Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

11. August 2008

Schlagwörter:

Stille Post

Von Slashdot zu Turi in vier Schritten.

Schritt eins:
Bei Slashdot stellt ein Nutzer die Frage, ob NBC bei der Übertragung der Olympia-Eröffnungsfeier die Reihenfolge der Mannschaften verändert hat. Zumindest im Online-Video sei die US-Mannschaft viel später zu sehen als nach der tatsächlichen Reihenfolge. Binnen einer Stunde haben Slashdot-Leser recherchiert (und in den Kommentaren geschrieben), dass die Online-Version durcheinandergeraten ist, die im Fernsehen gesendete Reihenfolge aber stimmt.

Schritt zwei:
Einzelne Blogger greifen den Slashdot-Artikel auf.

Schritt drei:
Spiegel Online schreibt am Rande eines Artikels über chinesische TV-Manipulationen auch über Vorwürfe gegen NBC: »Die Ankunft des amerikanischen Teams sei nach hinten geschnitten worden, um die Zuschauer am Bildschirm zu halten, behaupten Blogger im Internet.«

Schritt vier:
turi2.de beruft sich auf den Spiegel-Online-Autoren, der sich auf Blogger beruft, die sich auf Slashdot beziehen, und spitzt alles noch ein wenig zu:

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2 Kommentare

ix
12. August 2008, 8:18

schritt fünf: einen tag später wird ein P.S. an die meldung angefügt, dass die „Vorwürfe“ falsch zu sein scheinen. welche vorwürfe falsch zu sein scheinen muss der leser allerdings selbst rausfinden, indem er auf den wortfeld-link klickt.


stk
12. August 2008, 9:39

Womit wieder einmal bewiesen ist, dass nur etablierte Medien wie Spon und Co. »richtigen« Journalismus machen koennen. Hurra!


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