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	<title>Wortfeld &#187; Radio</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 23:01:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gespannte Vorfreude | DRadio Wissen startet am 18. Januar 2010.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 18:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschlandradio]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[DRadio Wissen startet am 18. Januar 2010.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wortfeld.de/wp/media/dradio-wissen.gif" alt="Farbbalken der DeutschlandRadio-Programme"  width="480" height="90" class="alignnone size-full wp-image-3086" /></p>
<p>Heute lag das <a href="http://www.dradio.de/service/bestellung/ph/">Deutschlandradio-Programmheft</a> für Januar im Briefkasten &#8211; endlich mit ein paar Details zum neuen Programm DRadio Wissen, das am 18. Januar auf Sendung geht. Zu hören ist es über Kabel, Satellit und Internet. <del datetime="2010-01-06T21:03:29+00:00">Leider gibt es auf <a href="http://www.dradio.de/">dradio.de</a> im Moment dazu noch keine Details.</del> Die Website des neuen Programms ist unter <a href="http://wissen.dradio.de">wissen.dradio.de</a> zu finden.</p>
<p>Das Tagesprogramm sieht von Montag bis Freitag so aus:</p>
<p><strong>	6.00 Die Welt in 100 Sekunden</strong><br />
<strong>	6.02 Agenda</strong> (&#0187;Was ich heute wissen muss. [...] tagesaktuell für alle Themenfelder [...]&#0187;)<br />
<strong>	6.15 Wissensnachrichten</strong><br />
<strong>	6.18 Natur</strong> (&#0187;[...] Einblicke in die exakten Wissenschaften und wie ihre Erkenntnisse den Alltag prägen [...]&#0187;)<br />
<strong>	6.30 Weltnachrichten</strong><br />
<strong>	6.34 Medien</strong> (&#0187;[...] Woran die Journalisten der Zukunft arbeiten und wie wir unser Wissen organisieren. [...]&#0187;)<br />
<strong>	6.45 Wissensnachrichten</strong><br />
<strong>	6.48 Globus</strong> (&#0187;Worum die Welt sich anderswo dreht. [...]&#0187;)<br />
<strong>	7.00 Die Welt in 100 Sekunden</strong><br />
<strong>	7.02 Agenda</strong><br />
<strong>	7.15 Wissensnachrichten</strong><br />
<strong>	7.18 Kultur</strong> (&#0187;Wir erzählen uns die Welt. Aus Philosophie und Geschichte, aus Sozialwissenschaften und Popkultur. [...]&#0187;)<br />
<strong>	7.30 Weltnachrichten</strong><br />
<strong>	7.34 Meine Zukunft</strong> (&#0187;Karriere ohne Umweg ist die Ausnahme. [...]&#0187;)<br />
<strong>	7.45 Wissensnachrichten</strong><br />
<strong>	7.48 Spielraum</strong> (&#0187;Googeln ist keine Lösung. Hirngymnastik für die Ohren. [...]&#0187;)</p>
<p>&#8230;und dann so weiter im Zweistundentakt bis 18.00 Uhr.</p>
<p>Am Samstag um 11.00 Uhr und am Sonntag um 18.05 steht ZEIT ONLINE Talk auf dem Programm. Täglich von Montag bis Freitag berichtet der Netzreporter aus den digitalen Weiten. Überhaupt verspricht der Sender, dass lineares Programm und interaktives Medium intelligent zusammenwirken sollen.</p>
<p>Abends und am Wochenende übernimmt DRadio Wissen auch einige Sendungen aus anderen ARD-Programmen: <a href="http://www.br-online.de/bayern2/iq-wissenschaft-und-forschung/index.xml">IQ</a> vom BR, <a href="http://www.swr.de/contra/">SWR cont.ra</a>, <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/aula/">Aula</a>, <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/campus/">Campus</a> und <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/zeitgenossen/">Zeitgenossen</a> von SWR 2, <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/philosophische-radio.html">Das philosophische Radio</a> und <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo.html">Leonardo</a> von WDR 5, <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/studio_nordwest/studionordwest104.html">Studio Nordwest</a> vom RB NordwestRadio, <a href="http://www.sr-online.de/sr2/1334/">Fragen an den Autor</a> von SR 2, <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=2884">Funkkolleg</a> und <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=2882">Wissenswert</a> von hr2, Studi DW und Wissenschaft von DW-Radio, <a href="http://ndrinfo.de/programm/sendungen/forum2.html">Das Forum</a>, <a href="http://ndrinfo.de/programm/sendungen/lebenswelten2.html">Lebenswelten</a> und <a href="http://ndrinfo.de/programm/sendungen/logo114.html">Logo</a> von NDR Info.</p>
<p>Ich hoffe, es gibt zeitnah ein Update der kostenlos downloadbaren <a href="http://www.dradio.de/aktuell/1007191/">iPhone-App</a> für Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. </p>
