In der düsteren Welt der Gangmaster

Der Guardian über Menschenhandel mit chinesischen Einwanderern.

Anfang Februar sind 20 Muschelsucher (engl. cockler) vor der Nordwestküste Englands ertrunken. Sie gehörten zu einer Gruppe chinesischer Einwanderer ohne Papiere, die Menschenhändler zu Niedrigstlöhnen ausbeuten. In der Samstagsausgabe des Guardian berichtet Hsiao-Hung Pai, wie sie sich unter falschem Namen in diese Welt der modernen Sklaverei begeben hat: Eine traurige Geschichte von Bestechung, Ausbeutung und Sklavenarbeit im Europa des 21. Jahrhunderts.
Inside the grim world of the gangmasters: (Teil 1) (Teil 2)

Yahoo auf dem Metatrip?

Yahoo Search mag Informationen über dieses Blog lieber als das Blog selbst.

Seltsam: Yahoo Search mag Informationen über Wortfeld.de lieber als Wortfeld.de selbst. Bei einer Suche nach „Wortfeld“ spuckt Yahoo erst auf den Plätzen 200 und 214 zwei einzelne Einträge dieses Weblogs aus. Davor kommen lauter Verweise auf Wortfeld-Einträge auf anderen Weblogs und bei Blogtools wie Blizg, Popdex, Bloglines, Bloogz, euro.weblogs.com, Blogrolling, Blogstreet, Blogshares, Xiffy, weblogs.com, Technorati, GeoURL und Blogpulse (erstaunlich, wie viele Blogtools es mittlerweile gibt!). Ahnt jemand, woran das liegen könnte? Zum Vergleich: Google und Yahoo.

Tillack raid: OLAF director blamed

Der Spiegel talks with a member of OLAF’s Supervisory Committee.

The search of the Brussels Stern office — the Tillack raid — may take a different turn, it seems: According to Der Spiegel, the European Anti-Fraud Office OLAF may have overstepped its authority. That’s at least the opinion of Harald Noack, one of the five members of OLAF’s Supervisory Committee. Noack believes the committee should have been consulted before proceeding against Stern correspondent Tillack and calls it a very serious issue. I would expect OLAF director Brüner’s response to be that it was a Belgian police raid. The Monday edition of Der Spiegel will carry an interview with Noack.

Mittelinitial-Spams

Ungewollte Post von ungewöhnlichen Absendern.

Ein Spammer schreibt mir regelmäßig mit kuriosen (falschen) Absendernamen, die ich längst erwähnen wollte. Diesmal kam Post von „Habitation V. Tenderhearted“, „Arrivals O. Spiritless“, „Headline H. Xylophone“ und — bislang mein Favorit — „Pancake E. Capitalism“. (Ja, mit einem gut funktionierenden Filter entdecke ich die absurd-humoristische Seite von Spam wieder.)

Wege zum Politblog

Loïc Le Meur erzählt über Erfahrungen in Frankreich.

Loïc Le Meur schreibt, warum Politiker Weblogs haben sollten, und erklärt es am Beispiel französischer Politblogs. Der Regierungssprecher Jean-François Copé hat sein Weblog zunächst mit Pressemitteilungen und ohne Kommentare begonnen — genau wie hierzulande die SPD. Ein Blog alleine macht noch keinen Wahlkampf, schrieb Heiko zu Recht. Ein Politblog braucht Zeit und die richtigen Leute, vor allem aber den Mut zum Beginnen: Bloggen ist auch nicht riskanter als Reden zu halten, in Fußgängerzonen Flugblätter zu verteilen oder Journalisten Interviews zu geben.