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	<title>Kommentare zu: Inhalte vom Himmel</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Jan 2012 04:08:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/11/inhalte_vom_himmel/comment-page-1/#comment-5124</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 18:34:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Weinreich: Danke für die Ergänzung! Die Einschätzung des Raffschen Referats deckt sich mit einer weiteren Schilderung, die ich per Mail bekommen habe. :-)

Allerdings muss ich bei Weischenberg ein wenig widersprechen: Was er zum Journalismus im Allgemeinen gesagt hat, finde ich erträglich -- was er zum Internet erzählt, nicht. 

Die Wikipedia-Übernahme durch Google zu befürchten, bedeutet aus meiner Sicht, die Lizenz der Wikipedia-Inhalte nicht verstanden zu haben. Worldtrip.tv und Ehrensenf als Beispiele der Medienkritik und des Graswurzel-Journalismus zu benennen, ist Unfug. Weblogs anhand ihrer Titel zu kritisieren, ist ebenfalls Unfug (falls es diese unter dem Titel überhaupt noch gibt).

Weischenberg sagt zum Web 2.0: &quot;Die Nutzung aller Möglichkeiten von Web 2.0 als Hort einer ‚medialen Demokratie’ aktiver und kreativer Bürger hätte ohnehin eine wesentliche Voraussetzung: Dass wir alle ohne Beruf sind und genügend Zeit haben, uns um das Netz zu kümmern – z. B. als Kunden, die kostenlos für Amazon Rezensionen schreiben.&quot; Schöne Vogelscheuche: Dass Web 2.0 die mediale Demokratie schafft, behauptet nun wirklich niemand. Und &quot;die Nutzung aller Möglichkeiten&quot; würde ja auch bei traditionellen Medien niemand zur Bedingung machen. 

(Die Rede: http://mediendisput.de/downloads/Rede%20S.%20Weischenberg.doc )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Weinreich: Danke für die Ergänzung! Die Einschätzung des Raffschen Referats deckt sich mit einer weiteren Schilderung, die ich per Mail bekommen habe. :-)</p>
<p>Allerdings muss ich bei Weischenberg ein wenig widersprechen: Was er zum Journalismus im Allgemeinen gesagt hat, finde ich erträglich &#8212; was er zum Internet erzählt, nicht. </p>
<p>Die Wikipedia-Übernahme durch Google zu befürchten, bedeutet aus meiner Sicht, die Lizenz der Wikipedia-Inhalte nicht verstanden zu haben. Worldtrip.tv und Ehrensenf als Beispiele der Medienkritik und des Graswurzel-Journalismus zu benennen, ist Unfug. Weblogs anhand ihrer Titel zu kritisieren, ist ebenfalls Unfug (falls es diese unter dem Titel überhaupt noch gibt).</p>
<p>Weischenberg sagt zum Web 2.0: &#0187;Die Nutzung aller Möglichkeiten von Web 2.0 als Hort einer ‚medialen Demokratie’ aktiver und kreativer Bürger hätte ohnehin eine wesentliche Voraussetzung: Dass wir alle ohne Beruf sind und genügend Zeit haben, uns um das Netz zu kümmern – z. B. als Kunden, die kostenlos für Amazon Rezensionen schreiben.&#0171; Schöne Vogelscheuche: Dass Web 2.0 die mediale Demokratie schafft, behauptet nun wirklich niemand. Und &#0187;die Nutzung aller Möglichkeiten&#0171; würde ja auch bei traditionellen Medien niemand zur Bedingung machen. </p>
<p>(Die Rede: <a href="http://mediendisput.de/downloads/Rede%20S.%20Weischenberg.doc" rel="nofollow">http://mediendisput.de/downloads/Rede%20S.%20Weischenberg.doc</a> )</p>
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		<title>Von: Weinreich</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/11/inhalte_vom_himmel/comment-page-1/#comment-5122</link>
		<dc:creator>Weinreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 15:23:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe zufällig beide gehört. Weischenberg wird Unrecht getan. Raff kommt zu gut weg. Weischenberg hat schon noch ein bisschen mehr gesagt, als es hier bzw. bei dpa verkürzt (und wie ich finde durchaus sinnentstellend wiedergegeben wird). Er hat seinen Respekt vor einigen Blogangeboten geäußert und gesagt, dass da mitunter gute journalistische Arbeit abgeliefert wird, gerade auf dem Feld der Medienkritik (!), und das meist unabhängiger als auf den etablierten Medienseiten und in den etablierten Mediensendungen der herkömmlichen Medien; weil unbelasteter und nicht in Strukturen des gegenseitigen Gebens und Nehmens erstickt. Den Begriff Web 2.0 hat Weischenberg so verwendet, wie er das verdient: ironisch.

Das Zitat von Raff dagegen (der keinesfalls &quot;erfrischend&quot; daher kommt, Gott bewahre!, sondern eher an Mayer-Vorfelder erinnert/in Auftreten und Satzmelodie) war eher so ein verbales Feigenblatt, um auch mal was hübsch-kritisch-optimistisches abzusondern. Diese Aussage wurde mit keinen anderen Aussagen von Raff inhaltlich gedeckt; im Kern ist mir von ihm - neben einigen Peinlichkeiten - eigentlich nur erinnerlich, dass er gern mal darauf hingewiesen hat: Komme, was wolle, das öffentlich-rechtliche System ist gesetzlich finanziell abgesichert und werde deshalb alle Stürme überstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zufällig beide gehört. Weischenberg wird Unrecht getan. Raff kommt zu gut weg. Weischenberg hat schon noch ein bisschen mehr gesagt, als es hier bzw. bei dpa verkürzt (und wie ich finde durchaus sinnentstellend wiedergegeben wird). Er hat seinen Respekt vor einigen Blogangeboten geäußert und gesagt, dass da mitunter gute journalistische Arbeit abgeliefert wird, gerade auf dem Feld der Medienkritik (!), und das meist unabhängiger als auf den etablierten Medienseiten und in den etablierten Mediensendungen der herkömmlichen Medien; weil unbelasteter und nicht in Strukturen des gegenseitigen Gebens und Nehmens erstickt. Den Begriff Web 2.0 hat Weischenberg so verwendet, wie er das verdient: ironisch.</p>
<p>Das Zitat von Raff dagegen (der keinesfalls &#0187;erfrischend&#0171; daher kommt, Gott bewahre!, sondern eher an Mayer-Vorfelder erinnert/in Auftreten und Satzmelodie) war eher so ein verbales Feigenblatt, um auch mal was hübsch-kritisch-optimistisches abzusondern. Diese Aussage wurde mit keinen anderen Aussagen von Raff inhaltlich gedeckt; im Kern ist mir von ihm &#8211; neben einigen Peinlichkeiten &#8211; eigentlich nur erinnerlich, dass er gern mal darauf hingewiesen hat: Komme, was wolle, das öffentlich-rechtliche System ist gesetzlich finanziell abgesichert und werde deshalb alle Stürme überstehen.</p>
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		<title>Von: ::: eselkult.tk: Blog, abseits vom Mainstream! ::: &#187; links for 2006-11-10</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/11/inhalte_vom_himmel/comment-page-1/#comment-4944</link>
		<dc:creator>::: eselkult.tk: Blog, abseits vom Mainstream! ::: &#187; links for 2006-11-10</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 10:23:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wortfeld » Inhalte vom Himmel &#8230;Kommentar zum Mainzer mediendisput (tags: Journalismus) [...]</description>
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