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	<title>Wortfeld &#187; Anonymität</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
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		<title>Ohne Poster | Winnenden: Medienkritik von fünf Opferfamilien.</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 12:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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		<category><![CDATA[Winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Winnenden: Medienkritik von fünf Opferfamilien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,614664,00.html">Spiegel-Online-Meldung</a> unter der Überschrift &#0187;Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot&#0171; fehlt ein Aspekt aus dem <a href="http://www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?ZVWID=a27349b50405a111f7b9934b9def9804&#038;kat=347&#038;artikel=82">offenen Brief</a> der Familien von fünf getöteten Schülerinnen: </p>
<blockquote><p>&#0187;Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge. Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.&#0171;</p></blockquote>
<p>Ich weiß nicht, ob es nur ein technischer Fehler oder tatsächlich Absicht ist, aber der Spiegel sieht zumindest davon ab, das Titelbild der Ausgabe 12/2009 wie sonst üblich als 32-mal-42-Zentimeter-Poster auf seidenglänzendem Papier für 12,95 Euro <a href="http://service.spiegel.de/digas/servlet/epaper?Q=SP&#038;AN=TITELGALERIE">anzubieten</a>.</p>
<p><img src="http://www.wortfeld.de/wp/media/spiegel122009.jpg" alt="Spiegel 12/2009" title="Spiegel 12/2009 -- Täterfoto von Wortfeld verpixelt" width="125" height="165" class="alignnone size-full wp-image-2214" /><br />
<small>&#0187;Die SPIEGEL-Titelbilder repräsentieren eine eigene Erzählkultur sowohl der Inhalte als auch der Darstellungsästhetik.&#0171; (Täterfoto von Wortfeld verpixelt)</small></p>
<p>Den Namen des Täters anonym zu halten, halte ich allerdings für eine Utopie. Da sind erstens ausländische Medien, bei denen die volle Namensnennung der Standard ist und die nicht an deutsches Recht zu binden sind. Da ist zweitens das Internet, in dem viele eine Anonymisierung als Herausforderung ansehen und den Namen herausfinden und verbreiten würden. Und da ist drittens der Täter, der seine Heroisierung dann eben gründlicher etwa im Netz vorbereiten wird, wie schon bei anderen Amokläufen geschehen.</p>
<p><em>Nachtrag:</em> Das taz-Blog Reptilienfonds hat es <a href="http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2009/03/21/der_spiegel_und_die_opfer_von_winnenden/">auch bemerkt</a>, Spiegel Online hat den Artikel ergänzt.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/die-normalo-leser/" title="Die Normalo-Leser">Die Normalo-Leser</a> | News of the World und Lesertypologien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/01/chablisleaks/" title="Chablisleaks">Chablisleaks</a> | Guardian, NYTimes und Spiegel über Wikileaks. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/10/immunsystem/" title="Immunsystem">Immunsystem</a> | Jon Stewarts Schlussrede. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Exklusive Kehrtwende | Namen, Fotos und Äußerungen von Tatverdächtigen.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Dec 2006 21:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
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		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Namen, Fotos und Äußerungen von Tatverdächtigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ethik im Journalismus, Abteilung Praxis: Bei ihren Recherchen zur jüngsten Mordserie in Ipswich spricht die BBC-Radioreporterin Trudi Barber mit einem 37-jährigen Supermarkt-Angestellten, der die Ermordeten kannte und dessen Haus die Polizei bereits durchsucht hat. Der Mann ist bereit zu einem Hintergrundgespräch, aber nicht zu einem Interview für das Radio. Dem Boulevardblatt Mirror gibt er ein Interview und wird kurz danach festgenommen &#8212; unter dem Verdacht des fünffachen Mordes.</p>
