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Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

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22. August 2007

Schlagwörter:

Junge Netzgucker

Mehr Zeit im Netz als vor TV?

Dass nicht mehr der Fernseher, sondern Handy und Computer für die jüngere Generation unentbehrlich sind, mag ja stimmen. Aber die IBM-Studie, die jetzt durch ansonsten geschätzte Blogs wie NewTeeVee oder Buzzmachine schwirrt, verspricht ein bisschen mehr als sie hält: »The global findings overwhelmingly suggest personal Internet time rivals TV time«, heißt es am Anfang der IBM-Pressemitteilung. Und wer wurde dazu wie befragt? Für die USA: 888 Konsumenten über 18 Jahren per Online-Umfrage. Für Deutschland: 338 Konsumenten per Online-Umfrage. Nur um anzudeuten, wie meilenweit die deutsche Online-Befragung von der tatsächlichen Bevölkerungsstruktur entfernt ist: Der Anteil der befragten Über-65-Jährigen lag bei 0 Prozent (statt tatsächlich 19 Prozent der Bevölkerung), während die 18- bis 24-Jährigen mit 22 Prozent (statt 8 Prozent) überproportional vertreten waren. Hinweise darauf, wie die US-Onlinefragebogen-Firma Zoomerang an die deutschen Befragten herangekommen ist, finde ich in den Unterlagen zur Umfrage nicht.

Zum Vergleich mal die Daten aus der GfK-Fernsehforschung (Quelle): Bei den 14- bis 19-Jährigen ist die TV-Nutzung von 2003 zu 2006 um 13 Minuten auf 105 Minuten gesunken. Insgesamt, also bei den Zuschauern ab 3 Jahren, ist die Sehdauer in diesem Zeitraum jedoch gestiegen, von 201 auf 212 Minuten.

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