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4. April 2007

Schlagwörter:

Die Calvinisten (1)

Fakeblogger und der Technosexuellen-Duft.

Die Kurzfassung für Schnellleser: Fünf Figuren werben derzeit mit Kommentarspam für ihre Blogs, auf denen sie für den neuen Calvin-Klein-Duft Reklame machen. Aber alles der Reihe nach — das hier ist eine kleine Koproduktion von Wortfeld und The Maastrix in zwei Teilen.

Die Schöpfung

Alina (22) richtet sich am Freitag ein Weblog ein, am Samstag meldet sie es bei Technorati an, am Dienstag schreibt sie den ersten Beitrag, am Sonntag registriert sie sich bei Jetzt.de, am Mittwoch bei YouTube. Dann lädt sie acht Videos von sich selbst hoch. Acht Videos ohne Ton, die alle nur Alina in Frankfurt zeigen. Ein verwirrtes Web-2.0-Powergirl? Vielleicht.

Acht Videos ohne Ton platziert am selben Tag auch Tomek (25) bei YouTube. Am Tag, an dem sich Alina ein Weblog eingerichtet hat, hat Tomek mit dem Bloggen begonnen. Drei Tage später eröffnet Mirjam (19) eine MySpace-Seite, genau zwölf Minuten nach Katharina (21). Drei Tage später ist auch Joe (18) bei MySpace, sechs Tage darauf auch Tomek. Joe hat übrigens fünf Tage nach Tomek ein eigenes Blog begonnen. Weitere fünf Tage später hat er 25 Fotos von sich selbst bei Flickr deponiert.

Die Mitspieler noch einmal alphabetisch: Alina, Joe, Katharina, Mirjam, Tomek (18-25). Schon nach wenigen Tagen lernen sich Alina und Tomek kennen, Mitte des Monats hat Mirjams gute Freundin Katharina die Weblogs von Alina und Tomek entdeckt, während Joe bei Tomek kommentiert. Ende des Monats kommentieren alle bei allen, Alina und Tomek sind zusammen, Joe und Miriam treffen sich, Katharina, Mirjam und Tomek gehen zusammen los und küssen sich zu dritt. Alles schön transparent, weil sie ja alles bloggen und miteinander verlinken.

Vergesst Opelblogger, Konsolenschiffe und Colakommunen. Diese fünf Freunde sind der neue Maßstab für Glaubwürdigkeitsprobleme.

Das Mantra

Alina hat gehört, dass in New York alle von der »technosexual generation« sprechen. Tomek ist das Wort »technosexual« im Schlaf eingefallen. Sein Blog ist unter technosexual.de und technosexuell.de zu finden. Nachdem Joe verstanden hat, dass es bei »technosexuell« nicht um Techno-Musik geht, bloggt auch er darüber. Katharina interessiert sich sehr für diesen »neuen Style«. Und für Mirjam ist das »DIE neue Bewegung«, zu der auch sie gehört.

Mit einer weiteren Gemeinsamkeit machen die fünf das Lesen ihrer Texte zur Qual. Joe ist »in2 Hörspiele« und »in2 Literatur«. Alina ist »in2 chocolate«, »in2 my guy«, »in2 soccer«. Tomek ist »in2 Weggehen«, »in2 Musik« und natürlich »in2 Alina«. Und so weiter (Katharina »in2 friends«) und so fort (Mirjam »in2 Dreier-Date«).

Das Drehbuch

Coty, Inc. ist der Riese in der Parfumbranche; zum Duft-Portfolio gehören etwa Joop, Jil Sander, Cerruti, Davidoff und Adidas. Und eben Calvin Klein mit einem neuen Duft: Wer ein Blog hat, einen iPod hat und schon einmal eine SMS verschickt hat, gehört zur Zielgruppe. Weil diese jungen Leute alles abkürzen, heißt er »ck IN2U«. Ein bisschen Werbelyrik:

she only knows his screen name, but can see that he has a cute face.
he doesn’t know what she looks like, but he wants to know what she’s in2.
she likes how he blogs, her texts turn him on.
it’s intense.
for right now.

