Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

17. April 2004

Schlagwörter:

The Onion antwortet nicht

Manche nehmen die US-Satirezeitung The Onion ernst.

Auch wenn viele Artikel in The Onion versehentlich ernstgenommen werden, weil sie sich im Stil beispielsweise von USA Today kaum unterscheiden, sagt niemand den Lesern Bescheid. Carol Kolb von The Onion erklärt bei Wired das Vorgehen der Satire-Redaktion: »We don’t respond to anyone, really, ever. (…) We just laugh and laugh and laugh.« NPR bietet online ein etwa zehnminütiges Interview (RealAudio), in dem Kolb und Onion-Chef Rob Siegel über Leserreaktionen und die vergleichsweise trockenen Redaktionssitzungen berichten. In einem Artikel bei Editor & Publisher erwähnt Kolb, dass The Onion mit ihrer Website Gewinne macht. Und in der Denver Post lüftet sie das Geheimnis der fotografierten Leute — Bekannte und Nachbarn aus Aspen. Nach ein paar Wochen What Do You Think? gewinnt man sie alle lieb.


2 Kommentare

Torsten
20. April 2004, 19:54

Der Wired-Link ist kaputt.


Alexander
21. April 2004, 9:46

Oh, ist jetzt korrigiert – danke!