Plakate haben die Agenturen von den Eisernen Inseln fabriziert. Wenn die Greyjoys aus Kostengründen auf Farbdruck verzichten, brauchen sie wenigstens zündende Ideen für den Claim – die fehlten diesmal leider wieder.

Beschmiertes Jon-Snow-Wahlplakat, auf dem ein Zettel klebt: Du weißt gar nichts, Jon Snow!


5. Am häufigsten zerstört wurden die Plakate eines Einzelbewerbers: Etwa ein Drittel aller Aufsteller, die Jon Snow an den Straßenrand stellen ließ, wurden beschmiert, zertrümmert oder schlicht geklaut. Einige von ihnen wurden mit kryptischen Botschaften versehen.

Wandplakatfläche mit dem Text: Diese Mauer ist nicht genug. Wählen gehen und die Nachtwache stärken


6. Das größte Plakat wirbt nicht für einen konkreten Bewerber – das darf die Nachtwache natürlich auch nicht. Aber mit dem hauswandgroßen Plakat wird deutlich, dass sich die Truppe im Norden von der Politik vernachlässigt fühlt und um die Aufmerksamkeit der Wählerinnen und Wähler in Westeros kämpft.

Abgerissenes Plakat, auf dem sich zahlreiche Hodor-Aufkleber befinden


7. Die frechste Kampagne ist mit Sicherheit dieser Versuch, Aufsteller anderer Kandidaten als Werbefläche zu missbrauchen – so geht’s natürlich nicht!

Gestern war »The Cuckoo’s Calling« das Erstlingswerk eines neuen Krimi-Autoren, heute ist es der neue JK Rowling. Man sieht’s am Verkaufsrang bei Amazon.
Der Amazon SalesRank von Cuckoo's Calling steigt sprunghaft an

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Drei Stunden Zeit nehmen: Holger Klein redet in seinem WRINT-Podcast Anruf beim Kommissar mit einem Polizisten aus Fürstenfeldbruck. Warum wird man Polizist? Wie ist ein Tag für einen Polizisten auf dem Oktoberfest? Wie hört man einen Menschen ab? Hält man als Polizist einen Fernsehkrimi aus? Wie wirkt sich der Job auf das Menschenbild aus?

Schlüsselfragen

Kommt jetzt die Krypto-Renaissance?

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Ein Geständnis vorweg: Vor 14½ Jahren hatte ich ein T-Shirt mit meiner achtstelligen PGP-Key-ID. Das war allerdings eher Kryptik als Kryptografie, denn dafür hätte es eigentlich der 40-stellige PGP-Fingerabdruck sein sollen, aber egal: Ich hatte mir die Mühe gemacht, mich so weit hineinzufuchsen in die asymmetrische Kryptografie, dass ich Dinge hätte verschlüsseln, entschlüsseln und unterschreiben können.

14½ Jahre später gibt es glücklicherweise kein Foto mehr von diesem T-Shirt, und in den Wirren der Computerwechsel und im Wandel der Speichermedien ist der Schlüssel von damals weg. Die Zahl der Menschen, die mit mir in dieser Zeit verschlüsselt kommunizieren wollten, war genau null.

Vier Schlüsselrohlinge in bunten Mustern
(Foto CC-by-nc-sa Leo Reynolds)

Jetzt, im Post-Snowden-Zeitalter, nach Prism, Tempora, Boundless Informant und weiteren NSA-Enthüllungen, fühlt sich die Lage anders an, und wie es jetzt weitergehen soll, wird heftig diskutiert.

Edward Snowden selbst ist ein Kind seiner Zeit. Er hat gar nicht erst geglaubt, dass er unerkannt bleiben, ein normales Leben führen kann. Er hat auch nicht daran geglaubt, dass jemand für die grenzenlose Überwachung vor Gericht kommen wird. Im E-Mail-Interview mit Jacob Appelbaum und Laura Poitras (Spiegel 28/2013) setzt er stattdessen auf die Tech-Firmen und ihre Kundinnen und Kunden: „Die Unternehmen sollten einklagbare Klauseln in ihre Nutzungsbedingungen schreiben, die ihren Kunden garantieren, dass sie nicht ausspioniert werden. Und sie müssen technische Sicherungen einbauen.“ Es gibt laut Snowden auch Unternehmen, die nicht mit der NSA kooperierten. „Es würde jedoch sicher mehr Firmen dieser Art geben, wenn die kollaborierenden Konzerne von den Kunden abgestraft würden. Das sollte höchste Priorität aller Computernutzer sein, die an die Freiheit der Gedanken glauben.“

