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	<title>Wortfeld &#187; Journalismus</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
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		<title>Mut für 2010 | Bestandaufnahme und Wunschzettel.</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 14:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bestandaufnahme und Wunschzettel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Leseempfehlung: <a href="http://blog.kooptech.de/2010/01/zwanzig-zehn/">Lorenz Lorenz-Meyer schreibt</a> über das, was fehlt, und was er sich für 2010 wünscht.</p>
<blockquote><p>&#0187;Mir scheint, wir <em>digital natives</em> haben uns viel zu sehr von den formalen Prozessen faszinieren lassen, von all den Moden oder Hypes der letzten Jahre, von Facebook, Blogs und Twitter, von den angeblich ’sozialen’ Medien, deren großes Potential uns allen so wichtig ist, dass wir darüber Manifeste verfassen und Hymnen singen. Gleichzeitig sind wir damit gescheitert, Anliegen zu identifizieren und zu entwickeln, für die es sich lohnt, diese Instrumente in Anschlag zu bringen.&#0171;</p></blockquote>
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		<title>Ende mit Schrecken | Rechtsstreit DFB vs. Jens Weinreich beigelegt.</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 11:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rechtsstreit DFB vs. Jens Weinreich beigelegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wortfeld.de/wp/media/flutlicht.jpg" alt="Flutlicht" width="460" height="71" class="alignnone size-full wp-image-2270" /></p>
<p>Der freie Sportjournalist Jens Weinreich und der DFB haben ihre siebenmonatige Auseinandersetzung um die beiden Worte &#0187;unglaublicher Demagoge&#0171; beigelegt, beide Seiten haben eine <a href="http://jensweinreich.de/?p=3381">gemeinsame Erklärung herausgegeben</a>. Stefan Niggemeier wertet das <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dfb-zwingt-jens-weinreich-in-die-knie/">als deutliche Niederlage</a> und befürchtet eine abschreckende Wirkung auf Kritiker des DFB. </p>
<p>Ganz so schwarz sehe ich nicht, und das nicht nur, weil Jens Weinreich seine Energie jetzt endlich wieder auf andere Dinge als auf Land- und Kammergerichtsentscheidungen verwenden kann. Es war von Anfang an eine Auseinandersetzung zwischen Ungleichen: Auf der einen Seite steht der größte Sportverband der Welt, mit 200 Mitarbeitern in der Zentrale, einer Rechtsabteilung und 80 Millionen Euro Jahreseinnahmen. Auf der anderen Seite steht ein freier Journalist, den ein Rechtsstreit auch ohne Niederlagen zeitlich und finanziell lahmlegen kann.</p>
<p>Der DFB ist nicht der Sieger, hat keine der juristischen Auseinandersetzungen gewonnen. Das Echo auf den Rechtsstreit in Medien und Blogs war einhellig negativ für den Verband. Dass der DFB jetzt verbreitet, er habe Jens Weinreich &#0187;zu keinem Zeitpunkt in seiner Arbeit als kritischer Sportjournalist behindern&#0171; wollen, wird niemanden vom Gegenteil überzeugen. Den DFB werden die negativen Reaktionen nicht davon abhalten, bei ähnlicher Gelegenheit wieder so zu reagieren &#8212; vermutlich hätte das nicht einmal eine Niederlage in letzter Instanz geschafft. </p>
<p>Ein freier Journalist, der in eine solche Lage gerät, kann aber am Fall DFB vs. Weinreich sehen, dass er womöglich weniger allein ist als früher. Jens Weinreich hat viel Energie in die transparente <a href="http://jensweinreich.de/?page_id=1780">Dokumentation</a> des Rechtsstreits gesteckt, von Gerichtsbeschlüssen über Anwaltserklärungen, Zeitungsartikel und Hörfunkbeiträgen bis zu Bloglinks. Auch deshalb war er nicht nur auf die Solidarität von Journalistenkollegen angewiesen, sondern bekam die auch von wildfremden, nicht einmal unbedingt sportinteressierten Lesern seines Weblogs. Nicht nur aufmunternde Worte, sondern auch knapp 22.000 Euro Spenden. </p>
<p>Auch mit dieser Rückendeckung ist vermutlich nicht mehr drin als eine solche &#0187;gütliche Einigung&#0171; zwischen David und Goliath. Sehr bedauerlich, dass es nun keine Gegendarstellung zu der <a href="http://jensweinreich.de/?p=1722">unglaublichen</a> DFB-Presseerklärung 180/2008 geben wird. Jens Weinreich kann am Ende erhobenen Hauptes schreiben: &#0187;Ich habe erklärt, was ich schon immer erklärt habe.&#0171; Dass er sich stattdessen lieber märtyrerhaft in einen mehrjährigen Rechtsstreit wagen sollte, kann niemand verlangen.</p>
