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Schönes Special mit Videos und Bildern.

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Wenn Protest nichts kostet
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Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

22. September 2007

Schlagwörter:

Berlin

Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung.

Es geht um unser Leben im Netz und die Gewissheit, bei unserer privaten und öffentlichen Kommunikation nicht ständig vom Staat überwacht zu werden. Es geht darum, dass man sich auch weiterhin im digitalen Leben frei und offen entfalten kann. Dass man seine Meinung weiterhin ohne Angst frei äußern kann. Dass man weiterhin freie und anonyme Kommunikationswege hat. Wie beim privaten persönlichen Gespräch zuhause im Schlafzimmer, im Park oder im Café.

Markus Beckedahl hat seine Rede bei der heutigen Demonstration gegen Vorratsdatenspeicherung und Co. schon vorab ins Netz gestellt. Wer nicht nach Berlin kommen kann und die Demonstration irgendwann ab 14.30 Uhr vom Netz aus überwachen möchte:

Nachgetragen: Ganz großen Dank an Markus Beckedahl, Patrick Breyer und padeluun stellvertretend für alle, die diese Demonstration organisiert haben! Bei Spreeblick gibt es etliche Links zu Fotos. And finally Meike: »Mein Tipp an den Schwarzen Block: Auflösen, Banklehre machen. Oder auf Sysadmins umschulen. Falls deren Begehr tatsächlich ein Systemsturz ist, das wäre sicherlich der effektivere Weg.«

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5 Kommentare

Claudia
23. September 2007, 10:57

Zum Glück war schönes Wetter, also sind recht viele gekommen – über 10.000 waren es sicher. Was mir nicht so gefallen hat, war die etwas ängstlich-defensive Kommunikation der ganzen Sache. Schon das Motto »Freiheit statt Angst« trifft es ja bei vielen nicht – es ist ja grade der Punkt, dass kaum jemand wirklich ANGST hat, was mit den eigenen Daten so alles passieren könnte. Da hätte ich mir einen selbstbewussteren Umgang mit dem Thema gewünscht: es geht nicht um ANGST, sondern um die Verteidigung des informationellen Selbstbestimmungsrecht. Wer meine Daten speichert, will ich wissen und selbst bestimmen – das ist ein vom Bundesverfassungsgericht zugesicherter Besitzstand, den es zu wahren gilt!


Ricardo Cristof Remmert-Fontes
23. September 2007, 21:03

Hallo!

Als Versammlungsleiter und Organisator der Großdemonstration kann ich mittlerweile verbindlich mitteilen, daß mehr als 15.000 Demonstranten in Berlin waren.

Dies wurde am Ende von der Einsatzleitung der Polizei bestätigt.

Viele Grüße,
Ricardo Cristof Remmert-Fontes
Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung


cristos
27. September 2007, 11:35

Sagt mal stimmt das hier? Wenn ja, wo kann man spenden?

Sponsoren gesucht
Datenschützer demonstrieren sich arm

Nach dem überraschenden Erfolg der Anti-Schäuble-Kundgebung vom Wochenende steht die Protestbewegung mit leeren Kassen da. VON DANIEL SCHULZ

http://www.taz.de/index.php?id=deutschland-artikel&art=5235&no_cache=1&src=SE


Alexander Svensson
27. September 2007, 11:59

Hier ist noch mal der taz-Link: http://shorl.com/bribrefaneseste
Spenden kann man hier:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/66/81/lang,de/

(cristos, Dir ist klar, dass der Blogbetreiber Deine IP sehen kann und damit auch, von welcher Stelle aus Du schreibst?)


cristos
1. Oktober 2007, 15:37

Ja klar, er kann es zumindest versuchen. Und? :-)


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