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	<title>Wortfeld &#187; Terrorismus</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
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		<title>Oslo/Utøya | Der 22. Juli in Norwegen.</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 09:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 22. Juli in Norwegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das norwegische öffentliche-rechtliche Fernsehen NRK liefert seit gestern Nachmittag eine Glanzleistung: Ohne Unterbrechung berichten die Redakteure und Reporter in einer Sondersendung über den schwärzesten Tag in Norwegens Nachkriegsgeschichte. Wer die Breaking-News-Arien amerikanischer Sender kennt, muss NRK hohen Respekt für die Ruhe und Ernsthaftigkeit zollen, mit der das Fernsehen berichtet. (Derzeit ist der <a href="http://www.nrk.no/video/direkte_bombeeksplosjon_i_oslo/43FF687EE064C88B/">Livestream</a> auch fürs internationale Publikum zu sehen.)</p>
<p>Ich habe schon auf Google+ meinen persönlichen Helden <a href="https://plus.google.com/113481032938434398760/posts/4HuSt6jPYZH">gelobt</a>: Tore Bjørgo, Politikwissenschaftler an Norwegens Polizeihochschule mit Spezialgebiet Terrorismus. In den NRK-Hauptnachrichten um 19 Uhr sagte er, dass Terroristen ja versuchen, so viel Angst zu verbreiten, <em>dass sich eine Gesellschaft selbst verletzt.</em> &#0187;Wir sind es, die bestimmen sollten, in welchem Land wir leben.&#0171; &#0187;Es liegt an uns, welche Konsequenzen das hat&#0171;.* Das sagte er wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand wusste, ob eine Einzelperson oder eine Gruppe hinter den Anschlägen steckt und die internationalen Medien überwiegend über einen islamistischen Hintergrund spekulierten.</p>
<p>Heute morgen ist das Fernsehen noch ruhiger. Auf die Idee, Katastrophen-Trailer zu produzieren oder die schlimmsten Bilder mit Musik zu unterlegen, ist NRK nicht gekommen. Ab und an wird gezeigt, wie der Rest der Welt reagiert, z.B. CNN:</p>
<p><img src="http://www.wortfeld.de/wp/media/cnn-norway-attacks.jpg" alt="CNN-Bildschirm: Norway Attacks mit norwegischer Flagge" width="386" height="217" class="alignnone size-full wp-image-3650" /></p>
<p>Viele große Medien haben ihr Hauptquartier im Osloer Regierungsviertel. Die Mitarbeiter von TV2, VG, Aftenposten und der Nachrichtenagentur NTB mussten ihre Gebäude verlassen. VG hat dann das Webangebot und die meistgelesene Zeitung des Landes aus einem Osloer Hotel produziert, mit hastig gekauften Computern. Auch eine ziemliche logistische Meisterleistung.</p>
<p>Die Reaktion des offizielle Norwegen ist ein kleiner Trost. Ministerpräsident Stoltenberg erklärt mehr Demokratie, mehr Offenheit zur Antwort auf den Terror. Kein Versuch, mit erhöhten Terrorwarnstufen für Pseudo-Sicherheit zu sorgen. Es sieht zumindest am Tag danach so aus, als wenn sich die norwegische Gesellschaft nicht selbst verletzt.</p>
<p><small>*Nachtrag vom 29.7.: Die NRK-Abendnachrichten vom Anschlagstag sind jetzt <a href="http://www.nrk.no/nett-tv/klipp/761196/">online</a>, dann kann ich die Äußerungen von Tore Bjørgo jetzt wörtlich aufschreiben. &#0187;Das Kennzeichen von Terroraktionen ist ja, dass Terroristen versuchen, Angst zu erzeugen und Reaktionen hervorzurufen, so dass sich die Gesellschaft selbst schadet. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass nicht die Gesellschaft auf so eine Weise reagiert, wie die Terroristen es wünschen, und das ist eine große Aufgabe sowohl für die Politiker als auch für die Zivilgesellschaft, dass man Ruhe und Besonnenheit bewahrt und nicht die Terroristen bestimmen lässt, was für eine Gesellschaft wir haben sollen. Wir sind es, die bestimmen sollen, was für eine Gesellschaft wir haben wollen. [...] Es liegt an uns, welche Konsequenzen wir daraus ziehen wollen.&#0171; (&#0187;Det som er kjennetegnet ved terroraksjoner er jo at terrorister forsøker å skape frykt og skape reaksjoner slik at samfunnet skader seg sjøl. Og derfor så er det veldig viktig at ikke samfunnet reagerer på en slik måte som terroristene ønsker og det er en stor oppgave både for politikerne og for det sivile samfunn at man bevarer roen og sindigheten og ikke lar terrorister bestemme hva slags samfunn vi skal ha. Det er vi som skal bestemme hvordan vi skal leve i dette landet, og da må man sørge for at man i størst mulig grad greier å bevare det samfunnet vi vil ha. [...] Det er opp til oss hva slags konsekvenser vi vil dette skal ha.&#0171;)</small></p>
