Warten auf den Nordosten

Live bei der Kommunalwahl.

Bloggen aus dem Allerheiligsten des deutschen Fernsehens: Im tagesschau-Gebäude in Hamburg-Lokstedt sind ein Kollege und ich zu Gast, um die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern in schöner Form zu präsentieren, die das Team bei NDR Online telefonisch bei den Wahlleitern abfragt. In einem viel zu warmen Raum sitzen wir neben den tapferen Menschen, die sich um die Europa- und Thüringen-Wahl kümmern, und bei jeder neuen Hochrechnung im Rechnern ertönt ein helles „Huup-Huup“ aus den PC-Lautsprechern. Im Nebenraum sitzt die Redaktion von tagesschau.de, berichtet, tickert und chattet.

Ein leeres Klassenzimmer

Kein Andrang bei der Europawahl.

Selten so wenig Leute im und am Wahllokal gesehen — wenn das Hamburger Klassenzimmer typisch ist, in dem ich abgestimmt habe, sehe ich für Montag großes Wehklagen voraus.
Für Hamburger: Argumente für den Volksentscheid zum neuen Wahlrecht und dagegen.

And you owe it all to me

Dirty-Dancing-Musik finanziert durch meine Monatskarte.

„Deswegen also ist meine Monatskarte so teuer“, dachte ich, als der Wagen des Hamburger Verkehrsverbunds auf der Europride vorbeilärmte. Aber dann waren die Angestellten des Nobeljuweliers am Jungfernstieg vom ohrenbetäubenden „Time of My Life“ so verzückt, dass der Anblick den Aufschlag wert war.
(Paradenbilder: Nico Lumma, Heiko Hebig, NDR)

Unterschreiben für Infofreiheit!

Aktion für ein Informationsfreiheitsgesetz des Bundes.

pro-information.jpg Wie angekündigt sammelt eine Reihe von Organisationen ab jetzt bei pro-information.de Unterschriften für ein Informationsfreiheitsgesetz auf Bundesebene (via Metablocker). Aus der Pressemitteilung: „Ziel ist es, bis zum Herbst 2004 mindestens 50.000 Unterstützer für die Kampagne zu gewinnen.“ Von einem Bundes-IFG, das seinen Namen wert ist, hat jeder Journalist, jeder Blogger, jeder Bürger Vorteile.