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	<title>Wortfeld &#187; Recht</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
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		<title>Abgeschnitten | Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 13:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#0187;Kann es gerechtfertigt sein, Bürger einer Informationsgesellschaft vom Internet auszuschließen? Hätte man vor zwanzig Jahren in Erwägung gezogen, jemanden damit zu bestrafen, dass man ihm gleichzeitig Telefon, Fernseher, Radio und die Lektüre von Zeitungen verbietet?&#0171;</p></blockquote>
<p>Till Kreutzer <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/214/450930/text/">im Interview</a> zu den Überlegungen <a href="http://www.heise.de/newsticker/Buchhandel-will-zivilisiertes-Internet-nach-franzoesischem-Vorbild--/meldung/119341">des deutschen Buchhandels</a>, Urheberrechtsverletzungen auch mit Sperrung des Internetzugangs zu bestrafen (gefunden <a href="http://immateriblog.de/?p=138">bei</a> Immateriblog)</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/wikigoliath/" title="Wikigoliath">Wikigoliath</a> | Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/begrundungslos/" title="Begründungslos">Begründungslos</a> | Berichte zum Fall Heilmann vs. Wikipedia. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/05/internet_ins_grundgesetz/" title="Internet ins Grundgesetz?">Internet ins Grundgesetz?</a> | Politiker für Grundrecht auf Internetfreiheit. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Wikigoliath | Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 11:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Noch einmal zu Lutz Heilmann.</p>
<p>In Blogs und Onlinemedien tauchen immer wieder drei Annahmen auf: 1. Es geht um Heilmanns Stasi-Vergangenheit. 2. Die Wikipedia ist im Recht. 3. Heilmann hat wohl nicht begriffen, was der Unterschied zwischen wikipedia.de und de.wikipedia.org ist. (Variante 3 ist <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1966">bei</a> <a href="http://lumma.de/eintrag.php?id=3919">Bloggern</a> und Twitterern zu lesen, während zahlreiche Medien selbst nicht begriffen haben, <a href="http://notes.computernotizen.de/2008/11/16/startseitenkunde/">was der Unterschied ist</a>.)</p>
<p>Dass Punkt 1 so nicht stimmt, habe ich <a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/begrundungslos/">gestern geschrieben</a>. Ob Punkt 2 letztendlich stimmt, kann ich schwer beurteilen; der derzeitige juristische Zwischenstand ist allerdings klar. Die angegriffenen Punkte scheinen inzwischen aus dem Wikipedia-Eintrag, den viele so stolz verlinken, verschwunden zu sein. Und bei Punkt 3 habe ich ebenfalls meine Zweifel: Juristisches Vorgehen gegen die Domain &#0187;wikipedia.de&#0171; ist ein Holzhammer, mit dem man die volle Aufmerksamkeit der deutschsprachigen Wikipedianer bekommt, ohne die eigentliche Wikipedia, also de.wikipedia.org, zu gefährden. Wenn jemand also dringend möchte, dass Unwahrheiten in der deutschsprachigen Wikipedia korrigiert werden, kann er es entweder in den USA probieren (wo die Wikimedia Foundation ihren Sitz hat) &#8212; oder eben über den &#0187;wikipedia.de&#0171;-Trick in Deutschland.</p>
<p>(Die Außenwahrnehmung der Wikipedia ist immer noch die eines kleinen, stets unterstützenswerten Projekts, der David-gegen-Goliath-Reflexe auslöst. Wer sich die Zugriffszahlen anschaut, wer sich die Nutzung unter Multiplikatoren anschaut, sieht, dass die Wikipedia längst selbst ein Riese ist. Reflexe aus, selber nachdenken.)</p>
