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	<title>Kommentare zu: Upgrade im Westen</title>
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	<description>Das Weblog von Alexander Svensson über Medien, Netzpolitik et cetera.</description>
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		<title>Von: Gestern bei Wazens</title>
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		<dc:creator>Gestern bei Wazens</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:33:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] homöopathischen Bereich ablaufen. Mehr zum gestrigen Nachmittag gibt es auch bei Heiko Hebig, im Wortfeld, im Bamberg-Blog und bei [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] homöopathischen Bereich ablaufen. Mehr zum gestrigen Nachmittag gibt es auch bei Heiko Hebig, im Wortfeld, im Bamberg-Blog und bei [...]</p>
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		<title>Von: Wortfeld &#187; Westflügel</title>
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		<dc:creator>Wortfeld &#187; Westflügel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 00:02:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] überhaupt viele Karten. Gut durchdachte Navigation. Das ist jetzt bei regionalen Tageszeitungen endlich einmal nicht mehr Online als Randaktivität in den Händen von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] überhaupt viele Karten. Gut durchdachte Navigation. Das ist jetzt bei regionalen Tageszeitungen endlich einmal nicht mehr Online als Randaktivität in den Händen von [...]</p>
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		<title>Von: Wortfeld &#187; Immer greller</title>
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		<dc:creator>Wortfeld &#187; Immer greller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 23:41:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] lange angekündigt: Der neue Name steht fest, die Zeit durfte schon das Geotagging bewundern, die Werber dürfen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] lange angekündigt: Der neue Name steht fest, die Zeit durfte schon das Geotagging bewundern, die Werber dürfen [...]</p>
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		<title>Von: 37sechsBlog</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-5126</link>
		<dc:creator>37sechsBlog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 09:17:26 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;WDR und Zeitarbeit  Noch Fragen?...&lt;/strong&gt;

	Der &#8220;Öffentliche Dienst&#8221; ist auch nicht mehr das, was er mal war. Aktuelles WDR-Stelleninserat bei Jobpilot:
	In der WDR mediagroup webservice GmbH sind ab 01.01.2007, befristet bis zum 31.12.2007, mehrere Stellen
Webmaster AÜG (m / w)
	Na...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WDR und Zeitarbeit  Noch Fragen?&#8230;</strong></p>
<p>	Der &#0187;Öffentliche Dienst&#0171; ist auch nicht mehr das, was er mal war. Aktuelles WDR-Stelleninserat bei Jobpilot:<br />
	In der WDR mediagroup webservice GmbH sind ab 01.01.2007, befristet bis zum 31.12.2007, mehrere Stellen<br />
Webmaster AÜG (m / w)<br />
	Na&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Multimediablog &#187; WAZ - Mr. Check erklärt dem User auf Klick unbekannte Wörter</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-4140</link>
		<dc:creator>Multimediablog &#187; WAZ - Mr. Check erklärt dem User auf Klick unbekannte Wörter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 20:01:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/" rel="nofollow">http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/</a> [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: POLIS - Journalisten vs. Journalisten vs. Blogger</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-3265</link>
		<dc:creator>POLIS - Journalisten vs. Journalisten vs. Blogger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2006 09:23:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Journalisten vs. Journalisten vs. Blogger [ Blog-Politik ] The Guardian: Who should run papers - print guys or online guys?  Buzzmachine: Who’s in charge here?  eConsultancy: Journalists complaining about bloggers – who are you to talk?  Handelsblatt: Kampf um den Waz-Mann  Wortfeld: Upgrade im Westen  wirres.net: bodo holt lyssa aus dem abgefahrenen zug  [ Such! Grabenkämpfe / Tags: Blogs, Guardian, Waz, Bloggen, Blogging, Journalism, Journalismus, Newspapers, Media, Medien] [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Journalisten vs. Journalisten vs. Blogger [ Blog-Politik ] The Guardian: Who should run papers &#8211; print guys or online guys?  