Viel zitiert

Christian Pfeiffer und die Medien.

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Was schön gewesen wäre:

– Herr Pfeiffer, in Sittensen sind mehrere Menschen in einem China-Restaurant umgebracht worden. Was mag da der Grund sein?
– An Spekulationen will ich mich nicht beteiligen. Da müssen wir einfach mal abwarten.

Stattdessen:

»Sollten die Morde tatsächlich in Zusammenhang mit chinesischen Triaden stehen, wäre es nach Angaben des Kriminologen Christian Pfeiffer der spektakulärste Fall dieser Art in Deutschland. Schutzgelderpressung in China-Restaurants sei in Deutschland sehr verbreitet.« (Quelle)

Und am Ende:

»Einer der beiden kurz nach der Tat festgenommenen Vietnamesen hat nach Angaben der Anklagebehörde inzwischen eine Beteiligung an den Morden gestanden. (…) Einen vermuteten Zusammenhang zur organisierten Kriminalität schließt die Anklagebehörde inzwischen aus.« (Quelle)

Was auch schön gewesen wäre:

– Herr Pfeiffer, in Tessin haben zwei 17-Jährige ein Ehepaar umgebracht. Was mag da der Grund sein?
– Woher soll ich das wissen? Die Ermittlungen laufen doch noch, da müssen Sie am besten mal die Kollegen in Mecklenburg-Vorpommern fragen.

Stattdessen:

»Auslöser für die Bluttat von Tessin mit zwei Toten war nach Erkenntnis des Kriminologen Christian Pfeiffer möglicherweise ein Konflikt der Täter mit dem Sohn des getöteten Ehepaars. (…) Es sei nicht auszuschließen, dass das intensive Spielen gewalttätiger Computerspiele die Bluttat begünstigt habe.« (Quelle)

Und am Ende:

»Vermutungen, dass Gewaltvideos und -videospiele Auslöser für die Tat waren, hätten sich nicht bestätigt, sagte Oberstaatsanwalt Hans-Christian Pick.« (Quelle)

Was jetzt schön wäre: Nächstes Mal nicht gleich die Nerven zu verlieren und Christian Pfeiffer zu fragen.

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