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Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
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Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

28. April 2008

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Netzbegrenzer

ARD-Feature über Medien im Netz.

Dass wir »alles erfahren über die digitale Medienrevolution« — kein kleines Versprechen, mit dem SWR-Chefreporter und Recherchenetzwerker Thomas Leif für sein Feature Quoten, Klicks & Kohle wirbt (Mittwoch, 23.30 Uhr im Ersten). In dem Film soll es unter anderem um die Lage der Verleger und der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter im Netz gehen, natürlich vor dem Hintergrund des neuen Rundfunkstaatsvertrag-Entwurfs.

Nur Selbstdarstellung der ARD? Im Bereich Hintergrund der sendungsbegleitenden Seite dominieren interne Links tatsächlich ein wenig. (Und anders als das Quiz behauptet, hat nicht tagesschau.de, sondern blog.tagesschau.de 2007 einen Grimme Online Award bekommen.) In den Interviews, die ab Mittwochnacht online auch in einer Langfassung zu sehen sein sollen, kommen allerdings auch die Kritiker zu Wort. Eine erfreuliche Idee: Die umstrittenen Passagen aus dem Arbeitsentwurf des 12. Rundfunk-Änderungsstaatsvertrags sind dort im PDF-Faksimile zu lesen. Das können also nicht nur Blogger.

(Gerade in diesem Fall noch einmal der Transparenzhinweis: Ich arbeite unter anderem für den NDR, dies ist aber mein privates Blog.)

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4 Kommentare

fs
29. April 2008, 14:57

Klasse Sendezeit: Tanz in den Mai mit Thomas Leif. Ansonsten bin ich mal gespannt.


hape
30. April 2008, 15:43

»Im Bereich Hintergrund der sendungsbegleitenden Seite dominieren interne Links tatsächlich ein wenig.« Das ist ein wenig untertrieben. Was da als Hintergrund angeboten wird, ist schlicht öffentlich-rechtliches Propagandamaterial, angefangen bei dieser verunglückten Broschüre »Meinungsbildend«. Seltsamerweise fehlt bei diesem Aufmarsch von ARD-«Quellen« die ARD/ZDF-Onlinestudie. Das ist allerdings leicht zu erklären: Bisher haben die Zahlen der Studie noch immer den öffentlich-rechtlichen Senderträumen widersprochen.


Alexander
30. April 2008, 19:45

Bei Quoten, Klicks und Kohle sind dafür Internetnutzungs- und IPTV-Studien von DB Research und PricewaterhouseCoopers verlinkt. Aus Sorge, die ARD/ZDF-Onlinestudie könnte als Darstellung der ARD/ZDF-Sicht (miss)verstanden werden? Im tagesschau.de-Interview mit Leif ist die ARD/ZDF-Onlinestudie jedenfalls als weiterführender Link aufgeführt.

Nachtrag: Im Bereich Hintergrund ist jetzt ganz oben ein Link zur ARD/ZDF-Onlinestudie.


hape
30. April 2008, 20:41

@Alexander: Danke für den Hinweis auf das Interview. Ich denke, der Autor stellt seine Position eindeutig dar. Es fehlt wie üblich bei öffentlich-rechtlichen Stellungnahmen jegliche Hinterfragung der eigenen Sichtweise. Im Übrigen stimmen die Argumente zum Teil gar nicht, weil der Entwurf des Staatsvertrages Dinge erlaubt, die hier als eingeschränkt dargestellt werden.

Der Link zur Studie führt zunächst mal zur Pressemeldung der Studie 2007, wo ARD und ZDF die Erfolge im Bereich Audio, Video und Rundfunk im Netz feiern. Um herauszufinden, dass diese »Erfolge« etwas zwergiger Natur sind und die Zahlen nicht auf eine kausale Verbindung der Verbreitung von Breitband-Internet und »Multimedia«-Internet hinweisen, muss man die Studie schon selbst heranziehen, aber wer macht das schon?

Der entscheidende Unterschied zwischen der verlinkten Studie und den ARD/ZDF-Onlinestudien ist: Bei ersterer wird zwar dargestellt, dass die Zeitungen verlieren, aber sie haben eine recht marginale Stellung im Zeitbudget. Bei Letzerer würde man hingegen sehen, dass im Internet Rundfunknutzung die marginale Position hat. Das Internet ist zuallererst ein Textmedium.


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