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"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

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Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

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Einsame Einkaufswagen klassifizieren.

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Diskussionsreihe über Netz, Google, Politik 2.0
Netzwelten: 27.10., 3. und 10.11. in Hamburg.

Testbild

19. Oktober 2008

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Besser schweigsam?

Nach der DJV-Onlinertagung in Hamburg.

Am Sonnabend habe ich auf der DJV-Tagung Besser Online in Hamburg ein paar Online-Trends vorgestellt, von Mikroblogging über Video-Livestreams bis Mozilla Geode, und dann kam nach einer Weile die Frage: Einerseits gibt es Workshops, wie Journalisten ihre Daten besser sichern — anderseits twittern und qiken sie ihre Informationen aus dem Fenster heraus. Wie geht das zusammen?

Selbst wer schon unter dem völligen Verlust der Privatsphäre gelitten hat, observiert und abgehört wurde, mag mitunter auf Bloggen und Mikrobloggen nicht verzichten: siehe Anne Roth. Interesse an Datenschutz wird oft mit dem Wunsch nach völliger Anonymität verwechselt — dabei geht es mindestens mir vor allem um eine bessere Kontrolle meiner Daten. Was ich selbst veröffentliche, kann ich selbst bestimmen und muss dafür die Konsequenzen tragen. Wie andere mit meinen Daten umgehen, kann ich nur begrenzt beeinflussen. Also muss ich genug darüber erfahren, um mein Verhalten sinnvoll danach ausrichten.

Wer sich für den Vortrag interessiert, bekommt hier die Folien. (Ein Wort der Warnung, weil es aus den Folien nicht hervorgeht: Weder ist »besser trendig« meine Maxime noch kann ich die Stufen des Hype-Zyklus ohne Spuren von Sarkasmus vortragen.)

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Außerdem gelernt: Redaktionelle Wikis sind Investitionen in die Wissensvorsorge (schönes Wort). Und Stefan Niggemeier, der zum Abschluss der Tagung geredet hat, ist der Ansicht, dass im deutschen Onlinejournalismus qualitativ noch ein bisschen Luft nach oben ist. Finally: Ode an Jochen Wegner, völlig zu Recht.

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2 Kommentare

ben_
19. Oktober 2008, 13:44

Steile These auf Seite 3, dass es für einen Hype einen technologischen Auslöser geben würde. Twitter und eigentlich fast alles, was wir unter Web 2.0 subsummieren hat keinen technologischen Auslöser, es sei denn man versteht unter Technologie auch Kulturtechniken, als veränderte Umgänge mit vorhandener Technik.
So oder so: Nur ein gesellschaftlicher Bedarf verwandelt eine Technologie und deren Techniken in Handlungspraxen und Kulturtechniken und schließlich in Hype.


Alexander Svensson
19. Oktober 2008, 13:55

Die Gartner-Leute benutzen diesen Begriff auch eher schwammig, wenn ich das richtig sehe. Mal heißt es technology trigger, mal innovation trigger. Vermutlich kann man nur so ein solches Arsenal von Hype-Zyklen aufstellen, das von Hochschulbildung über Telemedizin bis Autoelektronik reicht.


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