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Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

The Stray Shopping Cart Project
Einsame Einkaufswagen klassifizieren.

Tolle BBC-Doku Synth Britannia
Der musikalische Siegeszug des Synthesizers.

Diskussionsreihe über Netz, Google, Politik 2.0
Netzwelten: 27.10., 3. und 10.11. in Hamburg.

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1. November 2009

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Taxbook

Wie reich sind meine Facebook-Freunde?

Wenn es eine Facebook-Applikation gäbe, um zu schauen, wie reich die eigenen Freunde/Kontakte sind, würde man sie nutzen?

Für Deutsche ist das eine eher hypothetische Frage, aber im transparenten Norwegen veröffentlicht der Staat die Einkünfte und Steuerzahlungen seiner Bürger. Die Steuerlisten, schon seit Jahren im Netz, haben es längst auch auf soziale Netzwerke geschafft. Der Privatsender TV2 und die Zeitung Dagbladet nutzen in diesem Jahr Facebook Connect (hier und hier), um Einkommen, Vermögen und Steuern darzustellen. Schon vor zwei Jahren hatte Nettavisen.no eine Facebook-Applikation entwickelt, mit der Norweger auf einen Blick sehen konnten, wer der vermögendste ihrer Freunde ist.

(Gefunden über das Blog NRKbeta des öffentlich-rechtlichen NRK. Auf dessen Steuer-Sammelseite gibt es neben der üblichen Personensuche auch Tabellen der reichsten Postleitzahl-Bezirke, die 100 reichsten Frauen, das Vermögen nach Geburtsjahrgang und — natürlich! — Artikel über Einkommen und Vermögen Prominenter.)

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2 Kommentare

Alex
15. November 2009, 12:49

Das kann ich ja fast nicht glauben,…mal ehrlich interessieren würde die anderen mich schon. Aber wenn jemand von mir das wüsste!? Nee danke.
Finde es auch wirklich gefährlich…hat man denn dann noch wahre Freunde?

LG Alex


Frank
16. November 2009, 16:28

was wäre denn der nächste schritt? die krankenakte veröffenlichen? man will doch schließlich wissen ob man sich bei freunden anstecken könnte…

so langsam hört es aber auch echt auf…


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Echt falsch Parlamentube