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5. November 2007

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Zeitungsstudie 2

Die deutschen Tageszeitungen und das Netz.

Wie bereits anderswo zu lesen ist: Wir, also Steffen Büffel, Falk Lüke, Igor Schwarzmann und ich, haben unsere Studie aus dem vergangenen Jahr aktualisiert und geschaut, was 105 große deutsche Tageszeitungen aktuell im Web machen.

Ein paar Highlights vorab:

  • Die Zahl der Zeitungs-Websites, die Videoinhalte anbieten, hat sich fast verdoppelt — auf mittlerweile 71 Prozent.
  • 55 Prozent der Zeitungen bieten RSS-Feeds an, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast gleich stark ist die Zahl der differenzierten RSS-Feeds gewachsen, also etwa für einzelne Zeitungsressorts. Werbung in RSS-Feeds gibt es bei den untersuchten Zeitungen weiterhin nicht.
  • 18 Prozent der Zeitungen zählen die meistgelesenen Artikel auf, viermal mehr als 2006.
  • Die Zahl der Zeitungen, die Artikelkommentare zulassen, ist von 11 auf 28 Prozent gestiegen.
  • Fast jede dritte Zeitung hat mittlerweile ein oder mehrere Weblogs, ein Plus von 10 Prozent.
  • Die Zahl der Websites, die Podcasts anbieten, hat sich fast verdoppelt und liegt jetzt bei 14 Prozent.
  • Social Bookmarking hatte in unserer ersten Studie noch keine einzige Zeitung in ihr Online-Angebot integriert. Mittlerweile nutzen dies 13 Prozent der Zeitungen.

Die geschätzten Kollegen präsentieren die Studienergebnisse im Detail am Mittwoch auf der Web 2.0 Expo in Berlin (»What Happens To Print as the Web Rises« heißt das Panel). Und sind für Nachfragen erreichbar via newspapers2007@media-ocean.de

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2 Kommentare

Christiane Schulzki-Haddouti
7. November 2007, 17:10

Danke für die Untersuchung! Denke aber, man müsste noch – gemeinsam mit den Verlagen – mehr Richtung Usability gehen, http://blog.kooptech.de/index.php?/archives/135-Studie-ueber-die-Online-Ausgaben-von-Tageszeitungen-mit-Web-2.0-Features.html


Björn Tümmler
15. Januar 2008, 18:34

Hallo,

ein klasse Sache, das Wiki-Projekt zu den Features der Tageszeitungen, vor allem weil ich zu einem verwandten Thema gerade meine Diplomarbeit schreibe.
Dabei geht es im speziellen um die ökonomischen Potentiale, welche sich durch UGC bei regionalen Zeitungen ergeben. Empirisch wird das ganze mittels Experteninterviews mit Verantwortlichen aus der Verlagbranche untersucht.
Zur statistischen Unterfütterung wollte ich eigentlich auf die im Medium Magazin 01/07 veröffentlichten Ergebnisse zurückgreifen. Aber die sind ja nun veraltet. Gibt es außer den hier geposteten Ergebnissen noch andere Präsentationen der neuen Ergebnisse?


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