Darüber hinaus glaubt Snowden ganz offensichtlich noch an etwas anderes: Verschlüsselung. Den Kontakt zu den Medien hatte er über verschlüsselte E-Mails aufgenommen, und in einer Frage-Runde beim Guardian schrieb er: „Properly implemented strong crypto systems are one of the few things that you can rely on. Unfortunately, endpoint security is so terrifically weak that NSA can frequently find ways around it.”

Vor diesen Hoffnungsschimmer schiebt sich aber natürlich auch eine schwarze Wolke: „Meistens sind die Metadaten wertvoller als der Inhalt der Kommunikation“ (Snowden im Spiegel-Interview). Dann nützt also auch nicht viel, dass der Inhalt verschlüsselt ist?

Das Verführerische an Kryptografie ist, dass sie manchmal als technische Lösung für ein gesellschaftliches, ein politisches Problem gesehen wird. Das Dumme an E-Mail-Kryptografie-Lösungen ist, dass sie auch heute für durchschnittlich versierte Userinnen und User eine ziemliche Herausforderung sind: Beim weltumspannenden OffshoreLeaks-Projekt sind einige der Journalistinnen und Journalisten schlicht an PGP gescheitert, und stattdessen wurde ein gut abgesichertes Forum zur Kommunikation genutzt. Aber Frank Rieger vom CCC – jemand, der von angewandter Kryptografie nun wirklich viel versteht, – sagt auch: „Dass GPG-Mailcrypto doof ist und vermutlich bleiben wird, ist kein Grund für generellen Crypto-Usability-Pessimismus und Gejammer.“

Auch wenn die Usability besser wird, bleibt Kryptografie für durchschnittlich versierte Userinnen und User eine Frage des Vertrauens. Dass diese drei Zeilen Code-Änderungen den Unterschied zwischen einem sicheren und einem nicht so sicheren Gruppen-Chat ausmachen, können sie nicht wissen.

Ärgerlicherweise liegt auch Mario Sixtus nicht völlig falsch, wenn er Verschlüsselung als gefährliche Scheinlösung brandmarkt: „Wer Verschlüsselung als Mittel gegen Prism et al propagiert, kann auch gleich zu Clownsmasken gegen Videoüberwachung raten.“

Nein, Verschlüsselung ist nicht das Mittel gegen Prism. Aber dass Mario Sixtus überhaupt weiß oder ahnt, was Prism ist, das hat er Verschlüsselung zu verdanken.

Früher hätte man ganz einfach so lange für Mehrheiten geworben, bis der Staat irgendwas tut oder verbietet. Hier handeln ja aber schlecht kontrollierte Geheimdienste mehrerer Staaten im Verbund. Falk Steiner hat das als völkerrechtlich wie politisch-theoretisches Problem erster Güterklasse bezeichnet und sieht zwei Auswege, die beide nicht sehr wahrscheinlich klingen: Entweder internationale Standards für die Überwachung schaffen oder als Staat aus der Kooperation aussteigen, auf die Erkenntnisse verzichten und auf sichere Kommunikation setzen.

Wie zu erwarten war: Hier kommt heute keine Lösung mehr. Ein Rückzug aus dem Netz steht überhaupt nicht zur Debatte, ein sensibler Umgang mit sensiblen Daten ist als gute Idee keine Neuigkeit. Dazu kommt aber vermutlich noch ein bisschen mehr digitale Selbstverteidigung in Form von Kryptografie. Ein neues notwendiges Übel im Umgang mit dem Netz, genau wie alle lernen mussten, mit Spam-Mails umzugehen oder bei Facebook die schlimmsten Vorgaben zu verändern. Das ist, wie gesagt, keine Lösung des Problems, aber zumindest ermöglicht es vielleicht, ein bisschen freier zu kommunizieren, um der Problemlösung näher zu kommen.

(Hier ist mein Schlüssel.)

Post-Prismacy

Fünf Gedanken zu den NSA-Enthüllungen.