<p><small>(Transparenz-Hinweis: Ich arbeite für den NDR, welcher Teil der ARD ist, die gemeinsam mit dem ZDF Träger des Deutschlandradio ist. Dies ist mein privates Weblog, go figure!)</small></p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/09/zu-viel-geld/" title="Zu viel Geld">Zu viel Geld</a> | Wie die Krise begann. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/zahlensender/" title="Zahlensender">Zahlensender</a> | Statistik in den Medien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/11/hoerfunken/" title="Hörfunken">Hörfunken</a> | BBC-Radionachrichten damals und heute. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Zu viel Geld | Wie die Krise begann.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 20:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NPR]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Krise begann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Stunde lang erzählen Alex Blumberg und Adam Davidson ihren Hörern die Geschichte, wie aus wertlosen Hypotheken wertvolle Anleihen geworden sind &#8211; zumindest bis der Markt zusammenbricht. Und wie alle drinhängen: Der Hypothekenbanker in Nevada, der vorher Barkeeper war. Der Gebietsverkaufsleiter, der sein Geld in den Clubs von Manhattan verpulvert. Der Investmentmanager und seine Truppe, auf deren Monitoren keine Warnzeichen auftauchen. Der Morgan-Stanley-Banker, den die Investoren zu neuen Anleihen drängen. Der Darlehensnehmer in New Jersey, der an das Geld für die Ausbildung seines Sohnes gehen muss.</p>
<p><a href="http://thislife.org/Radio_Episode.aspx?sched=1242">The Giant Pool of Money</a> (<a href="http://audio.thisamericanlife.org/player/CPRadio_player.php?podcast=http://www.thisamericanlife.org/xmlfeeds/355.xml&amp;proxyloc=http://audio.thisamericanlife.org/player/customproxy.php">Audio</a>) ist spannendes Radio, allerdings hilft es, parallel das <a href="http://thislife.org/extras/radio/355_transcript.pdf">Transkript</a> mitzulesen. Wer die Sendung vom Mai 2008 gehört hat, ahnt zumindest, wie so viele Leute bei so etwas Absurdem mitmachen konnten.</p>
<p><small>(Gefunden in <a href="http://www.nytimes.com/2008/09/29/business/media/29carr.html?partner=permalink&amp;exprod=permalink">einem Artikel</a> der New York Times über die Medienberichterstattung im Vorfeld der Wirtschaftskrise.)</small></p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/umetikettiert/" title="Umetikettiert">Umetikettiert</a> | Verfahrenstricks beim US-Schuldenstreit. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/12/verrat-und-kalkul/" title="Verrat und Kalkül">Verrat und Kalkül</a> | Von Wikileaks zu West Wing. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/11/milliardenspiel/" title="Milliardenspiel">Milliardenspiel</a> | NYTimes-Leser dürfen den US-Haushalt retten. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Zahlensender | Statistik in den Medien.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2008/08/zahlensender/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 18:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Statistik in den Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Moment klingt es wie eine atemberaubend schlechte Idee: eine Radiosendung über Statistik.</p>
<p><a href="http://bbc.co.uk/moreorless">More or Less</a> bei BBC Radio 4 stellt aber spannende Fragen: Wie aussagekräftig sind Schulrankings, Inflationsraten oder klinische Studien zu Antidepressiva? Was sagen Studien zur Videoüberwachung aus, wie berechnet die Polizei den Straßenverkaufswert von Drogen? Stimmt es, dass heute mehr Menschen auf der Erde leben als je gelebt haben?*</p>
<p>Der Erfinder der Sendung, Michael Blastland, hat &#0187;<a href="http://www.profilebooks.com/title.php?titleissue_id=453 ">The Tiger That Isn&#8217;t</a>&#0171; geschrieben, ein Buch über Zahlen in den Medien. Ein paar Aspekte daraus tauchen jetzt in einer Sommerserie bei BBC News im Netz auf. Online sind bislang die ersten drei Artikel: <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/7542886.stm">What the survey didn&#8217;t say&#8230;</a>, <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/7554022.stm">The myth of counting</a> und <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/7568929.stm">Putting percentages in context</a>.</p>
<p><small>*Nein, <a href="http://www.snopes.com/science/stats/dead.asp">es stimmt nicht</a>.</small></p>
<p><small>Mehr zu More or Less:</p>
<ul>