<p><small>(<a href="http://www.flickr.com/photos/funky1opti/2887463457/">Foto</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC-by</a> funky1opti)</small></p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/02/guter-zweck/" title="Guter Zweck">Guter Zweck</a> | Jens Weinreich im DFB-Rechtsstreit unterstützen. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/dfb-irrsinn/" title="DFB-Irrsinn">DFB-Irrsinn</a> | Ein Sportverband verliert die Nerven. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/06/wm-planer-2010-2/" title="WM-Planer 2010*">WM-Planer 2010*</a> | *für Fußballuninteressierte. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Guter Zweck | Jens Weinreich im DFB-Rechtsstreit unterstützen.</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 15:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jens Weinreich im DFB-Rechtsstreit unterstützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.wortfeld.de/wp/media/20euro.jpg" alt="20-Euro-Schein" width="142" height="77" class="alignnone size-full wp-image-2116" /></p>
<p>Über den Fall DFB vs. Jens Weinreich war hier <a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/dfb-irrsinn/">schon einmal</a> zu lesen. Angesichts drohender Anwalts- und Verfahrenskosten im hohen fünfstelligen Bereich hat Jens Weinreich nun eine Möglichkeit angeboten, über Paypal oder normale Überweisung <a href="http://jensweinreich.de/?p=3038">Geld zu spenden</a>. Wer also auf einen oder mehrere Zwanziger verzichten kann, sollte das jetzt tun.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/03/ende-mit-schrecken/" title="Ende mit Schrecken">Ende mit Schrecken</a> | Rechtsstreit DFB vs. Jens Weinreich beigelegt. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/11/dfb-irrsinn/" title="DFB-Irrsinn">DFB-Irrsinn</a> | Ein Sportverband verliert die Nerven. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/06/wm-planer-2010-2/" title="WM-Planer 2010*">WM-Planer 2010*</a> | *für Fußballuninteressierte. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Nachrichtenstifter | Der Non-Profit-Newsroom von ProPublica.</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 15:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Non-Profit-Newsroom von ProPublica.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nytimes.com/2008/12/14/world/middleeast/14reconstruct.html?partner=permalink&amp;exprod=permalink">Die Titelstory</a> der New York Times zum Untersuchungsbericht über den Wiederaufbau im Irak ist schon deswegen bemerkenswert, weil die Zeitung den 508 Seiten starken Bericht originell ins Netz gestellt hat: <a href="http://projects.nytimes.com/reconstruction">als annotiertes Dokument</a>, bei dem die Highlights hervorgehoben sind.</p>
<p>Sie ist aber auch wegen ihrer Autoren bemerkenswert. James Glanz ist ein New-York-Times-Journalist, <a href="http://www.propublica.org/site/author/t_christian_miller/">T. Christian Miller</a> ist es nicht: Er ist einer von sieben <em>senior reporters</em> von <a href="http://www.propublica.org">ProPublica</a> &#8212; einer nicht auf Gewinn ausgerichteten, aus Spendengeldern finanzierten Organisation, die investigativen Journalismus betreibt.</p>
<p>ProPublica veröffentlicht die Recherchen auch auf der eigenen Website, arbeitet aber vor allem mit anderen Medien zusammen, die dann die Geschichten publizieren. Zum Start Ende 2007 <a href="http://www.slate.com/id/2175942/">war Slate sehr skeptisch</a>, was die Gründungsstifter Herbert und Marion Sandler angeht: &#0187;[P]hilanthropists, especially those who earned the fortune they&#8217;re giving away, tend not to distribute their money with a blind eye to the results.&#0171; Andererseits haben viele Medien kaum eine Wahl, wenn sie selbst ihre Kapazitäten für investigativen Journalismus zusammensparen.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/11/medienkonjunkturen/" title="Medienkonjunkturen">Medienkonjunkturen</a> | Der Tod einer Polizistin in Bradford. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2005/05/us-zeitungen_und_rss/" title="US-Zeitungen und RSS">US-Zeitungen und RSS</a> | Acht der zehn auflagenstärksten Blätter bieten viele Feeds an. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/umetikettiert/" title="Umetikettiert">Umetikettiert</a> | Verfahrenstricks beim US-Schuldenstreit. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Eckstein | Der BBC-Finanzblogger Robert Peston.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 00:26:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der BBC-Finanzblogger Robert Peston.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/robertpeston/2007/01/about_robert_peston.html">Robert Peston</a>, der leitende Wirtschaftsredakteur der BBC, ist so etwas wie das Gesicht der Finanzkrise für die Briten geworden: Dass Northern Rock in Schwierigkeiten war, erfuhren sie von ihm &#8211; und hoben ihr Geld ab. Dass Lloyds TSB die angeschlagene HBOS übernehmen will, meldete ebenfalls Peston &#8211; und der Aktienkurs stieg in 45 Minuten um fast 150 Prozent. (&#0187;Will everyone please stop praising Robert Peston?&#0171;, <a href="http://www.guardian.co.uk/politics/2008/oct/16/robertpeston-media">schrieb</a> Bill Blanko im Oktober.)</p>