Die Reaktion im englischsprachigen Raum war weitgehend verheerend. Nicht gerade ein Wunder: Ein Duftkonzern mit zwei Milliarden Euro Umsatz probiert sein Warenzeichen »technosexual« (USA 78/870.184, EU 5450069) gleich als Generation zu vermarkten, benutzt SMS-Sprache und biedert sich bei Bloggern an. Mehr als eine Video-Parodie und eine Knüwersche Blogonovela-Folge war da eigentlich nicht zu erwarten.

Die Kaskade

Coty bewirbt den Duft im Netz mit einem sozialen Netzwerk — whatareyouin2.com –, das natürlich Aufmerksamkeit auf den Duft lenken soll. Dazu muss Coty aber erst einmal Aufmerksamkeit auf das Netzwerk lenken, in Toronto etwa mittels interaktiver Anzeigetafeln, in Madrid über Guerilla-Marketing, außerdem natürlich in Second Life.

Und in Deutschland? Tomek und Alina verlinken whatareyouin2.com mehrmals («Auf diese Seite solltet ihr mal schauen«, »Schaut mal da«, »hier gibt’s Tickets, falls Interesse besteht…«). Joe ist »gespannt auf dieses neue in2u von CK«, und für Alina ist es »definitiv mein neuer Duft«.

Aufmerksamkeitkaskaden funktionieren aber natürlich nur, wenn jemand mitliest. Und spätestens hier wird es unappetitlich.

Mirjam schreibt Kommentare unter anderem bei Spießer Alfons, Medienrauschen, Netzausfall, MC Winkel, Jepblog, Telagon Sichelputzer, ntropie, den Fünf Filmfreunden, Robert Basic, Die Welt ist Scheiße, Psycho-Blog, GreenDoor, Schreihals, Löwenzahn, Gorgmorg.

Alina kommentiert unter anderem bei Mario Sixtus, Popkulturjunkie, an der Blogbar bei Don Alphonso, bei Nerdcore, MC Winkel, den Fünf Filmfreunden, Media-Ocean, den neuen Meinungsmachern, Butterplanet, EndeNeu, Guten Tag Realität, Maxi Freymann, Kopfhoch-Studio, Schreihals. Und Wortfeld.

Joe behelligt unter anderem Medienrauschen, MC Winkel, Nerdcore, Mario Sixtus, Netzpolitik.org, Spießer Alfons, die Fünf Filmfreunde, azrael74, Polyperspektive, Waschsalon, Guten Tag Realität, Sparrenblog, Skyspinner, Killefit, den Jungen von nebenan, EndeNeu, Bad Moon Rising, Ich lach mich krank, Wer ist eigentlich Paul?, Jetzt red I, Generation Dumm, Rettet das Mittagessen. Und Wortfeld.

Tomek ist unter anderem bei De:bug, Im Blickfeld, Löwenzahn und Teddykrieger unterwegs, Katharina bei Textspeier und Media Coffee.

Die Puppenspieler der fünf Calvinisten benutzen also zahlreiche deutschsprachige Blogs als Trittbrett. (Mario Sixtus verlangt übrigens für Werbung in Kommentarfeldern 1.500 Euro im Monat.)

Die Exit-Strategie

Bei Horst Schlämmers Werbeblog für Volkswagen war das Outing des Auftraggebers von vornherein eingeplant, auch wenn ohnehin klar war, dass hier eine Kunstfigur bloggt.

Und wie wappnen sich Kunde und Agentur im Fall der fünf falschen Freunden für den Fall, dass die fünf auffliegen? Vermutlich so: »War doch nur ein Spiel auf der Meta-Ebene.«

Tatsächlich sind Blogeinträge über Fakeblogs die dritte Säule neben den gegenseitigen Kontakten und dem Sinnieren über Technosexualität: Joe schreibt immer wieder über das Thema und fordert, es müsse »auf jeden Fall ersichtlich sein, ob kommerzielle Aspekte hinter einem Blog stehen«. Bei MySpace gibt er in der Rubrik Helden »unkäufliche Blogger!« an. Mirjam schreibt über Marc, der auf eine falsche Bloggerin hereingefallen ist. Alina und Tomek streiten über das angebliche Angebot einer PR-Agentur, für Hinweise auf Parties oder andere Veranstaltungen in Tomeks Blogs zu bezahlen.

