Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

5. September 2008

Schlagwörter:

Al-Qaida-Abo

Die Sammler von Terroristen-Videos.

Ein neues Al-Qaida-Propagandavideo enthält eine Computeranimation des Anschlags auf die dänische Botschaft in Islamabad. Als wäre das nicht erstaunlich genug: Reuters hat die Aufnahmen von IntelCenter, einem Unternehmen nahe Washington, das sich auf das Sammeln und Analysieren von Terroristenvideos und auf lehrreiche Wandkarten und Handbücher zum Thema spezialisiert hat.

Wer alle 172 DVDs mit Audios und Videos von Al-Qaida, Ansar al-Islam, bosnischen Mudschaheddin und so weiter kaufen will, zahlt dafür 6.775 US-Dollar. (Die praktischen Lehrvideos – wie man unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen herstellt – können nur bestimmte Regierungsstellen bestellen.) Angeboten wird auch ein Abonnement künftiger Terroristen-Videos, für 3.000 Dollar im Jahr.

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