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		<title>Al-Qaida-Abo | Die Sammler von Terroristen-Videos.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 18:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sammler von Terroristen-Videos.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Al-Qaida-Propagandavideo enthält <a href="http://www.zeit.de/video/player?videoID=200809052e8a04">eine Computeranimation des Anschlags</a> auf die dänische Botschaft in Islamabad. Als wäre das nicht erstaunlich genug: Reuters hat die Aufnahmen von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/IntelCenter">IntelCenter</a>, einem Unternehmen nahe Washington, das sich auf das Sammeln und Analysieren von Terroristenvideos und auf lehrreiche <a href="http://www.intelcenter.com/wc.html">Wandkarten</a> und Handbücher zum Thema spezialisiert hat. </p>
<p>Wer <a href="http://www.intelcenter.com/audio-video">alle 172 DVDs</a> mit Audios und Videos von Al-Qaida, Ansar al-Islam, bosnischen Mudschaheddin und so weiter kaufen will, zahlt dafür 6.775 US-Dollar. (Die praktischen Lehrvideos &#8211; wie man unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen herstellt &#8211; können nur bestimmte Regierungsstellen bestellen.) Angeboten wird auch ein Abonnement künftiger Terroristen-Videos, für 3.000 Dollar im Jahr.</p>
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		<title>21073 Hamburg | Die Adresse Motassadeqs in den Medien.</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 23:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Adresse Motassadeqs in den Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Moment ein wenig ungewöhnlich, dass Spiegel Online die Adresse von Mounir al Motassadeq einschließlich Straße und sogar Hausnummer <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,449266,00.html">aufschreibt</a>. Üblicher unter Journalisten ist ja, solche Adressen nicht zu nennen und dem Leser stattdessen  über unnütze Details wie Baumbewuchs, Bodenbelag oder nahe Tankstellen zu signalisieren, dass der Autor sie selbstverständlich kennt.</p>
<p>Allerdings steht diese Adresse ja bereits in einer <a href="http://www.un.org/News/Press/docs/2002/sc7519.doc.htm">Pressemitteilung</a> des UN-Sicherheitsrats und in amtlichen Publikationen <a href="http://www.uif.gov.ar/lista.pdf">Argentiniens</a>, <a href="http://www.staatsbladclip.be/wetten/2002/11/01/wet-2002003466.html">Belgiens</a>, <a href="http://www.gazettes.gov.ky/pls/portal30/docs/Folder/SITE83/GAZETTES/GA2004/GA262004_0.PDF">der Cayman Islands</a>, <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/en/oj/2002/l_264/l_26420021002en00230024.pdf">der EU</a>, <a href="http://www.gld.gov.hk/egazette/pdf/20030734/egn200307345655-3.pdf">Hongkongs</a>, <a href="http://www.fsa.go.jp/news/newsj/16/sonota/f-20041221-1a.pdf">Japans</a>, <a href="http://www.gov.im/infocentre/archived_releases/pdfs/Notice3_24-01-03.PDF">der Isle of Man</a>, <a href="http://www.osfi-bsif.gc.ca/app/DocRepository/1/eng/issues/terrorism/indstlp_e.xls">Kanadas</a>, <a href="http://www.fma-li.li/file/pdf-fma-2003058.pdf">Liechtensteins</a>, <a href="http://www.imprensa.macau.gov.mo/isapi/go.asp?d=avce-8-2003pt">Macaos</a>, <a href="http://www.doi.gov.mt/EN/gazetteonline/2004/02/gazts02/GG%205.2.pdf">Maltas</a>, <a href="http://www.gouv.mc/DataWeb/jourmon.nsf/100ab120e52ceb84c12568ce002f2909/a635b8529a5d47a2c125703400307bee/$FILE/306-34.pdf">Monacos</a>, <a href="http://www.police.govt.nz/service/counterterrorism/designated-terrorists-20060829.pdf">Neuseelands</a>, <a href="http://www.minfin.nl/nl/actueel/nieuwsberichten,2002/11/wd2002_928.html">der Niederlande</a>, <a