<p><em>Nachtrag: </em>Nachdem die beanstandeten Inhalte jetzt aus dem Artikel verschwunden sind, hat Heilmann die juristische Auseinandersetzung <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1246470002">für beendet erklärt</a>.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/begrundungslos/" title="Begründungslos">Begründungslos</a> | Berichte zum Fall Heilmann vs. Wikipedia. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/12/abgeschnitten/" title="Abgeschnitten">Abgeschnitten</a> | Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/momentaufnahme/" title="Momentaufnahme">Momentaufnahme</a> | Südossetien in der Wikipedia. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Begründungslos | Berichte zum Fall Heilmann vs. Wikipedia.</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 18:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Berichte zum Fall Heilmann vs. Wikipedia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lutz Heilmann hat wikipedia.de sperren lassen &#8212; aber warum? Ein Blick auf die Berichterstattung bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590643,00.html">Spiegel Online</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsabgeordneter-laesst-wikipedia-de-sperren-Update--/meldung/118930">heise online</a> und <a href="http://www.zoomer.de/news/topthema/-/einstweilige-verfuegung/artikel/streit-mit-linke-politiker-wikipedia-de-gesperrt">Zoomer.de</a>:</p>
<ul>
<li>Spiegel Online garniert den Artikel mit viel Meinung (&#0187;Servicewüste Deutschland&#0171;, &#0187;Negativ-PR&#0171;), schweigt aber zu den Hintergründen: &#0187;Da die Verbreitung der strittigen Passagen der einstweiligen Verfügung unterliegt, verzichtet SPIEGEL ONLINE auf eine detaillierte Widergabe.&#0171; Stattdessen wird lang und breit über die Stasi-Vergangenheit Heilmanns berichtet. Wer Spiegel Online liest, muss also denken, dass es Heilmann beim Streit vor allem darum geht. Aber wieso ist dann die Spiegel-Berichterstattung zum selben Thema noch online?</li>
<li>Heise Online mutmaßt zumindest, dass es auch um etwas anderes geht: &#0187;In dem Streit geht es offenbar um in der Wikipedia zitierte Berichte, wonach  die Immunität des Abgeordneten im Oktober aufgehoben worden sei, weil er  einen Bekannten per SMS bedroht haben soll.&#0171; Heilmanns Gegendarstellung zu einem Artikel in den Lübecker Nachrichten ist verlinkt. In einem Update am Ende kommt Heilmann selbst zu Wort.</li>
<li>Erstaunlich, aber wahr: Zoomer-Leser wissen mehr. Es gehe um den &#0187;Vorwurf, dass Heilmann an einem Online-Sex-Shop beteiligt sei&#0171;, dass Heilmann &#0187;einen Ex-Freund bedroht habe&#0171;, &#0187;dass er sein Jura-Studium abgebrochen habe&#0171; und &#0187;dass er die Einsicht in seine Stasi-Akte verweigern würde&#0171;. Zoomer hat einfach mit Heilmann gesprochen.</li>
</ul>
<p>(Warum Spiegel Online überhaupt über den Fall berichtet, wenn es nicht vorhat, die Hintergründe zu erklären, ist mir rätselhaft. Immerhin <a href="http://notes.computernotizen.de/2008/11/15/verklagt-werden-musste-man/">profitiert</a> Wikimedia Deutschland.)</p>
<p><em>Nachtrag:</em> <a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/wikigoliath/">Fortsetzung hier</a>.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/wikigoliath/" title="Wikigoliath">Wikigoliath</a> | Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/12/abgeschnitten/" title="Abgeschnitten">Abgeschnitten</a> | Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/momentaufnahme/" title="Momentaufnahme">Momentaufnahme</a> | Südossetien in der Wikipedia. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Internet ins Grundgesetz? | Politiker für Grundrecht auf Internetfreiheit.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2007/05/internet_ins_grundgesetz/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 20:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Politiker für Grundrecht auf Internetfreiheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Politiker von SPD und Union planen eine Anpassung des Grundrechtskatalogs an die moderne Kommunikationsgesellschaft&#0171; &#8212; wenn eine <a href="http://www.presseportal.de/pm/2790/990273/der_tagesspiegel">Vorabmeldung</a> mit diesen Worten beginnt, dann habe ich erst einmal Angst. Unnötige Angst offenbar, denn der Tagesspiegel vermeldet weiter: Es soll &#0187;ein neues Grundrecht geben für die Freiheit im Internet&#0171;. Die das ankündigen, sind nicht irgendwer: <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/W/wiefedi0.html">Dieter Wiefelspütz</a>, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sitzt schon 20 Jahre im Bundestag, ist Verwaltungsrichter a.D.; <a href="http://www.bundestag.de/mdb/bio/G/goebera0.html">Ralf Göbel</a>, CDU-Abgeordneter und ebenfalls Jurist, ist für die Union Obmann im Bundestags-Innenausschuss. Wenn die beiden in einer Zeitung einer Meinung sind, dann würde ich ernsthaft damit rechnen, dass das so passiert.</p>
