Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

21. April 2009

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1.170 Objekte

Zum Start der World Digital Library.

Kartenausschnitt
Ausschnitt einer Deutschland-Karte von 1782

World Digital Library — geht es nicht eine Nummer kleiner? Ja, es sind spannende Dinge dabei: eine Karte der angeblichen Insel Kalifornien, australische Weltkriegsposter, eine Dudelsackversion von »Amazing Grace«. Aber es sind dann eben doch nur 151 Bücher, 37 Zeitschriften, 306 Karten, 124 Manuskripte, elf Filme, 536 Drucke und Fotos sowie fünf Tonaufnahmen: noch ein bisschen wenig für eine digitale Weltbibliothek.

Dem von Unesco und US-Kongressbibliothek initiierten Projekt geht es offensichtlich auch nicht darum, Werke im Volltext zu erschließen: Wer sich ein Buch durchlesen will, lädt es sich lieber komplett als PDF-Datei herunter. Dafür, dass an dem Projekt unterschiedlichste Bibliotheken und Archive auf der ganzen Welt beteiligt waren, ist das Ergebnis aber nutzerfreundlich gestaltet und erschlossen.

Eine Konkurrenz zu Google und Europeana solle das Projekt nicht sein, sagen die Initiatoren. Google zählt zu den Sponsoren der World Digital Library, hat aber mit Google Book Search in der Tat ganz anderes im Sinn. Das EU-Projekt Europeana ist zwar zahlenmäßig riesengroß: Vier Millionen Bilder, Texte, Audios und Videos sollen dort verlinkt sein. Derzeit ist Europeana aber kaum mehr als ein wirrer Linkkatalog, der kaum Kontext bietet, ständig an Sprachbarrieren stößt und den Benutzer ratlos hinterlässt. Das macht das WDL-Projekt deutlich besser: Jedes einzelne Objekt wird erläutert, und das gleich in sieben Sprachen.

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