href="http://www.dgaiec.min-financas.pt/Prod/Oficios.nsf/0/ff3218dc999abe8380256ee600512840/$FILE/Circular%20n_74_2004_II.pdf">Portugals</a>, <a href="http://www.admin.ch/ch/d/as/2005/1191.pdf">der Schweiz</a>, <a href="http://www.mas.gov.sg/masmcm/upload/mm/MM_5D378E61_6295_5312_43D1DF154B13F4C5__5E5E7FB0_6295_5312_415CE6712AD138A2/MAS%20Anti-Terrorism%20Reg.pdf">Singapurs</a>, <a href="http://aprox.government.gov.sk/iap/regtrans.nsf/b58c0b72ad9dc5e1c1256a31003a4dfa/725914fd2c26fabcc1256c7f0032bf2c/$FILE/32002R1754.DOC">der Slowakei</a>, <a href="http://isap.vlada.cz/kopie/revize.nsf/ff9e919a6cfc19c9c1256ef600277ad0/01b7fed15ae5605ec125716200421cc4/$FILE/32002R1754.pdf">Tschechiens</a>, <a href="http://www.minfin.gov.ua/control/uk/publish/printable_article?art_id=36883">der Ukraine</a>, <a href="http://www.pszaf.hu/resource.aspx?ResourceID=penzmos_eur_20020881">Ungarns</a> und <a href="http://www.centralbank.gov.cy/media/pdf/IBCRE_SDI35_21022005.pdf">Zyperns</a>, unter anderem.</p>
<p>Da kommt es vielleicht nicht mehr so drauf an.</p>
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		<title>Ziemlich schmutzig | Die Berichterstattung über die Londoner Razzia.</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jun 2006 01:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berichterstattung über die Londoner Razzia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;In London sucht die Polizei fieberhaft nach einer &#8250;schmutzigen chemischen Bombe&#8217;&#0171;, heißt es derzeit im <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,419585,00.html">Aufmacher</a> von Spiegel Online. &#0187;Polizei sucht schmutzige Bombe&#0171;, lautet die <a href="http://focus.msn.de/politik/ausland/london_nid_29924.html">Aufmacher-Schlagzeile</a> von Focus Online. Diese dramatische Formulierung haben beide wiederum offenbar von Reuters. Und ab da wird die Suche nach der Quelle zunehmend zum Stochern im Nebel. Im <a href="http://news.google.de/news?hl=en&#038;ned=uk&#038;ie=UTF-8&#038;q=%22police+believed+suspected+militants+had+made%22&#038;scoring=d">Reuters-Original</a> heißt es nämlich:</p>
<blockquote><p>Some newspapers, citing unnamed security sources, said police believed suspected militants had made a &#0187;dirty&#0171; chemical device &#8212; a conventional bomb surrounded by toxic material that could be set off by a bomber wearing a suicide jacket.</p></blockquote>
<p>Im Reuters-Bericht folgt im Anschluss an diesen Satz ein Zitat aus der Boulevardzeitung Sun, in deren <a href="http://www.thesun.co.uk/article/0,,2-2006250638,00.html">Artikel</a> von einer schmutzigen Bombe aber keine Rede ist.</p>
<p>Auch nicht im <a href="http://www.guardian.co.uk/terrorism/story/0,,1789612,00.html">Guardian</a>, (&#0187;intelligence suggested that a viable chemical or biological weapon could be inside&#0171;), in der <a href="http://www.timesonline.co.uk/article/0,,2087-2209956,00.html">Times</a> (&#0187;a bomb laced with cyanide&#0171;), im <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/06/03/nterr03.xml">Telegraph</a> (&#0187;a suspected chemical bomb&#0171;, &#0187;a device using a dangerous chemical other than ricin&#0171;). In aktuelleren Artikeln ist &#8212; unter Berufung auf Sicherheitskreise &#8212; die Rede von einer  &#0187;improvised device rather than a sophisticated weapon&#0171; (<a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/06/04/nterr04.xml">Telegraph</a>) oder &#0187;a homemade device&#0171; statt einer &#0187;sophisticated bomb&#0171; (<a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/5042724.stm">BBC</a>).</p>
<p>Der Begriff &#0187;schmutzige Bombe&#0171; wurde bislang im Deutschen wie im Englischen für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radiologische_Waffe">radiologische Waffen</a> verwendet, nicht für chemische Kampfstoffe. Wie kommt das Wort also in den Aufmacher von Spiegel und Focus Online? Weil beide vermelden, dass Reuters berichte, dass einige Zeitungen (welche nur?) schrieben, dass ungenannte Quellen aus den Sicherheitsbehörden sagten, dass die Polizei glaube, es könnte eine &#0187;schmutzige&#0171; chemische Vorrichtung hergestellt worden sein. (Über die tatsächliche Lage im Ostlondoner Forest Gate weiß ich selbstverständlich nichts, was nicht in den Medien berichtet wird. Aber das hier sieht nach Stille-Post-Spielen aus.)</p>