<p>Wozu benötige ich ein &#0187;Grundrecht für die Freiheit im Internet&#0171;? Wiefelspütz: &#0187;Das Internet ist ein neuer Raum, die vierte Dimension, eine Welt in der Menschen leben, lieben, sich wirtschaftlich betätigen. Diese Welt sollte sich auch im Grundgesetz wiederfinden als ein Raum der Freiheit.&#0171;</p>
<p>Sekunde. Meine Meinungs(äußerungs)freiheit im Internet ist doch schon in Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 Grundgesetz festgehalten. Meine Grundrecht, mich auch im Internet aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten, in Artikel 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 2. (Bevor Einwände kommen &#8212; beides in den dort ebenfalls erwähnten Schranken.) Pressefreiheit im Internet: Artikel 5 Absatz 1 Satz 2, 1. Alternative. Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses im Internet: Artikel 4, Absatz 1, 3. Alternative. Mein Grundrecht, selbst über die Preisgabe und Verwendung persönlicher Daten zu bestimmen, steht gar nicht explizit im Grundgesetz, folgt aber laut Verfassungsgericht aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht &#8212; Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1.</p>
<p>Bleibt also zum Beispiel die Frage der Kommunikation über Internet. Dabei geht es nicht nur um das noch zu selten diskutierte Thema <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">Vorratsdatenspeicherung</a> (auf Vorrat soll ja nach Kabinettsplänen gespeichert werden, wer wann wie lange mit wem kommuniziert hat). Sondern auch um die Inhalte der Kommunikation. Wenn meine E-Mails auf einem Webmail-Server meines Providers liegen &#8212; wie hoch sind die Anforderungen, um diese E-Mails beim Provider zu beschlagnahmen? Ist &#0187;nicht vollständig geklärt&#0171;, <a href="http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/bverfg/06/2-bvr-902-06.php">sagt</a> das Bundesverfassungsgericht, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/87125">könnte</a> unter das Fernmeldegeheimnis fallen.</p>
<p>Bleibt also zum Beispiel die Frage nach den sagenumwobenen <a href="http://www.heise.de/security/artikel/86415/0">Online-Durchsuchungen</a>. Ermittler können natürlich schon jetzt an eine Computer-Festplatte herankommen &#8212; wenn ein Richter eine Hausdurchsuchung anordnet. Für eine <em>heimliche</em> Online-Durchsuchung müssten die Hürden schon aus juristischen Gründen drastisch höher als bei einer offenkundigen Durchsuchung sein, von den sicherheitstechnischen Bauchschmerzen mal ganz abgesehen.</p>
<p>Dass all das einmal geklärt wird, wäre ja durchaus wünschenswert. Aber in der Vorabmeldung steht auch, was den CDU-Innenpolitiker Göbel motiviert, sich für einen &#0187;erweiterten Grundrechtsschutz in der virtuellen Welt&#0171; einzusetzen. Das Grundrecht soll definiert werden, um darin per Online-Durchsuchung eingreifen zu können. Mit anderen, fieseren Worten: <em>Den Grundrechtsschutz soll es nur im Austausch für seine Aushöhlung geben.</em></p>
<p>(Ähnliche Skepsis <a href="http://netzpolitik.org/2007/grundrecht-auf-internetfreiheit/">bei Markus Beckedahl</a>. <a href="http://www.mercedes-bunz.de/index.php/grundgesetz-vs-independance/">Mercedes Bunz meint</a>: warum nicht.)</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/06/selbstaufloesungsrecht/" title="Selbstauflösungsrecht">Selbstauflösungsrecht</a> | In allen Bundesländern können die Landtage die Wahlperiode vorzeitig beenden. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/12/abgeschnitten/" title="Abgeschnitten">Abgeschnitten</a> | Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/wikigoliath/" title="Wikigoliath">Wikigoliath</a> | Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Schatten und Licht | Kurz verlinkt.