<p>Soll die BBC das aufgezeichnete 36-Minuten-Gespräch trotz der vereinbarten Vertraulichkeit senden oder nicht?</p>
<p>Der Sender hat sich dafür entschieden, aber die im Blog <a href="http://www.bbc.co.uk/blogs/theeditors/2006/12/the_tom_stephens_interview.html">nachgelieferte Begründung</a> ist nicht sehr überzeugend. Fix vermischt sich das öffentliche Interesse mit der Neugier der Öffentlichkeit und der Freude am exklusiven Stoff. Der Großteil der Kommentatoren ist jedenfalls von der BBC enttäuscht.</p>
<p>(An dieser Stelle für eine Minute die Augen schließen und ausmalen, der Mann stelle sich am Ende als unschuldig heraus. Er kann vielleicht seinen überall vollständig genannten Namen ändern, aber die Fotos aus seinem MySpace-Profil sind längst in allen Zeitungen.)</p>
<p>Mittlerweile sitzt ein zweiter Mann in Untersuchungshaft, und die Polizei hat <a href="http://media.guardian.co.uk/broadcast/story/0,,1975460,00.html?gusrc=rss&#038;feed=4">darum gebeten</a>, keine Namen zu nennen. Ohne großen Erfolg: Auch der zweite Verdächtige wird zumindest von BBC, Times und Telegraph mit vollem Namen genannt (anscheinend nicht vom Guardian). Neben dem Schutz der Persönlichkeitsrechte gibt es für die eindringliche Bitte der Polizei nach englischem Recht einen zweiten guten Grund: Wenn die Geschworenen durch Medienberichterstattung beeinflusst werden, kann der Prozess platzen. Dem Medium droht sogar eine Verurteilung wegen <a href="http://www.yourrights.org.uk/your-rights/chapters/right-of-free-expression/contempt-of-court/what-is-contempt-of-court.shtml">Missachtung des Gerichts</a>.</p>
<p>Und in Deutschland? Keine vollen Namen, keine Fotos, fordert der <a href="http://www.presserat.de/Pressekodex.8.0.html">Pressekodex</a> von Printmedien. &#0187;Die Nennung des vollständigen Namens und/oder die Abbildung von Tatverdächtigen, die eines Kapitalverbrechens beschuldigt werden, ist ausnahmsweise dann gerechtfertigt, wenn dies im Interesse der Verbrechensaufklärung liegt und Haftbefehl beantragt ist oder wenn das Verbrechen unter den Augen der Öffentlichkeit begangen wird.&#0171; Bei Anzeichen einer möglichen Schuldunfähigkeit ist nicht einmal das zulässig.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2010/05/die-hohe-live-kunst/" title="Die hohe Live-Kunst">Die hohe Live-Kunst</a> | BBC-Bilder vom Machtwechsel. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/11/parlamentube/" title="Parlamentube">Parlamentube</a> | BBC Democracy Live, Bundestag.de und C-SPAN. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/03/ohne-poster/" title="Ohne Poster">Ohne Poster</a> | Winnenden: Medienkritik von fünf Opferfamilien. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>21073 Hamburg | Die Adresse Motassadeqs in den Medien.</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 23:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Just Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Adresse Motassadeqs in den Medien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Moment ein wenig ungewöhnlich, dass Spiegel Online die Adresse von Mounir al Motassadeq einschließlich Straße und sogar Hausnummer <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,449266,00.html">aufschreibt</a>. Üblicher unter Journalisten ist ja, solche Adressen nicht zu nennen und dem Leser stattdessen  über unnütze Details wie Baumbewuchs, Bodenbelag oder nahe Tankstellen zu signalisieren, dass der Autor sie selbstverständlich kennt.</p>
<p>Allerdings steht diese Adresse ja bereits in einer <a href="http://www.un.org/News/Press/docs/2002/sc7519.doc.htm">Pressemitteilung</a> des UN-Sicherheitsrats und in amtlichen Publikationen <a href="http://www.uif.gov.ar/lista.pdf">Argentiniens</a>, <a href="http://www.staatsbladclip.be/wetten/2002/11/01/wet-2002003466.html">Belgiens</a>, <a href="http://www.gazettes.gov.ky/pls/portal30/docs/Folder/SITE83/GAZETTES/GA2004/GA262004_0.PDF">der Cayman Islands</a>, <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/en/oj/2002/l_264/l_26420021002en00230024.pdf">der EU</a>, <a href="http://www.gld.gov.hk/egazette/pdf/20030734/egn200307345655-3.pdf">Hongkongs</a>, <a