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Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

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Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

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7. November 2006

Schlagwörter:


Journalistenquarantäne

Die US-Kongresswahl 2006.

Prognose und Hochrechnungen für die US-Kongresswahlen stemmen mal wieder die Fernsehsender und die Nachrichtenagentur Associated Press gemeinsam. Diesmal sollen die Daten der Wahltagsbefragung aber nicht schon am Nachmittag im Internet landen: In einem fensterlosen Raum in New York sitzen je zwei Vertreter von ABC, CBS, CNN, Fox, NBC und von AP. Ohne Handy, Notebook und Blackberry, berichtet Howard Kurtz. Erst um 23.00 Uhr dürfen sie Kontakt zu ihren Büros aufnehmen.

Und wann steht das Ergebnis endlich fest? Eine Tendenz soll am frühen Mittwochmorgen, etwa gegen 3.00 Uhr erkennbar sein, schreibt tagesschau.de. Wird es im Repräsentantenhaus knapp, könnte es sogar noch bis Donnerstag dauern.

Nachtrag: OpinionJournal führt auf, wann wo die Wahllokale schließen (18.00 Uhr Ostküstenzeit = 0.00 Uhr MEZ). Und Wonkette hätte da noch eine kleine Bitte — Send Us Leaked Exit Poll Reports!

Und noch was: Dass CNN zahlreiche Top-Blogger in einem Kaffee in Washington versammelt, um das dann in CNN Pipeline zu übertragen, ist reichlich bizarr. Wonkette: »CNN bets that you’ll pay them money to watch footage of a blogger blogging about blogging about being on CNN’s live internet video thingy.«

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2 Kommentare

Torsten
7. November 2006, 14:28

Hmm – Reporter sitzen in einem Raum und warten auf das große Ereignis. Was machen sie wohl währenddessen?

Erinnert mich irgendwie an Billy Wilders geniale Mediensatire »The Front Page«.


Alexander Svensson
7. November 2006, 14:53

Sie bekommen natürlich die ganze Zeit die Zwischenergebnisse der Befragungen, sind also nicht ganz beschäftigungslos. (YouTube hat natürlich sowohl Billy Wilder als auch das Original von 1931.)


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