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2007/04/schatten_und_licht/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 09:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz verlinkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre der 1. April nicht schon so lange her, hielte ich diese <a href="http://ecoiron.blogspot.com/2007/01/emergy-c-low-wattage-palette.html">energieeffiziente Farbpalette</a> für einen Webdesigner-Scherz. Das neue Rezept zur Weltrettung also: <a href="http://black-google.blogspot.com/">Schwarzgoogeln</a>. (<a href="http://www.boingboing.net/2007/04/18/lowenergyconsumption.html">via</a>)<br />
—<br />
Während des Kommentars in den Tagesthemen wurde am Mittwoch erstmals <em>Ki.Ka</em> eingeblendet. Weil ja auch die zwölfjährige Carla Zeller aus Berlin <a href="http://www.tagesschau.de/sendungen/0,,OID6640312_VID6640360_RESms256_PLYinternal_NAV_,00.html">kommentiert</a> hat. (<a href="http://blog.tagesschau.de/?p=431">via</a>)<br />
—<br />
Noch ein öffentlich-rechtlicher Link auf diesem nicht öffentlich-rechtlichen Privatblog: Das <a href="http://www.ndr.de/zapp">Medienmagazin Zapp</a> ist fünf Jahre alt. Glückwunsch!<br />
—<br />
<a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=41&amp;Itemid=12">Darf ich das bloggen?</a> Ein re:publica-Panel über Abmahnungen, Rechtsverletzungen in Blogs und Haftungsfragen mit <a href="http://www.lawblog.de">Udo Vetter</a> und <a href="http://www.irights.info">Matthias Spielkamp</a> zum Nachhören bei J!Cast. (<a href="http://netzpolitik.org/2007/jcast-von-der-republica-darf-ich-das-bloggen/">via</a>)<br />
—<br />
Schließlich die notwendige Portion Selbstreferentialität: Wie großartig es ist, wenn eine Diskussion nicht mit einem Artikel endet, sondern anfängt &#8212; wie hilfreich es ist, wenn der Autor und die Kommentatoren Dinge klarstellen, vor- und zurückrudern können &#8212; wie toll also Blogs sind, zeigt die <a href="http://technorati.com/search/schoeb">Diskussion</a> um den re:publica-<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E510DBFCD23E7440D922DCCE9EE44E648~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Artikel</a> von Martin Sch<em>ö</em>b, unter anderem auf <a href="http://www.ms6950.info/index.php/nabelschau/pawlow-bellt-holzmichl-apportiert/">seinem Blog</a>.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/wo-bin-ich/" title="Wo bin ich?">Wo bin ich?</a> | Ein Spiegel-TV-Studio für Vergessliche. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/07/die-grune-halle/" title="Die grüne Halle">Die grüne Halle</a> | Das neue heute-Studio. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/variante-c/" title="Variante C">Variante C</a> | Mario García geht unter die Videoblogger. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Foto-Kopie | BBC lässt David-Cameron-Foto nachmalen.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 20:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BBC lässt David-Cameron-Foto nachmalen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jeder sieht gern ein 20 Jahre altes Foto von sich in der Zeitung. Erst recht nicht ein Gruppenbild mit anderen Mitgliedern eines Clubs superreicher britischer Studenten, der gezielt <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/oxfordshire/4066329.stm">Lokale zerstört</a> und den Schaden anschließend cash bezahlt. Jedenfalls dann nicht, wenn man wie David Cameron der nächste Premierminister von Großbritannien werden will.</p>
<p>Darauf nahmen die britischen Medien aber selbstverständlich keine Rücksicht &#8212; angeblich sollte das Gruppenbild der reichen jungen Herren sogar auf einem Labour-Wahlplakat landen. Die Inhaber des Copyrights, die Fotografen Gillman &amp; Soame, haben eine weitere Veröffentlichung aber untersagt. Und natürlich ist es etwas anderes, von einem Bild nur zu erzählen, als es zu zeigen: Cameron mit der rechten Hand lässig in der Hosentasche, den Oberkörper leicht zur Kamera gedreht, aber mit einem superb-arroganten Blick in die Ferne, und dazu der königsblaue Frack im Wert von 1.000 Pfund Sterling. Die BBC-Sendung Newsnight hat daraufhin die Künstlerin Rona <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/newsnight/2007/03/bullingdon_and_blair.html">damit beauftragt</a>, das peinliche Foto monochrom in Öl auf Leinwand festzuhalten. Statt der Fotografie zeigte Newsnight also <a href="http://ronapainting.com/images/galleries/Bullingdon-painting.html">The Bullingdon painting</a>.</p>