Zum Kontext gehört wahrscheinlich auch die Erinnerung an die cK-one-Kampagne von 1998: Auf Plakaten und Anzeigen waren neben den Fotos der Models E-Mail-Adressen wie tia@ckone.com angegeben. Wer Tia, Robert, Anna, Danny oder Kristy schrieb, landete in einem Verteiler sporadischer und scheinbar persönlicher E-Mails der Charaktere. Drei Jahre lang lief diese Mail-Soap, angeblich mit Hunderttausenden Lesern. Damals ging es subtil zu: »The one thing that the campaign never did was plug the fragrance.«

Von einer subtilen, Opt-In-Kampagne mit Models, die als Kunstfiguren erkennbar sind, ist es ein weiter Weg zu den fünf Calvinisten, die überall für ihre Blogs werben und dort für Calvin Kleins Technosexuellen-Parfüm Reklame machen. Ob die Versicherungspolice, schon vorsorglich über falsche Blogs zu schreiben, ausreicht, um die belästigten Blogger zu besänftigen?

Das Fazit

»Für die Markteinführung des neuen Dufts von Calvin Klein IN2U wurde d.k.d mit der Konzeption und Durchführung einer Online Marketing Kamapagne beauftragt«, steht seit neuestem auf der Referenzenliste* des Domaininhabers von technosexual.de. Auftraggeber: Coty GmbH, Mainz.
*Update: Der Text zu Coty ist zuerst erweitert, dann gelöscht worden. Er ist aber in der Ursprungsfassung als datierter Screenshot vorhanden.

Auf der Plusseite: Ein paar MySpace-Nutzer und ein paar harmlose Kommentatoren haben den Weg in die falschen Blogs gefunden. Ob sie sich aber auch bei whatareyouin2.com registriert haben? Die Enttarnung, also genau das hier, wird sicher die Besucherzahlen deutlich erhöhen. Wenn »any publicity is good publicity« stimmt, schön.

Auf der Minusseite: Die 50 Blogger werden sich nicht über Kommentarspam für ein Netzwerk von Fakebloggern freuen. Die »technosexuelle Generation« wirkt nach dieser Scharade noch mehr wie ein Marketingkonstrukt, in das sich gerade Blogger nicht pressen lassen wollen. Und viral — geht anders. Bad publicity is bad publicity is bad publicity.

Teil 2

Die gesammelten Links der Fakeblogger und bald auch eine Chronologie gibt es im zweiten Teil bei The Maastrix.


29 Kommentare

Torsten
4. April 2007, 7:55

Und wie subtil das doch ist. Der technosexuelle Tomek schildert eine riesige Eifersuchtsszene und dann mittendrin der Satz:

Sie hatte mir – die Süsse – extra eine erste Probe dieses neuen Parfüms mitgebracht, worüber ich mich natürlich sehr gefreut hätte.


Macsico
4. April 2007, 9:52

Rechnungen schreiben ist die angemessene Antwort darauf. Schließlich geht es um unbezahlte Werbung und wohl auch um Pagerank-Ablutschen.

Der Pagerank-Ablutscher, der letztes Jahr bei mir und anderen mit reinem Content-Klau zwecks Pagerank-Aufwertung aufschlug, war nur eine Variante in diesem Spielchen. Er hat allerdings eine öffentliche Unterlassungserklärung abgeben müssen …


nille
4. April 2007, 11:24

Eigentlich möchte man doch meinen, die hätten genug Kohle, um sich selbst ein Header-Bild zu pinseln, anstatt hier zu klauen: http://www.sndsportfolio.com/wrk/prsnl/source/vsi.jpg

Es stinkt!


marco
4. April 2007, 12:02

nille – sehr schön!


blog2
4. April 2007, 13:07

Na sowas – DKD hat Coty und den Satz »Die Kampagne mit inszenierten Blogs, Charakteren und Bildern spricht die Generation der “Technosexuals” an…« aus der Referenzliste gestrichen.

Blogosphäre @ work? :)


Ulf
4. April 2007, 16:10

Der rechte Teil des Headers ist ebenfalls einem Wallpaper »entliehen«:

http://gallery.popoever.com/Wallpaper/red_1280.gif


waschsalon
4. April 2007, 18:40

Bravo! Das verlinke ich!


nullzeitgenerator
4. April 2007, 18:48

Shit. Jetzt fliege ich wohl auch bald auf…


juf
5. April 2007, 10:27

es wird immer dreister. eine neue qualität des fakebloggens findet sich unter http://www.benefitz.de. ich habe meine zweifel,ob sich dahinter tatsächlich ein taubenvergrämer verbirgt. Langsam reicht`s!


