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Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
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Wenn Protest nichts kostet
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A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

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Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

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14. September 2009

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Valgdagen

Wahltag in Norwegen.

Die norwegische Medienaufsicht (Medietilsynet) überwacht am heutigen Wahltag, dass vor 21 Uhr keine Umfragedaten veröffentlicht werden — bis zu 230.000 Euro Strafe drohen Sendern, Zeitungen und Onlineanbietern. Laut NRK gilt das Verbot, Umfragen am Wahltag zu veröffentlichen, zwar auch für Privatpersonen. Die hohen Strafgelder drohen aber nur Unternehmen — mal sehen, ob die Daten nicht doch auf Twitter auftauchen.

(Nachtrag: Beim Herumstöbern habe ich nichts gefunden; falls es vorab veröffentlichte Exit Polls gab, haben die sich offenbar nicht weiter verbreitet.)

Wahl-o-mat, Faktencheck und Programmvergleich gibt es natürlich auch in Norwegen. Bei sieben Parteien im Parlament bietet sich aber auch ein Koalitionssimulator an, mit dem Nutzer eine Regierung per Drag & Drop zusammenstellen können. Deutlich interessanter wäre der allerdings, würde man auch etwas zu Wahrscheinlichkeiten und Hindernissen erfahren.

Einmalig ist vermutlich die Verknüpfung der in Norwegen öffentlichen Steuerlisten mit den Wahlkreis-Kandidaturen: Dagbladet bietet so eine Kandidaten-Datenbank mit Angaben zu Einkommen und Vermögen der Politiker. Und eine norwegische TV-Debatte zum Thema Kriminalitätsbekämpfung war offenbar spannender als das deutsche Fernsehduell: NRK hatte die Politiker dazu in ein Hochsicherheitsgefängnis eingeladen. Das Publikum bestand aus Insassen und Wärtern, einer der Häftlinge diskutierte auf dem Podium mit.

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