<p><em>Nachtrag:</em> Mittlerweile verwendet auch Reuters die Formulierung &#0187;schmutzige Bombe&#0171; <a href="http://today.reuters.com/News/newsArticle.aspx?type=topNews&#038;storyID=2006-06-03T071705Z_01_L03352884_RTRUKOC_0_US-SECURITY-BRITAIN-SHOT.xml">nicht mehr</a>.</p>
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		<title>Und morgen | Leichtflugzeug vor dem Reichstag abgestürzt.</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2005 20:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Leichtflugzeug vor dem Reichstag abgestürzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und morgen beginnt die Diskussion, was gewesen wäre, wenn <a href="http://news.google.de/news?hl=de&#038;ned=de&#038;ie=UTF-8&#038;q=reichstag+wiese&#038;scoring=d">das Leichtflugzeug</a> sich nicht in die Wiese zwischen Reichstag, Paul-Löbe-Haus und Kanzleramt gebohrt hätte. Wenn der Pilot nicht auf einen Selbstmord mit Drama, sondern auf ein Drama mit Selbstmord aus gewesen wäre. Ob so etwas zu verhindern wäre, ob solche Flugzeuge auf Radarschirmen auftauchen und was das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luftsicherheitsgesetz">Luftsicherheitsgesetz</a> dann nützt.</p>
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		<title>Nightmare | London, 7 July, 2005.</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2005 17:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
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		<description><![CDATA[London, 7 July, 2005.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/uk/2005/london_explosions"><img src='http://www.wortfeld.de/images/7july2005.gif' alt='7 July, 2005' /></a></p>
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		<title>Terrorcrawl | Verschlüsselte Botschaften im Al-Dschasira-Laufband.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2005 08:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Verschlüsselte Botschaften im Al-Dschasira-Laufband.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wortfeld.de/images/crawl.gif' alt='Al-Dschasira-Laufband' /></p>
<p>Natürlich gibt es Menschen, die im Laufband von Al-Dschasira verschlüsselte Botschaften mit den Koordinaten von Anschlagszielen, Daten und Flügen vermuten (schließlich gibt es auch <a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/1581603762/102-2270273-2800902">Alufolien-Hüte</a> gegen Bewusstseinskontrolle). Dass solche Menschen allerdings bei der CIA sitzen und dass dies zur Erhöhung der US-Terrorwarnskala geführt hat &#8212; kaum zu glauben, aber laut einem bestätigten <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/8380365/">NBC-Bericht</a> wahr. Immerhin erklärt dies die angeblichen Anschlagspläne von Al-Qaida für die 2.000-Seelen-Stadt <a href="http://www.cnn.com/2003/US/12/25/tappahanock.terror/">Tappahannock</a> in Virginia. (<a href="http://www.lostremote.com/archives/005152.html">via</a>)</p>
<p><em>Nachtrag:</em> Am Morgen ist es auch über den deutschen Dienst der AFP gelaufen. Spätestens am Nachmittag landet es bei Spiegel Online. (Wenig später: <a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4474954_TYP6_THE_NAV_REF_BAB,00.html">Na</a> <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,362638,00.html">also</a>.)</p>
<p><strong>Schließlich dies:</strong><br />
Zu Recht wird in den Kommentaren gefragt, welche Botschaft sich denn nun im Laufband verbirgt. Selbst ist der Steganograf: Schon beim genaueren Hinsehen ist zu bemerken, dass das Laufband (hier in einer Aufnahme vom 23.6.05) nicht vor einem gleichmäßigen roten Hintergrund läuft. Schemenhaft sind graue vertikale Linien zu erkennen (1). Das wird besonders deutlich, wenn das Laufband invertiert und der Kontrast kräftig erhöht wird (2). Nun zeigen sich etwa gleich große Blöcke mit und ohne Hinterlegung. Statt den Kontrast zu erhöhen, ersetzen wir bei den Blöcken das Grau durch Rot, damit sich die Blöcke vom arabischen Text abheben (3). Der Rest ist reine Fleißarbeit: Einfach ein paar übliche Strichcodes ausprobieren, bis eine Übereinstimmung gefunden wird (4).</p>