<p>Originell, aber zumindest nach <a href="http://bundesrecht.juris.de/urhg/BJNR012730965.html#BJNR012730965BJNE006301307">deutschem Urheberrecht</a> nicht hieb- und stichfest: Die genaue Grenze zwischen selbstständigem Werk (auch ohne Einwilligung des Urhebers erlaubt) und bloßer Umgestaltung eines bestehenden Werks (nicht erlaubt) ist zwar häufig <a href="http://www.irights.info/index.php?id=353">schwierig zu finden</a>. In diesem Fall wirkt das Auftragsgemälde aber eher wie eine monochrome Kopie, Frackknopf für Frackknopf.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/10/blauer-kristallpalast/" title="Blauer Kristallpalast">Blauer Kristallpalast</a> | Roger Hiorns und das Kupfersulfat. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/08/copy-that/" title="Copy that">Copy that</a> | Dirk von Gehlen lobt die Kopie. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/die-normalo-leser/" title="Die Normalo-Leser">Die Normalo-Leser</a> | News of the World und Lesertypologien. </li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Exklusive Kehrtwende | Namen, Fotos und Äußerungen von Tatverdächtigen.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/12/exklusive_kehrtwende/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 21:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Namen, Fotos und Äußerungen von Tatverdächtigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ethik im Journalismus, Abteilung Praxis: Bei ihren Recherchen zur jüngsten Mordserie in Ipswich spricht die BBC-Radioreporterin Trudi Barber mit einem 37-jährigen Supermarkt-Angestellten, der die Ermordeten kannte und dessen Haus die Polizei bereits durchsucht hat. Der Mann ist bereit zu einem Hintergrundgespräch, aber nicht zu einem Interview für das Radio. Dem Boulevardblatt Mirror gibt er ein Interview und wird kurz danach festgenommen &#8212; unter dem Verdacht des fünffachen Mordes.</p>
<p>Soll die BBC das aufgezeichnete 36-Minuten-Gespräch trotz der vereinbarten Vertraulichkeit senden oder nicht?</p>
<p>Der Sender hat sich dafür entschieden, aber die im Blog <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/2006/12/the_tom_stephens_interview.html">nachgelieferte Begründung</a> ist nicht sehr überzeugend. Fix vermischt sich das öffentliche Interesse mit der Neugier der Öffentlichkeit und der Freude am exklusiven Stoff. Der Großteil der Kommentatoren ist jedenfalls von der BBC enttäuscht.</p>
<p>(An dieser Stelle für eine Minute die Augen schließen und ausmalen, der Mann stelle sich am Ende als unschuldig heraus. Er kann vielleicht seinen überall vollständig genannten Namen ändern, aber die Fotos aus seinem MySpace-Profil sind längst in allen Zeitungen.)</p>
<p>Mittlerweile sitzt ein zweiter Mann in Untersuchungshaft, und die Polizei hat <a href="http://media.guardian.co.uk/broadcast/story/0,,1975460,00.html?gusrc=rss&#038;feed=4">darum gebeten</a>, keine Namen zu nennen. Ohne großen Erfolg: Auch der zweite Verdächtige wird zumindest von BBC, Times und Telegraph mit vollem Namen genannt (anscheinend nicht vom Guardian). Neben dem Schutz der Persönlichkeitsrechte gibt es für die eindringliche Bitte der Polizei nach englischem Recht einen zweiten guten Grund: Wenn die Geschworenen durch Medienberichterstattung beeinflusst werden, kann der Prozess platzen. Dem Medium droht sogar eine Verurteilung wegen <a href="http://www.yourrights.org.uk/your-rights/chapters/right-of-free-expression/contempt-of-court/what-is-contempt-of-court.shtml">Missachtung des Gerichts</a>.</p>