Buzzmachine: Who’s in charge here?  eConsultancy: Journalists complaining about bloggers – who are you to talk?  Handelsblatt: Kampf um den Waz-Mann  Wortfeld: Upgrade im Westen  wirres.net: bodo holt lyssa aus dem abgefahrenen zug  [ Such! Grabenkämpfe / Tags: Blogs, Guardian, Waz, Bloggen, Blogging, Journalism, Journalismus, Newspapers, Media, Medien] [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Svensson</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-3196</link>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2006 20:21:54 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich so liebevoll gebeten werden, die Klappe zu halten, tue ich es natürlich &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;. Statt allerdings zu versuchen, die hübsche Auto-Metapher gegen den Baum zu fahren, verweise ich lieber auf drei andere Beiträge zum Thema:

Fiete Stegers schreibt bei ojour.de skeptisch &lt;a href=&quot;http://www.onlinejournalismus.de/2006/07/09/ich-moechte-teil-einer-online-bewegung-sein/&quot;&gt;Ich möchte Teil einer Online-Bewegung sein&lt;/a&gt; -- warum soll bei der WAZ klappen, was die RP nicht geschafft, und vor allem: warum ausgerechnet bei der WAZ? Ich weiß natürlich nicht, ob es überhaupt klappen wird. Aber zum einen gibt es dort Menschen in der Führungsetage, die die bisherigen eigenen (!) Online-Gehversuche als Bullshit bezeichnen -- das ist schon einmal eine gute Voraussetzung für Änderungen. Und zum anderen ist da die Regionalität/Lokalität, ein Faktor, bei dem ein gutes WAZ-Projekt auch Yahoo und Google abhängen kann. (Dass Blogger auf gefütterte Umschläge mit begeisterten Beiträgen reagieren, versteht sich übrigens von selbst, wäre aber Stoff für einen eigenen Beitrag.)

Zum anderen wird bei Ralfs Tom&#039;s Diner &lt;a href=&quot;http://www.neun12.de/2006/07/04/bodo-bodo/&quot;&gt;kräftig&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.neun12.de/2006/07/06/visionen-und-versprechungen/&quot;&gt;diskutiert&lt;/a&gt;, unter anderem mit weiteren Auto-Metaphern, ebenso wie bei &lt;a href=&quot;http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=781&quot;&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich so liebevoll gebeten werden, die Klappe zu halten, tue ich es natürlich <em>nicht</em>. Statt allerdings zu versuchen, die hübsche Auto-Metapher gegen den Baum zu fahren, verweise ich lieber auf drei andere Beiträge zum Thema:</p>
<p>Fiete Stegers schreibt bei ojour.de skeptisch <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2006/07/09/ich-moechte-teil-einer-online-bewegung-sein/">Ich möchte Teil einer Online-Bewegung sein</a> &#8212; warum soll bei der WAZ klappen, was die RP nicht geschafft, und vor allem: warum ausgerechnet bei der WAZ? Ich weiß natürlich nicht, ob es überhaupt klappen wird. Aber zum einen gibt es dort Menschen in der Führungsetage, die die bisherigen eigenen (!) Online-Gehversuche als Bullshit bezeichnen &#8212; das ist schon einmal eine gute Voraussetzung für Änderungen. Und zum anderen ist da die Regionalität/Lokalität, ein Faktor, bei dem ein gutes WAZ-Projekt auch Yahoo und Google abhängen kann. (Dass Blogger auf gefütterte Umschläge mit begeisterten Beiträgen reagieren, versteht sich übrigens von selbst, wäre aber Stoff für einen eigenen Beitrag.)</p>
<p>Zum anderen wird bei Ralfs Tom&#8217;s Diner <a href="http://www.neun12.de/2006/07/04/bodo-bodo/">kräftig</a> <a href="http://www.neun12.de/2006/07/06/visionen-und-versprechungen/">diskutiert</a>, unter anderem mit weiteren Auto-Metaphern, ebenso wie bei <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=781">Thomas Knüwer</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ruhrporter</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-3192</link>
		<dc:creator>ruhrporter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2006 01:00:34 +0000</pubDate>
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		<description>Wie man hört, hat das waz-modell &quot;kreis-re&quot; längst schule gemacht. Nach informationen aus der entwicklungsabteilung von vw soll das neue produkt als golf gti-v spätestens zum 1. januar 2007 eingeführt werden. Die besonderheiten dieses modells:
Der wagen wird ohne räder, motor, tank und windschutzscheibe geliefert. Diese auto-module der vergangenheit werden ersetzt durch ein hochleistungs-multimediacenter unter der motorhaube, einen panorama-flachbildschirm statt windschutzscheibe sowie hydraulik-kissen statt der räder.