<li><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/more_or_less/7388600.stm">Sendungen zum Nachhören im Audio-Archiv</a></li>
<li><a href="http://www.open2.net/moreorless/">Seiten im Online-Lernportal von Open University und BBC</a></li>
</ul>
<p></small></p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/11/hoerfunken/" title="Hörfunken">Hörfunken</a> | BBC-Radionachrichten damals und heute. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/07/fantasy_radio/" title="Fantasy Radio">Fantasy Radio</a> | BBC-Radioprogramm zum Selbermixen. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/09/polizeihunde-futter/" title="Polizeihunde-Futter">Polizeihunde-Futter</a> | Hartz IV, Twitter und quellenlose Statistiken. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Hörfunken | BBC-Radionachrichten damals und heute.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2007/11/hoerfunken/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 15:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BBC-Radionachrichten damals und heute.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.guardian.co.uk/organgrinder/2007/11/the_bbc_radio_newsroom_a_fond.html">Ein Abgesang</a> auf die Radio-Zentralnachrichten-Redaktion ist das, was der ehemalige BBC-Journalist Tim Maby für den Guardian geschrieben hat. Der Todesstoß für die Qualität, klagt er, sei mit dem Umzug zu den Fernsehkollegen gekommen. Er erinnert an die hierarchisch rigide, aber auch im Positiven anspruchsvolle alte Zeit: &#0187;For weeks as a sub-editor you were allowed to write little more than the weather and you were expected to sit at the far end of the desk waiting in silence.&#0171; Aber ein Teil der Guardian-Leser widerspricht in den Kommentaren vehement: &#0187;By the sound of it, BBC Radio News should have been thawed out [entfrostet] decades ago, which is precisely what happened with the move to TV Centre and three cheers for that.&#0171;</p>
<p>Anlass für den Artikel ist offenbar, dass der Radio Newsroom bei der <a href="http://www.wortfeld.de/2007/10/bbc_3-in-1/">trimedialen Zusammenlegung</a> mit TV und Online weiter Federn lässt. Von bislang 90 Journalisten-Stellen fallen bereits 12 bei der Fusion weg, nun gehen auch noch 25 Stellen <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2007/nov/01/bbc.radio">mit Five Live</a> nach Salford. (Zum Umzug nach Salford demnächst mehr.) Und weil es gerade passt, eine winzige Ergänzung zum Eintrag <a href="http://www.wortfeld.de/2007/10/indizien/">Indizien</a>: Die Nachrichten-Ansage bei Radio 4 hat sich noch einmal geändert, <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2007/nov/06/bbc.radio">jetzt</a> wird auf die Erwähnung von Radio 4 ganz verzichtet. Wie gesagt: Genre-Marken gewinnen an Bedeutung, die Kanäle treten weiter in den Hintergrund.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/zahlensender/" title="Zahlensender">Zahlensender</a> | Statistik in den Medien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/04/auf_verlangen/" title="Auf Verlangen">Auf Verlangen</a> | BBC Trust genehmigt Download-Plattform. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/01/nachholbedarf/" title="Nachholbedarf">Nachholbedarf</a> | BBC iPlayer kommt langsam voran. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Aufhänger | Tim Renner und der Hamburger Radioskandal.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/10/aufhaenger/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Oct 2006 09:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tim Renner und der Hamburger Radioskandal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;Solang es hierzulande Radiomacher gibt&#0171;, schreibt uns Tim Renner <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,444685,00.html">bei SpOn</a>, &#0187;werden sie sich erzählen, was im Juli 1999 in Hamburg um kurz nach Sechs in der Früh geschah.&#0171; Kurzfassung: Morningshow-Moderator verschanzt sich im Studio, spielt nur noch &#0187;No Milk Today&#0171; und &#0187;Dancing Queen&#0171;, bis der Geschäftsführer mittels Lastenaufzug ins Studio kommt.</p>