<p><img src='http://www.wortfeld.de/images/crawlstego.jpg' alt='Steganografische Analyse des Laufbands' /></p>
<p>Nach dieser Analyse wird überdeutlich, dass sich der Deutsche Lotto- und Totoblock ein paar <a href="http://www.lotto.de/content/s/lotto/">unangenehme Fragen</a> gefallen lassen muss.</p>
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		<title>Frei nach 158 Tagen | Florence Aubenas und Hussein Hannoun sind frei.</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2005 11:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Printmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Florence Aubenas und Hussein Hannoun sind frei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wortfeld.de/images/aubenashanoun.gif' alt='Presseschnipsel zur Freilassung von Florence Aubenas und Hussein Hanoun' /></p>
<p>Nach 158 Tagen Gefangenschaft im Irak sind die Journalistin Florence Aubenas und ihr Dolmetscher Hussein Hannoun freigekommen. Aubenas ist auf dem Weg nach Frankreich.Vor 58 Tagen hatten die französischen Medien mit einer <a href="http://www.wortfeld.de/2005/04/100_tage_gefangenschaft/">Kampagne</a> dafür gesorgt, dass die beiden nicht in Vergessenheit geraten.</p>
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		<title>Terrorhasen | Die Aon-Weltkarte der Terrorrisiken.</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2005 21:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kartografie]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aon-Weltkarte der Terrorrisiken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.wortfeld.de/images/risikensymbole.gif' alt='Abbildung der Risiko-Symbole f&uuml;r Deutschland' /></p>
<p>Männer mit Augenringen, Hasen und Reiter sind natürlich auch nach Ansicht des Versicherers Aon nicht die Top-Terrorrisiken für Deutschland. Der missmutige Herr mit den kurzen Haaren steht für Rechtsextremisten, der Reiter ist ein islamischer Extremist, und der arme Hase muss für Ein-Themen-Terrorgruppen herhalten &#8212; da ist nicht ganz klar, welche Aon meint. Jedenfalls prangen solche Symbole und abgestufte Erdtöne auf einer neuen <a href="http://news.bbc.co.uk/1/shared/bsp/hi/pdfs/21_04_05_terrormap.pdf">Weltkarte der Terrorrisiken</a> (4,6 MB). Die Bundesrepublik liegt mit der Stufe &#0187;elevated&#0171; im Mittelfeld, also etwa zwischen dem terrorarmen Grönland und dem unruhigen Afghanistan. Hamburg gilt als &#0187;high risk major city&#0171; (verspüre ich da den Hauch lokalpatriotischen Stolzes?). Jedenfalls hat die BBC ein paar der ganz harmlosen Ländern <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/magazine/4464293.stm">porträtiert</a>, für die Angsthasen (<em>nicht</em> für die oben erwähnten Terrorhasen): Botswana, Grönland, die Mongolei, Nordkorea, Uruguay und Vietnam.</p>
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		<title>Richard Clarke im Vorabdruck | Die FAZ druckt vier Passagen aus Against All Enemies.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2004 10:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Printmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Bush]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FAZ druckt vier Passagen aus Against All Enemies.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Ausgabe und am 1. bis 3. Juni druckt die FAZ Ausz&uuml;ge aus dem Buch von Richard Clarke, dem fr&uuml;heren Antiterrorberater von vier US-Pr&auml;sidenten. Clarke hatte das z&ouml;gerliche Vorgehen der Bush-Regierung gegen Al-Kaida vor dem 11. September kritisiert. Au&szlig;er einem einleitenden <a title="Jordan Meijas/FAZ: Ahab jagt die Terroristen (28.05.04)" href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E3F19A4BDC67D4A0A9FA07061BA04F9FD~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Portr&auml;t</a> sind die Passagen allerdings online nur f&uuml;r Abonnenten zug&auml;nglich.</p>
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