<p>Den Lloyds-HBOS-Scoop meldete Peston übrigens zuerst <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/robertpeston/2008/09/lloyds_to_buy_hbos.html">in seinem BBC-Weblog</a>, das es seit Ende Januar 2007 gibt. Auf der BBC Future of Journalism Conference wurde er gefragt, warum er bloggt. Seine Antworten, zusammengefasst <a href="http://jemstone.wordpress.com/2008/11/26/why-robert-peston-blogs/">zu finden bei Jem Stone</a>, sind bemerkenswert. Als Leseanreiz: &#0187;I do see the blog as the absolute cornerstone of the way that I work. It’s central to everything that I do at the BBC.&#0171; (<a href="http://reportr.net/2008/11/26/insights-into-why-bbc-journalists-blog/">Via</a> reportr.net.)</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2008/07/reportermut/" title="Reportermut">Reportermut</a> | TV-Film über chinesische Blog-Journalisten. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2007/06/omnimedia/" title="Omnimedia">Omnimedia</a> | BBC World experimentiert mit Netzmedien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/04/blogs_bereichern_die_bbc/" title="Blogs bereichern die BBC">Blogs bereichern die BBC</a> | Tagebücher, Teamblogs, Blogprojekte. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>DFB-Irrsinn | Ein Sportverband verliert die Nerven.</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 22:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Sportverband verliert die Nerven.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stelle mir gerade vor, ein Journalist kritisierte einen Politiker als &#0187;unglaublichen Demagogen&#0171;, natürlich mit entsprechender Begründung.</p>
<p>Dieser Politiker ginge dann juristisch gegen diesen Journalisten vor und scheiterte zweimal dabei, einstweiligen Rechtsschutz dagegen zu erlangen.</p>
<p>Und dieser Politiker versuchte dann, den Journalisten mit einer Presseerklärung zu diskreditieren, die das juristische Scheitern verschweigt und eine angebliche Entschuldigung des Journalisten herbeifantasiert.</p>
<p>Und nachdem dem Politiker die Presseerklärung in dieser Form bei Strafe (bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld/bis zu sechs Monate Ordnungshaft) verboten würde, kündigte dieser eine Klage gegen den Journalisten an, weil ja nun der letzte Versuch gescheitert sei, auf eine gütliche Beilegung des Verfahrens hinzuwirken.</p>
<p>Irgendwie schwer vorstellbar. Ich bin sehr froh, kein Sportjournalist zu sein. Und ich bin sehr froh, dass <a href="http://jensweinreich.de/">Jens Weinreich</a> Sportjournalist ist.</p>
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		<title>Reportermut | TV-Film über chinesische Blog-Journalisten.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2008/07/reportermut/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 19:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TV-Film über chinesische Blog-Journalisten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://programm.daserste.de/detail1.asp?id=X000678287&#038;sdatlo=04.08.2008&#038;sender=1&#038;dpointer=27&#038;anzahl=40&#038;ziel=27">Unbequem und unbestechlich</a> heißt der Film von ARD-Auslandskorrespondent Jochen Graebert über Blog-Journalisten in China, der am Montag um 21.00 Uhr im Ersten läuft. Eine sehenswerte Kostprobe daraus gab es am Mittwoch im NDR-Medienmagazin Zapp: Graebert begleitet den Web-Reporter Xu Xiang bei dessen Recherchen über Missstände in der Provinz Shandong (<a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,OID4900824_VID4899824,00.html">Video</a> und <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4900824_REF2488,00.html">Manuskript</a>). </p>
<p>Ein <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/05/01/AR2007050102072.html">Artikel von 2007</a> zeigt, dass Xu und einige andere Kollegen ein ungewöhnliches Geschäftsmodell haben: Betroffene bezahlen sie für den investigativen Einsatz &#8212; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Muckraker">Muckrakers</a> for Hire nennt das die Washington Post. Wer den Film über Xu gesehen hat, wird sich allerdings davor hüten, das zu belächeln.</p>