<p>Zur Erinnerung: Alle Verantwortlichen waren <em>weit weg</em> auf einer Tagung. Und nach der <em>völlig überraschenden</em> Aktion, bei dem sich ein Titel aus den 60ern und einer aus den 70ern abwechselten,  entschloss sich der Sender damals <em>spontan</em>, die schon geplante Neuformatierung zum Oldie-Programm mit Hits der 60er und 70er <em>vorzuziehen</em>. Für Hamburger: Das war, nachdem sich OK Radio in OK Magic, dann in Magic FM und dann in Mix 95.0 umbenannt hatte. Also bevor sie fun fun radio, fun fun 95 und Oldie 95 hießen. Ein Schelm, wer <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20214/1.html">und so weiter</a>.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/07/fantasy_radio/" title="Fantasy Radio">Fantasy Radio</a> | BBC-Radioprogramm zum Selbermixen. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/05/die_macht_der_schachtel/" title="Die Macht der Schachtel">Die Macht der Schachtel</a> | Neue Methoden zur Radio-Quotenmessung. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/12/arte_france_macht_webradio/" title="Arte France macht Webradio">Arte France macht Webradio</a> | Kulturradio auf Französisch. </li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Fantasy Radio | BBC-Radioprogramm zum Selbermixen.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/fantasy_radio/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jul 2006 15:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[BBC-Radioprogramm zum Selbermixen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="100" alt="Molekül" class="alignleft" src="http://www.wortfeld.de/images/molekuel.gif" /> Radio ist schwierig, und das liegt an den Wort- und den Musik-Molekülen. Ein paar Oldie-Atome zu viel, und schon sind jüngere Hörer verschwunden. Etwas weniger Wort, zum Beispiel weniger Service-Atome? Findet der staugeplagte Pendler nicht gut, und haut ab. Langkettige Feature-Moleküle findet der eine großartig, schaltet aber trotzdem ab, weil sich ein anorganisches Pop-Molekül daran angedockt hat. Und Kultur-mit-Klassik-Moleküle mag auch nicht jeder.</p>
<p>Ein mögliches Gegenmittel ist die Substitution: Automatisch WDR 2 nehmen, Celentano, Furtado und Keating entfernen und durch Bach, Satie und Mendelssohn Bartholdy ersetzen. Fertig ist das DAB-Programm <a href="http://www.wdr.de/radio/radiohome/aktionen/wdr_2_klassik__mit_playlist_.phtml">WDR 2 Klassik</a>.</p>
<p>Ein anderes Gegenmittel ist die Analyse: Sendungen einzeln <a href="http://www.ard.de/podcast">als Podcast</a> anbieten (und die Musik-Moleküle aus GEMA-Gründen weitgehend entfernen).</p>
<p>Ein drittes Gegenmittel, auf das die BBC setzt: Der Hörer bekommt den Chemiebaukasten einfach selbst in die Hand gedrückt. Die BBC-Plattform iPlayer (ehemals iMP) soll dem Nutzer ermöglichen, seinen <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/entertainment/5145236.stm">persönlichen Radiosender</a> zu gestalten (via <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2006/07/04/bbb-will-persoenliches-radio-anbieten/">ojour.de</a>). Damit wird die Rundfunkanstalt zum Anbieter Tausender, wenn nicht Millionen von Radiostationen, &#0187;all of them based on the extraordinary wealth of existing BBC content, but as relevant to individual users as the playlists they assemble for their iPods&#0171;, sagt BBC-Generaldirektor Mark Thompson <a href="http://www.bbc.co.uk/pressoffice/speeches/stories/thompson_radio.shtml">in einer Rede</a>. Das klingt zumindest wie eine brauchbare Antwort auf <a href="http://www.last.fm/">last.fm</a> und <a href="http://www.pandora.com/">Pandora</a>.</p>
<p>Hat eigentlich schon jemand ein <a href="http://www.reciva.com/products_and_technology/buy_now.asp">W-LAN-Radio</a>?</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/12/arte_france_macht_webradio/" title="Arte France macht Webradio">Arte France macht Webradio</a> | Kulturradio auf Französisch. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/08/zahlensender/" title="Zahlensender">Zahlensender</a> | Statistik in den Medien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/05/must-see/" title="Must see">Must see</a> | Stephen Fry über die BBC. </li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Macht der Schachtel | Neue Methoden zur Radio-Quotenmessung.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/05/die_macht_der_schachtel/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 May 2006 09:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Methoden zur Radio-Quotenmessung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Paradies der Unwissenheit waren die Onlinejournalisten nie: Jeder Seitenabruf, jedes Umherklicken landet im Logfile. Beim Fernsehen zeichnet <a href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/587276">das GfK-Meter</a> säuberlich auf, wer wann wohin zappt. Bei Zeitungsmachern heißt das Schreckgespenst <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID791782,00.html">Readerscan</a>, mit dem die Leser bis zur letzten gelesenen Zeile erforscht werden. Anders beim Radio &#8212; da wird halbjährlich <a href="http://www.agma-mmc.de/03_forschung/hoerfunk.asp?topnav=10&#038;subnav=196">per Telefonumfrage ermittelt</a>, ob und wann ein Hörfunkprogramm schon mal gehört worden ist. Da die Befrager Sendernamen und Slogans als Erinnerungsstütze nutzen, kann beides gar nicht oft genug am Tag genannt werden. Einzelnes in Sendungen erfasst die Media-Analyse dagegen nicht.</p>