<p>Und in Deutschland? Keine vollen Namen, keine Fotos, fordert der <a href="http://www.presserat.de/Pressekodex.8.0.html">Pressekodex</a> von Printmedien. &#0187;Die Nennung des vollständigen Namens und/oder die Abbildung von Tatverdächtigen, die eines Kapitalverbrechens beschuldigt werden, ist ausnahmsweise dann gerechtfertigt, wenn dies im Interesse der Verbrechensaufklärung liegt und Haftbefehl beantragt ist oder wenn das Verbrechen unter den Augen der Öffentlichkeit begangen wird.&#0171; Bei Anzeichen einer möglichen Schuldunfähigkeit ist nicht einmal das zulässig.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/05/die-hohe-live-kunst/" title="Die hohe Live-Kunst">Die hohe Live-Kunst</a> | BBC-Bilder vom Machtwechsel. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/11/parlamentube/" title="Parlamentube">Parlamentube</a> | BBC Democracy Live, Bundestag.de und C-SPAN. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/03/ohne-poster/" title="Ohne Poster">Ohne Poster</a> | Winnenden: Medienkritik von fünf Opferfamilien. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Foren-Haftung: Fehlalarm? | Angeblich erhöhte Maßstäbe an Heise Online.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2005 13:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>
		<category><![CDATA[Heise]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeblich erhöhte Maßstäbe an Heise Online.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ewald Riethmüller <a href="http://www.r-archiv.de/modules.php?name=News&#038;file=article&#038;sid=2164">schreibt bei R-Archiv</a>, das vieldiskutierte Hamburger <a href="http://www.wortfeld.de/2005/12/haftung_ohne_kenntnis/">Urteil zum Heise-Online-Forum</a> habe keine grundsätzliche Auswirkungen auf Webforen. Er beruft sich dabei auf den Anwalt der klagenden Partei Universal Boards, Bernhard Syndikus. Laut R-Archiv hat das Gericht erhöhte Maßstäbe an Heise Online angelegt, weil es sich um gewerbliches und gewinnorientiertes, presseähnliches Erzeugnis handelt, dass durch Kommentare unmittelbar zum Artikel ein besonderes Publikum anlockt.</p>
<p>Ob es sich tatsächlich um eine &#0187;Zeitungsente&#0171; handelt, wie R-Archiv behauptet, lässt sich vermutlich erst entscheiden, wenn die Urteilsbegründung da ist.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/07/resozialisierung_und_google/" title="Resozialisierung und Google">Resozialisierung und Google</a> | Was ist im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung? </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2003/05/ard_und_zdf_online_nur_programmbezogen/" title="ARD und ZDF Online nur programmbezogen?">ARD und ZDF Online nur programmbezogen?</a> | Die L&auml;nderregierungen regeln die &ouml;ffentlich-rechtlichen Netzangebote. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/09/gemischtes/" title="Gemischtes">Gemischtes</a> | Meme, Klickzahlen, Lächelzettel, Überschriften. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Resozialisierung und Google | Was ist im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2005 19:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinemedien]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#0187;Soldatenmord von Lebach&#0171; ist in die deutsche Rechtsgeschichte eingegangen: 1973 stoppte das Bundesverfassungsgericht die Ausstrahlung eines sendefertigen ZDF-Fernsehspiels über den Überfall auf ein Bundeswehr-Depot, bei dem vier Soldaten getötet wurden. Die &#0187;nicht mehr durch das aktuelle Informationsinteresse gedeckte Fernsehberichterstattung&#0171; sei unzulässig, wenn sie die Resozialisierung des Täters gefährde (<a href="http://www.oefre.unibe.ch/law/dfr/bv035202.html">BVerfGE 35, 202</a>). 1999 entschieden die Verfassungsrichter, Sat.1 dürfe einen Fernsehfilm über den Soldatenmord senden, in dem die Täter (anders als im früheren Fall) für Außenstehende nicht identifizierbar waren (<a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/frames/rk19991125_1bvr034898">1 BvR 348/98</a>).</p>