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Journalism by conflict
Es war streckenweise herzerweichend anzusehen, wie manche verwirrt vor den Widersprüchen des PRISM-Skandals standen und den Kopf schüttelten: Aber die Firmen bestreiten das doch! Moment, aber das steht doch auf den angeblichen NSA-Folien anders! Glenn Greenwald — einer der Journalisten, die für die NSA-Enthüllungen gesorgt haben, — hat das auf ABC schön erklärt: »[T]here was a conflict, which is what we reported, that the NSA claims that they have direct access, the companies deny it. [...] So we reported these discrepancies precisely because we want them, those parties, to resolve it in public, in sunlight, and let people decide whether or not that’s the kind of country they want to live in when the government can get this massive amount of information.« Journalismus bedeutet also in diesem Fall nicht, die wahre Wahrheit zu verkünden, sondern dem Publikum zu erklären, dass sich hier zwei Erklärungen im Konflikt befinden.

Die überraschende Nicht-Überraschung
Ja, wer sich schon vorher wirklich dafür interessiert hat, konnte die letzten Tage herumlaufen und allen erzählen, das sei doch alles nicht überraschend. Ach wirklich? Dass sich Politiker bis zum US-Präsidenten zum Thema NSA äußern, äußern müssen; dass sich nicht nur die Befürworter von Privatsphäre, sondern auch die Sicherheitsmaximalisten rechtfertigen müssen; dass es Tag für Tag Enthüllungen gibt, die weltweit in den Medien erscheinen — das ist alles nicht neu? Dass Informationen über geheime Programme sogar ansatzweise freigegeben werden müssen, um sie zu verteidigen — alles keine Überraschung? Na dann.

Bleibt alles anders
Der Whistleblower Edward Snowden hat seine Sorge so beschrieben: »The greatest fear that I have regarding the outcome for America of these disclosures is that nothing will change. People will see in the media all these disclosures, they know the lengths that the government is going to grant themselves powers unilaterally to create greater control over American society and global society — but they won’t be willing to take the risks necessary to stand up and fight to change things, to force their representatives to actually take a stand in their interests.« Keine völlig unwahrscheinliche Annahme: Umso bemerkenswerter, dass Snowden sich trotzdem entschieden hat, das alles ans Licht zu bringen.

Let’s debate!
Wo jetzt zumindest ansatzweise mehr Informationen über die Telefon- und Internetüberwachung auf dem Tisch liegen, sollten wir Edward Snowden zumindest einen Wunsch erfüllen: über das Thema reden und streiten. David Simon (der Erfinder von »The Wire«) hat das in seinem Blog getan und die Enthüllungen für Quatsch erklärt: Das sei doch fast alles noch so wie bei den öffentlichen Telefonen in Baltimore, dem Ausgangspunkt der Telefonüberwachung in »The Wire«, nur eben im Zeitalter von Terrorismus und Big Data eine Nummer größer. Nach einer langen Debatte hat Simon ein Update geschrieben, in dem er davon ein klein bisschen abrückt.

Shut up Go on and take my money!
Natürlich verdanken wir die Enthüllungen über PRISM in erster Linie Snowden, denn es ist seine Freiheit und sein Leben, die auf dem Spiel stehen. Dass die Aufdeckung für ein maximales Echo gesorgt hat, das haben Guardian und Washington Post sehr gut hinbekommen. Insbesondere die Dramaturgie des Guardian war grandios: Erst das PRISM-Programm aufdecken, dann dank Boundless Informant belegen, dass die NSA die eigenen Aufseher nicht besonders wahrheitsgetreu informiert hat, schließlich den Whistleblower und seine Motive vorstellen. Ich würde mich freuen, den Guardian-Journalismus mitzufinanzieren, aber das ist gar nicht so leicht. Ein Abonnement des Guardian Weekly ist bislang die beste Idee, wie ich für Journalismus bezahlen kann, für den ich gern bezahlen würde.

Maggie Koerth-Baker bringt auf Twitter ihren Artikel über Verschwörungstheorien (New York Times Magazine) gut auf den Punkt: Die gute Nachricht ist, dass Verschwörungstheoretiker nicht verrückt sind, aber das ist zugleich die schlechte Nachricht. Ein lesenswertes Stück zum Forschungsstand.