Bernhard
5. April 2007, 10:51

Die Werbung springt auf jeden Zug auf. mit dem ein Produkt vermarktet werden kann.

Ob Foren oder in jüngerer Zeit Blogs, sie möchte die echten finanzinteressenlosen Communities infiltrieren.

Sehr gut daher, dass so etwas aufgedeckt wird.


tierpfleger
5. April 2007, 12:36

Respekt für die Arbeit, die Ihr Euch gemacht habt.
Jetzt frage ich mich natürlich: Welcher Duft steckt hinter turi2?


rvd
5. April 2007, 13:57

U were in2 großartiger Recherche. Glückwunsch!


Stefan Schmidt
5. April 2007, 15:44

Die muessen noch viel besser werden. Bin auf die Sache erst durch den Spiegel Artikel aufmerksam geworden, aber bei den dortigen Bildern sehe ich bei 6 von 7 innerhalb von einer Sekunde, dass die professionell sind und bei den blogs sieht das auch nicht anders aus.

Mein ›Filter‹ funktioniert also noch, die Frage danach wieviele auf virales Marketing reinfallen stellt sich mir aber durchaus. Technisch ist dem jedenfalls nicht beizukommen und es lohnt sich offenbar auch – wir werden also leider noch viel mehr davon sehen fuerchte ich.


sven
5. April 2007, 16:04

Schöne Zusammenfassung, vielen Dank.


Michael Finger
5. April 2007, 18:34

Was ich mich frage nach dem ich mich durch alle Seiten geklickt und gelesen habe. Ist das jetzt nicht noch eine bessere Werbung, als die Bezahlte??

Man kommt in die Blogs und man bekommt aufmekersamkeit, zwar nur für eine kurze Zeit, aber der ein oder andere wird sich das Produkt bestimmt anschauen/ Probieren, wegen dem ganzen Rummel um die Blogs, befürchte ich mal so.

Wäre sicher mal Interessant von so PR Leuten zu erfahren ob das gut für das Produkt war oder nicht und wie die sowas bewerten.

MfG

Michael Finger
Holztechniker


Kirsten
5. April 2007, 20:19

Chapeau!


Alexander Svensson
5. April 2007, 23:37

Vielen Dank für die vielen Blumen! (Dem Server geht es offenkundig wieder den Umständen entsprechend gut.) Meine Sorge, Auftraggeber und Agentur würden sich zumindest über die entstandene Aufmerksamkeit freuen, hat sich deutlich gelegt.


nullzeitgenerator
6. April 2007, 11:10

Sorry für meine dumme Bemerkung weiter oben.

Ich finde es ja absolut ehrenwert, diese unsinnige und verdummende Kampagne an den Pranger zu stellen. Andererseits hätten sich besagte Blogs doch auch irgendwann von selbst erledigt, oder? Ich denke, Blogs sind immer nur so interessant wie ihre Inhalte. Und der ganze in2u-Quatsch ist wirklich nicht grade abendfüllend. Je mehr man darüber lamentiert, desto mehr Aufmerksamkeit hat die Agentur eingeheimst, und damit verdienen diese Typen ihr Geld…


plasmaoxyd
6. April 2007, 14:39

Wenigstens kann man an diesem Beispiel erkennen, dass im internet noch einige aufgeklärt denkende Menschen unterwegs sind, die sich nicht von jedem Hype ihr Gehirn waschen lassen, und so etwas an den Pranger stellen. =)


Sibil
6. April 2007, 17:32

Naja, aber wenn sich diese Art der Werbung duchsetzt, irgendwann glaubt Dir keiner mehr, dass du nicht selbst ein Fake bist, bzw. glauben die Leutchen /erst mal/ dass Du mit deinem Blog ein Fake bist, und dass da irgendwas mit Werbung hintersteckt, und Du musst das dann widerlegen.
Das ist zum k*****. Das Duftwässerchen werd ich jedenfalls extra nicht kaufen.


