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Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

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Wenn Protest nichts kostet
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Auswege für den US-Lokaljournalismus
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The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

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5. April 2008

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Kopf im Netz

Multimedia bei britischen Onlinemedien.

Online-Videoplayer

Wohin mit den Onlinejournalisten? Eine der spannenden Fragen in der Studie »Convergence calls: Multimedia storytelling at British news websites« (Download) von Neil Thurman and Ben Lupton, die auf einem internationalen Symposium in Austin vorgestellt wurde (via Reportr.net). Die Autoren haben mit den Online-Chefs von BBC, Sky, Guardian, FT, Mirror, Telegraph, Times und Sun darüber gesprochen, wie Videos, Podcasts und Animationen auf ihren Webseiten eingesetzt werden — und wie Multimedia im Tagesgeschäft organisiert wird.

Herauszuhören ist einige Skepsis, ob der vollständig integrierte, multimediale Newsroom wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Onliner, die sich als solche verstehen, sind offenbar auch in Zukunft wichtig: »If you have people who are in their heads in both places, the website doesn’t get the attention it needs«, sagt zum Beispiel Times-Onlinechefin Anne Spackman.

Die britischen Zeitungen gehen die Herausforderung Online-Video unerschrocken an und spotten über die »Fernseh-Mentalität«, alles mit höchstem Aufwand und ordentlichen Kosten zu produzieren. Aber auch für Online-Video ist der Aufwand beträchtlich: Für die Sun etwa investieren zwei Leute einen Arbeitstag für 120 Sekunden Bewegtbild, der Guardian setzt sogar auf Dreierteams.

Und zum Stichwort »elektronische Presse«: Den Befragten, sowohl von Zeitungen als auch von TV-Sendern, ist klar, dass bewegte Bilder nicht in einem Vakuum schweben, sondern einen Kontext — nämlich Text — benötigen. Die Videos verlassen bei den Nachrichten-Websites zunehmend die Schublade »Videos« und werden direkt in die passende Meldung eingebettet.

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