Zum lieferprogramm gehören je nach ausstattungsvariante bis zu 100 dvd der reihe &quot;on the road in...&quot;. Diese dvd versetzen den Fahrer in die lage, sich über sein multimediacenter mit seinem golf gti-v wahlweise durch heimatliche regionen zu bewegen, ins verkehrsgetümmel europäischer großstädte zu stürzen oder über die endlosen us-highways zu rollen. Die hydraulik-kissen simulieren täuschend echt das reale fahrgefühl - bis hin zum verkehrsunfall, der aber aus sicherheitsgründen in seinen folgen durch ein &quot;health-safe&quot; begrenzt wird.
Nach der bisher hier gelesenen diskussion entscheidet sich svensson beim kauf eines neuen autos für den golf gti-v, emscherbruch aber für den alten golf gti mit motor statt multimediacenter.
Ich fahre mit emscherbruch, beteilige mich gerne an den spritkosten und freue mich darauf, beim aussteigen wo auch immer in echten städten echte menschen zu treffen...
(Werter svensson: Verkneifen sie sich die antwort)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man hört, hat das waz-modell &#0187;kreis-re&#0171; längst schule gemacht. Nach informationen aus der entwicklungsabteilung von vw soll das neue produkt als golf gti-v spätestens zum 1. januar 2007 eingeführt werden. Die besonderheiten dieses modells:<br />
Der wagen wird ohne räder, motor, tank und windschutzscheibe geliefert. Diese auto-module der vergangenheit werden ersetzt durch ein hochleistungs-multimediacenter unter der motorhaube, einen panorama-flachbildschirm statt windschutzscheibe sowie hydraulik-kissen statt der räder.<br />
Zum lieferprogramm gehören je nach ausstattungsvariante bis zu 100 dvd der reihe &#0187;on the road in&#8230;&#0171;. Diese dvd versetzen den Fahrer in die lage, sich über sein multimediacenter mit seinem golf gti-v wahlweise durch heimatliche regionen zu bewegen, ins verkehrsgetümmel europäischer großstädte zu stürzen oder über die endlosen us-highways zu rollen. Die hydraulik-kissen simulieren täuschend echt das reale fahrgefühl &#8211; bis hin zum verkehrsunfall, der aber aus sicherheitsgründen in seinen folgen durch ein &#0187;health-safe&#0171; begrenzt wird.<br />
Nach der bisher hier gelesenen diskussion entscheidet sich svensson beim kauf eines neuen autos für den golf gti-v, emscherbruch aber für den alten golf gti mit motor statt multimediacenter.<br />
Ich fahre mit emscherbruch, beteilige mich gerne an den spritkosten und freue mich darauf, beim aussteigen wo auch immer in echten städten echte menschen zu treffen&#8230;<br />
(Werter svensson: Verkneifen sie sich die antwort)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Svensson</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-3191</link>
		<dc:creator>Alexander Svensson</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 07:02:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/#comment-3191</guid>
		<description>Schon jetzt sind 38,6 Millionen Einwohner Deutschlands ab 14 Jahren online, 26,2 Millionen sind es nicht -- das ist kein Klientel, sondern die Bevölkerungsmehrheit. Ich kann es nur wiederholen: Wenn die WAZ-Gruppe probieren würde, die &quot;bunte Global-Welt&quot; anzubieten, würde sie scheitern. Regionalität/Lokalität ist der Schlüssel. Das Internet kann mindestens so lokal, eher noch viel lokaler sein als der WAZ-Lokalteil Datteln. Und (das Nicht-die-Heilsarmee-Argument ist aus Sicht eines Verlags einigermaßen verständlichen) mehr Lokalität kostet im Netz zudem deutlich weniger als gedruckt.