href="http://www.fsa.go.jp/news/newsj/16/sonota/f-20041221-1a.pdf">Japans</a>, <a href="http://www.gov.im/infocentre/archived_releases/pdfs/Notice3_24-01-03.PDF">der Isle of Man</a>, <a href="http://www.osfi-bsif.gc.ca/app/DocRepository/1/eng/issues/terrorism/indstlp_e.xls">Kanadas</a>, <a href="http://www.fma-li.li/file/pdf-fma-2003058.pdf">Liechtensteins</a>, <a href="http://www.imprensa.macau.gov.mo/isapi/go.asp?d=avce-8-2003pt">Macaos</a>, <a href="http://www.doi.gov.mt/EN/gazetteonline/2004/02/gazts02/GG%205.2.pdf">Maltas</a>, <a href="http://www.gouv.mc/DataWeb/jourmon.nsf/100ab120e52ceb84c12568ce002f2909/a635b8529a5d47a2c125703400307bee/$FILE/306-34.pdf">Monacos</a>, <a href="http://www.police.govt.nz/service/counterterrorism/designated-terrorists-20060829.pdf">Neuseelands</a>, <a href="http://www.minfin.nl/nl/actueel/nieuwsberichten,2002/11/wd2002_928.html">der Niederlande</a>, <a href="http://www.dgaiec.min-financas.pt/Prod/Oficios.nsf/0/ff3218dc999abe8380256ee600512840/$FILE/Circular%20n_74_2004_II.pdf">Portugals</a>, <a href="http://www.admin.ch/ch/d/as/2005/1191.pdf">der Schweiz</a>, <a href="http://www.mas.gov.sg/masmcm/upload/mm/MM_5D378E61_6295_5312_43D1DF154B13F4C5__5E5E7FB0_6295_5312_415CE6712AD138A2/MAS%20Anti-Terrorism%20Reg.pdf">Singapurs</a>, <a href="http://aprox.government.gov.sk/iap/regtrans.nsf/b58c0b72ad9dc5e1c1256a31003a4dfa/725914fd2c26fabcc1256c7f0032bf2c/$FILE/32002R1754.DOC">der Slowakei</a>, <a href="http://isap.vlada.cz/kopie/revize.nsf/ff9e919a6cfc19c9c1256ef600277ad0/01b7fed15ae5605ec125716200421cc4/$FILE/32002R1754.pdf">Tschechiens</a>, <a href="http://www.minfin.gov.ua/control/uk/publish/printable_article?art_id=36883">der Ukraine</a>, <a href="http://www.pszaf.hu/resource.aspx?ResourceID=penzmos_eur_20020881">Ungarns</a> und <a href="http://www.centralbank.gov.cy/media/pdf/IBCRE_SDI35_21022005.pdf">Zyperns</a>, unter anderem.</p>
<p>Da kommt es vielleicht nicht mehr so drauf an.</p>
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		<title>Pseudonyme Gewinner | Schweizer Pendlerblog produziert Bekennervideo.</title>
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		<pubDate>Sun, 07 May 2006 22:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schweizer Pendlerblog produziert Bekennervideo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="100" alt="Logo des Pendlerblog-Bekennervideos" class="alignleft" src="http://www.wortfeld.de/images/pendlervideo.gif" /> Auch für den ersten <a href="http://swissblogawards.ch/winners2006">Swiss Blog Award</a> in der Kategorie &#0187;Rookie&#0171; ist das <a href="http://pendlerblog.blogspot.com">Pendlerblog</a> nicht bereit, die eigene Anonymität aufzugeben &#8212; und schickt stattdessen lieber <a href="http://pendlerblog.blogspot.com/2006/05/bekennervideo.html">ein Bekennervideo</a>. (Pendlerblog hat die Schweizer Gratiszeitung 20 Minuten im Visier, insbesondere die dort muntere Beziehung zwischen redaktionellem Inhalt und Werbung.) Glückwunsch auch an <a href="http://dontmentiontheskiing.com/">Don&#8217;t mention the skiing</a> (Bestes Blog) und <a href="http://www.jungundfrei.ch/photoblog/">scanblog</a> (Multimedia-Preis).</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2011/07/gib-mir-ein-b/" title="Gib mir ein B!">Gib mir ein B!</a> | Eine kleine Erinnerung an Blogger.com. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/03/ohne-poster/" title="Ohne Poster">Ohne Poster</a> | Winnenden: Medienkritik von fünf Opferfamilien. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/03/zum-beispiel/" title="Zum Beispiel">Zum Beispiel</a> | Fünf Linktipps zwischendurch. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Wiki P., Nachtrag | Über den Anlass des Streits.</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2006 23:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über den Anlass des Streits.