MDR-Podcasts

Mitteldeutscher Rundfunk als Audio-Abonnement.

Auch der Mitteldeutsche Rundfunk castet jetzt pod — will sagen: stellt unter mdr.de/podcast Audio-Beiträge zum Herunterladen und zum Abonnieren bereit. Im Angebot sind Beiträge von MDR Info (Presseschau, Kinotipps, Fernsehtipps, Urteile der Woche), die TV-Talkshow Riverboat, Beiträge der Kulturwelle MDR Figaro und die ziemlich unerträgliche Sendung JFK beim Jugendsender Sputnik. Darüber hinaus sind unter dem Titel MDR Extra mehrere Audiobeiträge zur Wahl herunterzuladen.

Übrigens gibt es zum Start des Podcasting-Angebots zehn iPod Minis zu gewinnen.

Wanken die Offliner?

Die ARD/ZDF-Online-Studie 2005.

In Media Perspektiven sind die Ergebnisse der neuesten ARD/ZDF-Studien zur Onlinenutzung zusammengefasst. Die Volltexte sind dabei jeweils PDF-Dokumente:

Wut nach Katrina

Nach dem Hurrikan an der Golfküste.

Abgesehen von der absurden Debatte um die Trittin-Äußerungen ist in den deutschen Weblogs relativ wenig zum Hurrikan Katrina zu lesen — vermutlich aus Fassungslosigkeit. Und zumindest bei mir wächst und wächst diese Fassungslosigkeit. In einem Radio-Interview dreht New Orleans‘ Bürgermeister Ray Nagin am Donnerstagabend nahezu durch, am Ende bricht der Lokalradio-Interviewer in Tränen aus (MP3, Transkript). Anderswo zeigt ein Video, wie den beiden Reportern Shepard Smith und Geraldo Rivera des US-Senders Fox News — nun wirklich alles andere als ein Oppositionskanal — der Kragen über die Lage in der Stadt platzt. Auch vom Moderator im Studio lassen sie sich nicht beruhigen.

Vor übertriebener Kritik warnte dagegen ausgerechnet Jan Egeland, der bei den Vereinten Nationen die Koordination von Katastrophenhilfe leitet. Egeland hatte sich beim Südasien-Tsunami unbeliebt gemacht, als er den Westen als knauserig bezeichnete und dies vor allem als Seitenhieb auf die USA verstanden wurde. Egeland sagte CNN jetzt, der fünfte und sechste Tag sei bei solchen Katastrophen stets kritisch — bald werde es besser. Hoffentlich hat er Recht.

SMS-Bookmarks fürs Radio

Tom Coates stellt Phonetags vor.

Auf die Frage, wie Radio interaktiv(er) werden kann, haben die BBC-Entwickler Tom Coates und Matt Web einen Antwortvorschlag: Phonetags. Gefällt mir oder interessiert mich ein Stück, das ich gerade höre, schicke ich eine SMS mit einem X. Später kann ich im Web nachschauen, wie der Song hieß, kann ihn verschlagworten („taggen“) und bewerten — und sehen, wie ihn andere verschlagworten und bewerten. Tom Coates stellt Phonetags in seinem Blog ausführlich vor, eine Pre-Alpha-Version findet sich aber auch schon im Netz. Noch ist das allerdings kein offizielles BBC-Projekt.