Skandal um Gepardenforelle?

Zweifel an der Hommingberger Gepardenforelle.

Da ruft Heise Online zu einem Suchmaschinen-Wettbewerb auf, und die angebliche „Hommingberger Gepardenforelle“ entpuppt sich als schnöde Bachforelle, wie eine Suche nach „brown trout“ beim US Fish & Wildlife Service zeigt. Sie zählt zu den bedrohten Tierarten, hat es 2005 immerhin zum Fisch des Jahres gebracht und derlei angeberische Bezeichnungen wie „Hommingberger Gepardenforelle“ daher überhaupt nicht nötig. Auch beim Blick auf die Rezept-Seite kommen einige Zweifel auf: c’t-Redakteure, die kochen können? Die Zubereitung der „Hommingberger Müllerin“ erinnert doch stark an ein Rezept aus der Sammlung der Kaiserslauterner Unix-AG (und stammt dort wiederum vom SWF — dazu ein weiteres Beweisstück). Das Rezept für „Blauer Gepard“ ähnelt einem Rezept des Verbands Schweizer Fischzüchter — sogar die eher ungewöhnliche Schreibweise „lt“ für Liter findet sich dort wieder.

Nachtrag: Nein, ein durchsichtiger Versuch, sich am Wettbewerb zu beteiligen, ist das natürlich nicht. 🙂