texxxt
7. April 2007, 0:52

Mal im Ernst: Frage mich wer das länger als drei Sätze lang geglaubt hat. Wirklich wirklich auf einen Blick als Fake erkennbar für jeden bei Verstand – selbst wenn man einkalkuliert das Teile der anvisierten Zielgruppe in Realiter ähnlich hohl blubbern wie das zusammengeschusterte Bums-Quartett. Ärgerlich war doch auch nicht das es Fake war, sondern dass der Plot scheisse war. Ja und wo war das Alina-Katarina-Tomek Sextape (aus dem Bordklo der Germanswings)? So ein bisserl Chuppa-Chupps Genuckel ist mir als technobumser zu luschi, sorry. echt nicht mein style.


Sibil
7. April 2007, 12:13

Das ist nur ein Testballon, und alles was dazu jetzt in den Blogs geschrieben wird, das werten die PR – Fuzzis aus, für den nächsten Versuch.

@nille
Geklaute Pics: Wie findet man so was raus? Ich möcht gern auch mal im Netz suchen, wo wer was von mir geklaut hat.


gorgmorg
7. April 2007, 19:20

Haha.. naja, es fällt halt schon auf, das In2 sehr viel benutzt wird, das ist wohl der virale Teil der Sache- aber auch der Teil, der es allmählich auffällig werden ließ. Ich hatte schon eine Weile meine Verdachtsmomente, aber voll im Bilde bin ich erst jetzt. Danke sehr, ich spiele aber einfach weiter mit.

Es ist sicher kein Fehler, all die attraktiven jungen Leute in Myspace, die sämliche Bilder in Profiquälität anbieten mit erheblicher Vorsicht zu behandeln.


Jens
7. April 2007, 21:54

wenn ich solche fake blogs lese wird mir schlecht. sowas sind schauspielerische höhenflüge der abschlussklasse gepaart mit der echtheit von lentzen & partner und letztendlich noch abgerundet mit nem schuss barbara salesch drehbuchschreiber fantasie – fertig ist die stinkende soap brühe. hab meinen fernseher eingemottet und bereue es nicht!!!
bedauere die konsumopfer mit oder ohne den teuren neo punk haaren, schönheits-ops, fitnessstudiowahn und kulturlosigkeit kein bisserl. technosexuell geht die welt zugrunde: sollen sie doch an ihren klingeltönen ersticken, sich bei 9live arm telefonieren oder mit ihrem ck in2u den goldenen schuss setzen!


Alexander Svensson
7. April 2007, 22:47

Ein Nachtrag: Via Blogpulse ist der Weg der Nachricht durch die Blogosphäre schon zu verfolgen.


Sven
9. April 2007, 20:04

Dass Calvin Klein im Werben nicht so gut ist, erkannte seinerzeit ja schon Herr Herbig in seiner bullyparade.

Bald darf man keine Markennamen auf der eigenen Webpräsenz mehr verwenden, da man sonst als bezahlt eingestuft wird. Ein Problem der Film- und Videospielheftchen greift auf Blogs über. Wer Produkte für gut befindet, weckt Hintergedanken bei seinen Lesern. Es ist so schade.


Marcus Leonard
13. April 2007, 10:09

Bin als Nicht-Zugehöriger der technosexuellen Generation erst jetzt über die aktuelle Berichterstattung im Handelsblatt (12./13.04.07) auf diese gesteuerte Aktion aufmerksam geworden. Neben dem ofensichtlichen Imageschaden würden mich die eventuellen daraus erwachsenen rechtlichen Konsequenzen interessieren. Hat da Coty jetzt vielleicht mit rechtlichen Schritten zu rechnen? Oder müssen jetzt diejenigen, die das Ganze aufgedeckt haben, sich nun vielleicht vor rechtlichen Schritten seitens Coty fürchten? Bin gespannt, ob und wie es jetzt weitergeht.


Tirnanog
11. Juli 2007, 14:37

coty macht gerade weiter mit seltsamen werbefeldzügen …
http://www.horizont.net/standpunkt/spiesser-alfons/pages/show.prl?id=226&page=1&params=


Anika
6. März 2008, 14:36

Vielleicht bin ich noch schlaftrunken, oder einfach nur bescheuert: ich verstehe gar nix…Calvinisten? Blog-Soap? Häää? WTF?! Worum gehts hier eigentlich?


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