<p><em>Nachtrag:</em> Der Graebert-Film bekommt eine begeisterte Rezension von Michael Hanfeld in der FAZ vom Montag: &#0187;sensationell&#0171; und &#0187;hammerhart&#0171;. </p>
<p><small>(Transparenzhinweis wie immer: Zu meinen Arbeitgebern zählt der NDR.)</small><small></small></p>
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		<title>Auswege | Journalismus in der Kostenlos-Kultur.</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 09:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kostenlos]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalismus in der Kostenlos-Kultur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#0187;When copies are free, you need to sell things which can not be copied&#0171;, <a href="http://www.kk.org/thetechnium/archives/2008/01/better_than_fre.php">schreibt Kevin Kelly</a> in seinem Blog. Seine acht möglichen Auswege lauten Unmittelbarkeit, Personalisierung, Interpretation, Authentizität, Verfügbarkeit, Verkörperung, Mäzenatentum, Auffindbarkeit. (Kevin Kelly hat übrigens vor kurzem Rezensionen der seiner Ansicht nach 200 besten Dokumentarfilme im Buch <a href="http://www.kk.org/cooltools/archives/002538.php">True Films</a> veröffentlicht, als kostenlose PDF-Datei mit kontextabhängiger Werbung.)</p>
<p>Alfred Hermida hat versucht, diese acht Lösungsansätze <a href="http://reportr.net/2008/02/03/how-journalism-can-make-money-in-a-world-of-free/">auf den Journalismus anzuwenden</a>: &#0187;The challenge for the news industry is adopting a new way of seeing the value of journalism.&#0171; Beides zusammen ist spannender Lesestoff.</p>
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		<title>Land und Leute | Provinzkundschafter und Inkognito-Stars.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2007/08/land_und_leute/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2007 21:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Provinzkundschafter und Inkognito-Stars.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchen guten Ideen tut es gar nicht weh, wenn mehrere Medien sie haben; fast egal, aus welcher Richtung die Inspiration gekommen ist. Da sind zum einen die Journalisten, die derzeit in der Provinz nach der dortigen Jugend schauen. Maximilian Popp war <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,489664,00.html">in Oberkümmering</a> (&#0187;In der Stadt wohnen nur Irre&#0171;), Jochen Brenner und Benja Weller <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,496641,00.html">in Ducherow</a> (&#0187;In zwei Jahren bin ich hier weg&#0171;), und auch nach <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,502281,00.html">Rennerod</a> und Papenburg hat der SchulSpiegel Reporter für die Serie &#0187;Wir Provinzkinder&#0171; geschickt. Schon etwas früher war Andrea Jeska für das Zeit-Dossier in Steinhorst: <a href="http://www.zeit.de/2007/28/Dorfjugend?page=1">Samstagnacht auf dem Land</a> &#8212; sehr lesenswert.</p>
<p>Zum anderen sind da die Experimente (mal nicht <a href="http://www.wortfeld.de/2007/07/selbstversuechtig/">am eigenen Leib</a>). Die Washington Post hat im April den Star-Violonisten Joshua Bell zur Rushhour <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2007/04/04/AR2007040401721.html">in eine U-Bahn-Station gestellt</a> und die Reaktionen der Passanten abgewartet. Unter Beobachtung der FAZ saß nun Daniel Richter <a href="http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E730F2E7E965B464EABA78EEA3C90887D~ATpl~Ecommon~SMed.html">inkognito vor dem Centre Pompidou</a> und hat Touristen für fünf Euro porträtiert. (Aber, FAZ.NET: Warum nur ist das Video nicht einzeln verlinkbar, sondern versteckt sich als 17. Bild einer Fotostrecke?)</p>
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		<title>Charmant und unaufdringlich | Aus einer Stellenanzeige.</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Oct 2006 10:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus einer Stellenanzeige.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Stellenanzeige eines Münchner Dienstleisters, der nach eigenen Angaben das Redaktionsteam &#0187;eines der größten Internet-Portale Deutschlands&#0171; stellt und <em>EditorInnen</em> für die <em>Channel</em> Auto, Money und Video-News und -beiträge sucht:</p>
<blockquote><p>Klickträchtige sowie prägnante Überschriften sind Ihre Stärke, und Sie schrecken auch nicht davor zurück, hauseigene Produkte charmant und unaufdringlich an den User zu bringen.</p></blockquote>
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