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10. Mai 2007

Schlagwörter:

Nominati

Neues vom Grimme Online Award 2007.

Der heutige Donnerstag ist Grimme-Online-Award-Nominierungen-Bekanntgabetag: Am Vormittag wurde in Köln die Liste der Nominierten 2007 samt Statement der Nominierungskommission veröffentlicht. Glückwunsch an alle!

Mehr als 1.300 Vorschläge sind eingegangen, 20 Websites sind nominiert. Harte Holzbänke blieben uns Vorsortierern von der Kommission zwar erspart, aber natürlich nicht stundenlange Seiten-Sichtungen — und der Vormarsch von Video und Audio macht das Beurteilen von Netzangeboten nicht eben schneller und einfacher. Spaß hat es gemacht, wir reden auch nach der Schlussdiskussion über die endgültigen Nominierungen noch miteinander, und dem Team vom Grimme-Institut gebührt großer Dank für die exzellente Vorbereitung!

Bei der Vorstellung der Nominierungen in Düsseldorf hatten Michael Schwertel und ich das Vergnügen, ein paar von den Leuten zu sehen, die hinter den nominierten Webseiten stecken. Besonders freue ich mich, dass eine solche Nominierung in den Medienhäusern die Position der innovationsfreudigeren Macher stärkt, wie mir mehrere von ihnen berichteten.

Das Feld gehört nun zum einen den Nutzern, die bis zum 18. Juni den Gewinner des Publikumspreises bestimmen, und zum anderen der Jury. Bis zu drei Angebote dürfen die Juroren nachnominieren — im Juni vergeben sie dann schlussendlich bis zu sechs Grimme Online Awards.

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  • Noch 10 Tage | Vorschläge für den Grimme Online Award 2009.
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3 Kommentare

mikel
28. Mai 2007, 9:11

Und die nachnominierung eines Jury-Mitgliedes ist nicht peinlich?
Ist Journalisten eigentlich garnix peinlich?

Nur mal so aus Interesse.


mikel
28. Mai 2007, 12:08

sorry, habe gerade mitbekommen, dass es die Jury selbst war, die nachnominiert hat. Also ICH als Nominierer würde da mal laut brüllen vor Wut ;-)


Alexander Svensson
29. Mai 2007, 0:40

Ich bin immerhin erleichtert, dass es inhaltlich konkret um den »Elektrischen Reporter« geht, also um ein exzellentes Angebot, das für meinen Geschmack über den Verdacht einer Gefälligkeits-Nominierung erhaben ist. Aber ich kann die an die mehreren Stellen artikulierten Bauchschmerzen über das Procedere gut verstehen und hoffe, dass sich die Jury dazu vielleicht selbst noch einmal zu Wort meldet.


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