(Bodo Hombachs Uhren-Metapher habe ich auch schon kennen gelernt. Aber dann kann es sich die WAZ-Gruppe eben nicht leisten, billige Plastikuhren im Netz zu präsentieren!)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon jetzt sind 38,6 Millionen Einwohner Deutschlands ab 14 Jahren online, 26,2 Millionen sind es nicht &#8212; das ist kein Klientel, sondern die Bevölkerungsmehrheit. Ich kann es nur wiederholen: Wenn die WAZ-Gruppe probieren würde, die &#0187;bunte Global-Welt&#0171; anzubieten, würde sie scheitern. Regionalität/Lokalität ist der Schlüssel. Das Internet kann mindestens so lokal, eher noch viel lokaler sein als der WAZ-Lokalteil Datteln. Und (das Nicht-die-Heilsarmee-Argument ist aus Sicht eines Verlags einigermaßen verständlichen) mehr Lokalität kostet im Netz zudem deutlich weniger als gedruckt.</p>
<p>(Bodo Hombachs Uhren-Metapher habe ich auch schon kennen gelernt. Aber dann kann es sich die WAZ-Gruppe eben nicht leisten, billige Plastikuhren im Netz zu präsentieren!)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Emscherbruch</title>
		<link>http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/comment-page-1/#comment-3190</link>
		<dc:creator>Emscherbruch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2006 23:38:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wortfeld.de/2006/07/upgrade_im_westen/#comment-3190</guid>
		<description>That&#039;s it: Den Notdienst findet man unter apotheken.de und sicher auch noch an anderen Stellen, aber eben nicht auf der Internet-Lokalseite der Zeitung - und man wird ihn auch dort nicht suchen.
Jedes Medium hat seine Stärken und seine Schwächen, sie ergänzen sich, sind aber kein gegenseitiger Ersatz. Heißt im Umkehrschluss: Wo ein Zeitungsverlag sein (gedrucktes) lokales Angebot vom Markt nimmt, wird er die ehemaligen Leser nicht mal eben so in User verwandeln können. Die Klientel der Lokalzeitung, zumal im Ruhrgebiet mit seinen strukturellen Schwächen,  ist nun einmal nicht identisch mit der Internet-Klientel, schon gar nicht mit einer ambitionierten Blogger-Szene.
Die These, der Leser von Morgen müsse von den Verlagen im Internet abgeholt werden, ist mehr als verwegen. Der User von Heute hat an das Internet-Angebot ganz andere Erwartungen als der Leser von Morgen an seine Zeitung. Wenn ein Verlag den Leser auf der einen und den User auf der anderen Seite bedienen oder gar verwöhnen will, werden das der Leser und der User gerne nutzen. Aber das macht den User noch lange nicht zum Leser und auch den Leser noch lange nicht zum User.
Und trotzdem ist es richtig, dass sich Zeitungshäuser auch verstärkt im Internet tummeln: Zur Absicherung ihrer Anzeigenmärkte, zur Platzierung von Vertriebsangeboten, zur Ergänzung ihrer gedruckten Ausgabe. Die kühne Prognose, die Zeitung sei das Medium von gestern und zum Sterben verurteilt, ist mit anderen (ebenso falschen) Behauptungen schon oft widerlegt worden: Erst war das Radio der Tod des Buches, dann der Film, dann war das Fernsehen der Tod des Kinos und natürlich auch wieder des Buches - um den WAZ-Manager Bodo Hombach zu zitieren: Die Quarzuhr war allen Unkenrufen zum Trotz eben nicht der Tod der guten alten Armbanduhr, sondern die Hebamme für Uhren mit besonders hohem Qualitätsanspruch; diese Branche boomt nach wie vor.