<p>Vor allem in kleineren Ländern ist die Methodik da schon weiter. In der Schweiz bekommen die Testpersonen schon seit fünf Jahren <a href="http://www.publicadata.ch/index.php?set_language=de&#038;cccpage=radio_2">eine kleine blaue Uhr</a>, die in jeder Minute vier Sekunden lang per Mikrofon die Umgebungsgeräusche aufzeichnet &#8212; aus Datenschutzgründen nur in schlechter Qualität. Nach etwa einer Woche schicken die Tester diese Radiowatch zurück, und nach dem Computervergleich mit dem tatsächlich gesendeten Hörfunkprogramm erhalten die Medienforscher feinste Nutzungsdaten. Das Ergebnis nach der Einführung 2001: Mehr Menschen hören mehr Radiosender als zuvor angenommen. Wer sein Programm via Internet-Stream, Podcast oder überhaupt mittels Kopfhörer konsumiert, wird aber nicht erfasst.</p>
<p><img width="200" height="83" alt="Hand mit PPM-Box" class="alignleft" src="http://www.wortfeld.de/images/ppmbox.jpg" /> Norwegen setzt seit Anfang 2006 auf ein anderes System namens <a href="http://www.arbitron.com/portable_people_meters/">Portable People Meter</a> (PPM). Die Testperson nimmt beim Aufstehen eine kleine Elektronikschachtel aus ihrer Ladebucht und schleppt sie den ganzen Tag lang mit sich herum. Solange sich der Tester bewegt, lauscht das Gerät auf Signale, die alle fünf Sekunden von den Rundfunkanbietern ausgesandt werden. Per Telefonleitung gelangen die Daten zur Auswertungsstelle. Da die für Menschen unhörbaren Signale ohnehin einen Code mit Zeit und Programm enthalten, bringt auch zeitversetztes Hören etwa von Podcasts das PPM-System nicht durcheinander. Was im Kopfhörer abläuft, weiß das Gerät dank eines Adapters für die Kopfhörerbuchse.</p>
<p>Seit gut zwei Wochen liegen in Norwegen die <a href="http://www.kampanje.com/medier/article45765.ece">ersten Daten</a> vor, und sie ähneln den Schweizer Erfahrungen. Die Hörerzahlen sind nach der neuen Methodik bei allen Programmen gestiegen, bei einem Anbieter haben sie sich sogar verdoppelt. Das Medium Radio wird nach der PPM-Auswertung häufiger genutzt als Fernsehen, gesunken ist dagegen wiederum die Nutzungsdauer.</p>
<p>(Ein Argument gegen diese neue Art der Nutzungsmessung wurde übrigens sowohl in der Schweiz als auch in Norwegen debattiert: der unfreiwillige Radiohörer, dessen Programmdirektor der Taxifahrer ist. Allerdings fällt es schwer zu glauben, dass genügend Menschen stundenlang im Taxi unterwegs sind, um die Statistik spürbar zu verfälschen.)</p>
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		<title>Arte France macht Webradio | Kulturradio auf Französisch.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2005/12/arte_france_macht_webradio/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2005 00:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Arte]]></category>
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		<category><![CDATA[Podcasts]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[Kulturradio auf Französisch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da denkt man, man kenne Arte, und stolpert dann sehr über <a href="http://www.arteradio.com/">Arte Radio</a>. Und stolpert noch mehr darüber, dass es das seit dem 20. März 2002 gibt &#8212; allerdings seulement en français.</p>
<p>Arte Radio ist ein Webradio-on-Demand, produziert von der französischen Seite von Arte, mit kurzen und langen Reportagen, Dokumentationen, Hörspielen. <a href="http://www.arteradio.com/detect.html">Mit Flash</a> oder holpriger <a href="http://www.arteradio.com/wai/">ohne</a> zugänglich, lässt die Website die Wahl zwischen RealAudio, zwei MP3-Qualitäten und zumeist auch Ogg Vorbis. Es wird noch besser: Alles steht unter <a href="http://www.arteradio.com/creativecommons.html">Creative-Commons-Lizenz</a>. Und einen Podcast gibt es auch noch (<a href="http://www.arteradio.com/makeRSS.do">RSS</a>, <a href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=73799729">iTunes</a>). Aber, wie gesagt, alles auf Französisch.</p>
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