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder hat mittlerweile fast alles über den <a title="Wortfeld: Wiki P. und die Namen" href="http://www.wortfeld.de/2006/01/wiki_p_und_die_namen/">Fall Tron</a> gesagt. Bislang entgangen war zumindest mir die Behauptung, dass der Autor eines schauderlich klingenden Hacker-Verschwörungs-Romans auf dem vollen Namen von Boris F. als Namen für eine fiktionale Figur mit der Begründung beharre, der Name F.s stehe auch in der Wikipedia. Das soll der konkrete Anlass für die (verweigerte) Bitte der Eltern an die Wikipedia gewesen sein, den Nachnamen abzukürzen, sagt CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn <a title="Das Verfahren gegen Wikipedia.de" href="http://futurezone.orf.at/it/stories/83747/">laut ORF futurezone</a>.</p>
<p>Die Folgen des Streits sind wahrlich nicht schön: Die Eltern stehen mehr im Rampenlicht als je zuvor, Wikimedia Deutschland darf wikipedia.de vorerst nicht mehr als Weiterleitung zur deutschen Wikipedia verwenden und der Roman bekommt unverdiente Publicity. Aber zumindest dürfen wir alle &#8211; die Wikipedianer ausdrücklich eingeschlossen &#8211; noch einmal darüber nachdenken, ob es weise ist, solche Konflikte juristisch zu lösen.</p>
<p><em>Nachtrag</em>: <a title="Heise Online: wikipedia.de: Keine Weiterleitungssperre mehr wegen Tron-Artikeln" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/68586">Weiterleitungsverbot aufgehoben</a>.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/01/wiki_p_und_die_namen/" title="Wiki P. und die Namen">Wiki P. und die Namen</a> | Wikipedia-Debatte über Anonymität. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/09/gemischtes/" title="Gemischtes">Gemischtes</a> | Meme, Klickzahlen, Lächelzettel, Überschriften. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/09/zeitung-als-zugang/" title="Zeitung als Zugang">Zeitung als Zugang</a> | Dirk von Gehlens Krisen-Thesen. </li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Wiki P. und die Namen | Wikipedia-Debatte über Anonymität.</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/01/wiki_p_und_die_namen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2006 22:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wikipedia-Debatte über Anonymität.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Spiegel Online <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,394374,00.html">schreibt</a> Holger Dambeck über eine interessante Debatte unter Wikipedianern über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vermittlungsausschuss/Nennung_von_Familiennamen_in_einem_Kriminalfall">Nennung von Familiennamen</a> in einem Kriminalfall. Es geht konkret um den Fall des Hackers Boris F., der unter dem Pseudonym Tron bekannt wurde. Vor einem halben Jahr habe ich <a href="http://www.wortfeld.de/2005/07/resozialisierung_und_google/">schon einmal gefragt</a>, was im Zeitalter von Google eigentlich noch Folgeberichterstattung ist. Am Beispiel des &#0187;Soldatenmords von Lebach&#0171; ging es damals um die Resozialisierung eines Täters, im Fall Tron um die Interessen des Opfers und seiner Hinterbliebenen.</p>
<p>Die Diskussion halte ich für dringend notwendig, wenngleich gerade der Fall Tron sich dafür weniger gut eignet. Zum Teil wird argumentiert, dass der Name doch anderswo ganz genannt wird. Damit sind wir schnell beim <a href="http://www.bildblog.de/?p=663">niedrigsten</a> <a href="http://www.bildblog.de/?p=1035">Standard</a>. Wikipedia ist, wie einer der Diskussionsteilnehmer anmerkt, längst ein Massenmedium &#8212; und hat damit eben Verantwortung, auch jenseits von juristischen Pflichten.</p>
<p>Artikel zu eventuell ähnlichen Themen:</p> <ul class="related_post"><li><a href="http://www.wortfeld.de/2006/01/wiki_p_nachtrag/" title="Wiki P., Nachtrag">Wiki P., Nachtrag</a> | Über den Anlass des Streits. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/09/gemischtes/" title="Gemischtes">Gemischtes</a> | Meme, Klickzahlen, Lächelzettel, Überschriften. </li><li><a href="http://www.wortfeld.de/2009/09/zeitung-als-zugang/" title="Zeitung als Zugang">Zeitung als Zugang</a> | Dirk von Gehlens Krisen-Thesen. </li></ul>]]></content:encoded>
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