<p>Was ist im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung? Namensnennungen in Rundfunk und Printmedien sind &#8212; mit wenigen Ausnahmen wie Archive und Aufzeichnungen &#8212; vergänglich, im Internet sieht das anders aus: Für den vollen Namen des mutmaßlichen &#0187;Sasser&#0171;-Urhebers gibt es nicht nur eine fünfstellige Google-Trefferzahl (das ist jetzt nicht als <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=%22google+als+ma%C3%9Fstab+f%C3%BCr+relevanz%22&#038;btnG=Suche&#038;meta=">Maßstab für Relevanz</a> aufgeführt, sondern als Maßstab für Auffindbarkeit). Für den vollen Namen gibt es sogar einen Eintrag in der deutsch- und der englischsprachigen Wikipedia. Und dabei ist er vermutlich bis einschließlich morgen nicht verurteilt und steht vor einer Jugendkammer. (Zur Erinnerung: Es gibt eine <a href="http://www.presserat.de/Richtlinien_zu_Ziffer.86.0.html">Richtlinie</a> des Presserats für Berichte über Strafverfahren gegen Jugendliche, die besagt, dass &#0187;die Presse mit Rücksicht auf die Zukunft der Betroffenen besondere Zurückhaltung üben&#0171; soll.)</p>
<p>Ich weiß, dass manche Online-Redaktionen Artikel &#0187;auf Wiedervorlage setzen&#0171;, also nach einer Weile prüfen, ob eine Meldung nicht wieder verschwinden sollte. Andere versuchen, von vornherein so zu berichten, dass die Meldung eine Person nicht identifizierbar macht &#8212; mit Ausnahme von bereits öffentlich bekannten Personen. (Nebenbei frage ich mich, welchen Gewinn ein Leser davon hat, den vollen Nachnamen selbst eines verurteilten Verbrechers zu kennen.)</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/08/agenturoriginale/" title="Agenturoriginale">Agenturoriginale</a> | Google News versteckt übernommene Artikel. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/12/foren-haftung_fehlalarm/" title="Foren-Haftung: Fehlalarm?">Foren-Haftung: Fehlalarm?</a> | Angeblich erhöhte Maßstäbe an Heise Online. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/09/die_zeit_google-blog_und_podcasts/" title="Die Zeit: Google-Blog und Podcasts">Die Zeit: Google-Blog und Podcasts</a> | Neues von ZEITonline. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Selbstauflösungsrecht | In allen Bundesländern können die Landtage die Wahlperiode vorzeitig beenden.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2005/06/selbstaufloesungsrecht/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2005 18:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[In allen Bundesländern können die Landtage die Wahlperiode vorzeitig beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Der Landtag kann sich auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder vor Ablauf seiner Wahlperiode durch eigenen Beschluß, der der Zustimmung von zwei Dritteln seiner Mitglieder bedarf, selbst auflösen. (<a href="http://www.lpb.bwue.de/bwverf/bwverf.htm">Verfassung des Landes Baden-Württemberg</a>, Artikel 43, Absatz 1, Satz 1)</li>
<li>Der Landtag kann sich vor Ablauf seiner Wahldauer durch Mehrheitsbeschluss seiner gesetzlichen Mitgliederzahl selbst auflösen. (<a href="http://www.bayern.landtag.de/bayer_verfassung_erster_hauptteil.html#2.">Bayerische Verfassung</a>, Artikel 18, Absatz 1)</li>
<li>Das Abgeordnetenhaus kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder beschließen, die Wahlperiode vorzeitig zu beenden. (<a href="http://www.berlin.de/rbmskzl/verfassung/abschnitt3.html">Verfassung von Berlin</a>, Artikel 54, Absatz 2)</li>
<li>Der Landtag kann sich durch Beschluß einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder auflösen. (<a href="http://www.mdje.brandenburg.de/Landesrecht/gesetzblatt/texte/K10/100-04.htm">Verfassung des Landes Brandenburg</a>, Artikel 62, Absatz 2)</li>
<li>Die Wahlperiode kann vorzeitig beendet werden: durch Beschluß der Bürgerschaft. (&#8230;) Der Beschluß bedarf der Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der Mitglieder der Bürgerschaft; (<a href="http://www2.bremen.de/info/skp/lv/Vrfssng4.htm#75">Landesverfassung der Freien Hansestadt Bremen</a>, Artikel 76, Absatz 1, 1. Alternative)</li>