Übersetzt auf die Zeitung fordert das mehr Qualität im Lokalteil, weniger Routine als bisher, mehr Engagement für Zielgruppen, mehr Lebenshilfe, mehr Service. Wenn sich der berühmte &quot;kleine Mann&quot; angesichts der Privatisierung mehr und mehr auf sein unmittelbares Lebensumfeld konzentriert, Soziologen sprechen von der Flucht ins Quartier, dann kann doch die Antwort der Zeitung darauf nicht sein, den gedruckten Lokalteil einzustellen, um dafür via Internet die bunte Global-Welt anzubieten.
Eine Bemerkung noch zum Engagement von Katharina Borchert bei der WAZ. Stellvertretende Chefredakteurin der WAZ war sie lt. Impressum dieser Zeitung genau einen Tag. Schon in der Ausgabe vom 6. Juni hatte die Chefredaktion der WAZ auf Anweisung der Geschäftsführung das gedruckte Missverständnis vom Vortag wieder beseitigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>That&#8217;s it: Den Notdienst findet man unter apotheken.de und sicher auch noch an anderen Stellen, aber eben nicht auf der Internet-Lokalseite der Zeitung &#8211; und man wird ihn auch dort nicht suchen.<br />
Jedes Medium hat seine Stärken und seine Schwächen, sie ergänzen sich, sind aber kein gegenseitiger Ersatz. Heißt im Umkehrschluss: Wo ein Zeitungsverlag sein (gedrucktes) lokales Angebot vom Markt nimmt, wird er die ehemaligen Leser nicht mal eben so in User verwandeln können. Die Klientel der Lokalzeitung, zumal im Ruhrgebiet mit seinen strukturellen Schwächen,  ist nun einmal nicht identisch mit der Internet-Klientel, schon gar nicht mit einer ambitionierten Blogger-Szene.<br />
Die These, der Leser von Morgen müsse von den Verlagen im Internet abgeholt werden, ist mehr als verwegen. Der User von Heute hat an das Internet-Angebot ganz andere Erwartungen als der Leser von Morgen an seine Zeitung. Wenn ein Verlag den Leser auf der einen und den User auf der anderen Seite bedienen oder gar verwöhnen will, werden das der Leser und der User gerne nutzen. Aber das macht den User noch lange nicht zum Leser und auch den Leser noch lange nicht zum User.<br />
Und trotzdem ist es richtig, dass sich Zeitungshäuser auch verstärkt im Internet tummeln: Zur Absicherung ihrer Anzeigenmärkte, zur Platzierung von Vertriebsangeboten, zur Ergänzung ihrer gedruckten Ausgabe. Die kühne Prognose, die Zeitung sei das Medium von gestern und zum Sterben verurteilt, ist mit anderen (ebenso falschen) Behauptungen schon oft widerlegt worden: Erst war das Radio der Tod des Buches, dann der Film, dann war das Fernsehen der Tod des Kinos und natürlich auch wieder des Buches &#8211; um den WAZ-Manager Bodo Hombach zu zitieren: Die Quarzuhr war allen Unkenrufen zum Trotz eben nicht der Tod der guten alten Armbanduhr, sondern die Hebamme für Uhren mit besonders hohem Qualitätsanspruch; diese Branche boomt nach wie vor.<br />
Übersetzt auf die Zeitung fordert das mehr Qualität im Lokalteil, weniger Routine als bisher, mehr Engagement für Zielgruppen, mehr Lebenshilfe, mehr Service. Wenn sich der berühmte &#0187;kleine Mann&#0171; angesichts der Privatisierung mehr und mehr auf sein unmittelbares Lebensumfeld konzentriert, Soziologen sprechen von der Flucht ins Quartier, dann kann doch die Antwort der Zeitung darauf nicht sein, den gedruckten Lokalteil einzustellen, um dafür via Internet die bunte Global-Welt anzubieten.<br />
Eine Bemerkung noch zum Engagement von Katharina Borchert bei der WAZ. Stellvertretende Chefredakteurin der WAZ war sie lt. Impressum dieser Zeitung genau einen Tag. Schon in der Ausgabe vom 6. Juni hatte die Chefredaktion der WAZ auf Anweisung der Geschäftsführung das gedruckte Missverständnis vom Vortag wieder beseitigt.</p>
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