Frakturbruch

Focus vermeldet FAZ-Relaunch im Herbst.

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Typokonſervative FAZ-Leſer finden es ja ſeit zweieinhalb Jahren ſkandalös, daſs die Zeitung bei ihren Fraktur-Überſchriften über Kommentaren das lange ſ nicht mehr verwendet. Das Problem ſoll es ab Herbſt nicht mehr geben — wenn, wie der Focus berichtet, im Zuge eines neuen Erſcheinungsbildes die Fraktur-Überſchriften abgeſchafft werden.

Focus erwähnt in der Vorabmeldung auch Farbelemente und Illustrationen sowie Meldungsſpalten für eilige Leſer. Fotos auf der Titelſeite ſind ſtreng genommen keine Neuerung, waren aber in den letzten Jahrzehnten zumindest eine große Ausnahme.

Bei der letzten offiziell angekündigten Erneuerung im November 2005 bewegte ſich nicht allzuviel, dafür gab es ſeither deutlich mehr Farbe im Blatt.

Comments

  1. Julius H. sagt:

    Der Vorteil von Digital gegenüber Druck könnte auch darin bestehen, daß sich der Leser sein Design selber aussucht. (könnte, wenn, wäre)

  2. sven sagt:

    ach wenn sie doch die alte tante nur so ließen, wie sie ist: the good old queen of tageszeitungen.

    faz-leser lesen die faz ja nicht wegen der bilder. in der sonntagsausgabe isses mir ehrlich gesagt manchmal schon zuviel, zu bunt, zu inhaltsarm. aber auch die faz muß wohl sparen.

    das einzige, was an innovation brauchbar wäre, wäre das tabloid-format. das könnte man z.b. als test für abonnenten einführen.

  3. Andi sagt:

    Wurde aber auch so langsam mal Zeit.

  1. [...] die FAZ im neuen Gewandt kann man bei Wortfeld [...]

  2. [...] wissen DWDL und kress, ist die Titelseite frei von Farbfotos. Am Freitag schlägt dann der lange angekündigte Relaunch zu. Bald danach wäre eine Neuauflage der Imagebroschüre empfehlenswert, in der es momentan in [...]

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