<li>Die Bürgerschaft kann die vorzeitige Beendigung der Wahlperiode beschließen. (&#8230;) Der Beschluss bedarf der Zustimmung der Mehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl. (<a href="http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/senat/reden-und-dokumente/verfassung.html#headline3.">Verfassung der Freien und Hansestadt  Hamburg</a>, Artikel 11, Absatz 1)</li>
<li>Der Landtag kann sich durch einen Beschluß, für den mehr als die Hälfte der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder gestimmt hat, selbst auflösen.<br />
(<a href="http://www.hessenrecht.hessen.de/gvbl/gesetze/10_1Verfassung/10-1-verfass/paragraphen/para80.htm">Verfassung des Landes Hessen</a>, Artikel 80)</li>
<li>Der Landtag kann auf Antrag eines Drittels mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder unter gleichzeitiger Bestimmung eines Termins zur Neuwahl die Wahlperiode vorzeitig beenden. (<a href="http://www.mv-regierung.de/laris/daten/100/4/0/100-4-0-lr0.htm">Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern</a>, Artikel 27, Absatz 2, Satz 1)</li>
<li>Der Landtag kann seine Auflösung beschließen. (&#8230;) Zu dem Beschluss ist die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder, mindestens jedoch die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Landtages erforderlich. (<a href="http://www.landtag-niedersachsen.de/gesetze/Gesetzestexte/nds_verfassung_text.htm#Artikel%2007%20bis%2027">Niedersächsische  Verfassung</a>, Artikel 10, Absätze 1 und 2)</li>
<li>Der Landtag kann sich durch eigenen Beschluß auflösen. Hierzu bedarf es der Zustimmung der Mehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl. (<a href="http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.4/Gesetze/Verfassung_NRW.jsp">Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen</a>, Artikel 35, Absatz 1)</li>
<li>Der Landtag kann sich durch Beschluss der Mehrheit seiner Mitglieder selbst auflösen. (<a href="http://www.landtag.rlp.de/Landtag/Dokumente/etc/Landesverfassung.asp#2Absch2">Verfassung für Rheinland-Pfalz</a>, Artikel 84, Absatz 1)</li>
<li>Der Landtag ist aufgelöst, wenn er dies mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder beschließt (&#8230;). (<a href="http://www.sadaba.de/GSLT_SVerf_060_085.html#Pa_69">Verfassung des Saarlandes</a>, Artikel 69)</li>
<li>Der Landtag kann sich auf Beschluss von zwei Dritteln seiner Mitglieder selbst auflösen. (<a href="http://www.landtag.sachsen.de/slt_online/de/infothek/volksvertretung/popup_verfassung.html">Verfassung des Freistaates Sachsen</a>, Artikel 58)</li>
<li>Der Landtag kann durch Beschluß von zwei Dritteln seiner Mitglieder, der den Termin zur Neuwahl bestimmen muß, die Wahlperiode vorzeitig beenden. (<a href="http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/gesetze/gesetz/l_verf.htm#art60">Verfassung des Landes Sachsen-Anhalt</a>, Artikel 60, Absatz 1, Satz 1) </li>
<li>Der Landtag kann mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder unter gleichzeitiger Bestimmung eines Termins zur Neuwahl die Wahlperiode vorzeitig beenden. (<a href="http://www.landesregierung-sh.de/landesrecht/100-1.htm">Verfassung des Landes Schleswig-Holstein</a>, Artikel 13, Absatz 2)</li>
<li>Die Neuwahl wird vorzeitig durchgeführt, wenn der Landtag seine Auflösung mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder auf Antrag von einem Drittel seiner Mitglieder beschließt (&#8230;) (<a href="http://www.thueringen.de/de/politisch/verfassung/teil2/abs2/">Verfassung des Freistaats Thüringen</a>, Artikel 50, Absatz 2, 1. Alternative)</li>
</ul>
<p>(Das sind 16 von 16 Landesverfassungen, als Vorlage für die vermutlich anstehende Grundgesetzänderung.)</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/05/internet_ins_grundgesetz/" title="Internet ins Grundgesetz?">Internet ins Grundgesetz?</a> | Politiker für Grundrecht auf Internetfreiheit. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/12/abgeschnitten/" title="Abgeschnitten">Abgeschnitten</a> | Urheberrecht, E-Books und Zugangssperren. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/wikigoliath/" title="Wikigoliath">Wikigoliath</a> | Fehlwahrnehmungen im Fall Heilmann. </li></ul>]]></content:encoded>
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