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11. Juni 2006

Schlagwörter:


Iranisch flaggen

Neue, alte und ganz neue Nationalflaggen.

Aus irgendeinem Grund nimmt die Zahl der an Autos befestigen Fahnen derzeit massiv zu. In Hamburg, wo Demonstrationen von Exil-Iranern Alltag sind, folgen allerdings wenige der Flagge von 1980 mit dem Allah-Symbol und den 22 Allahu-Akbar-Schriftzügen (linkes Bild). Stattdessen ist ab und an die alte persische Flagge mit Löwe und Sonne zu sehen (mittleres Bild).

Was aber, wenn man sich mit seiner Fahne weder für das Schah-Regime noch das Mullah-Regime entscheiden will? »Grünweißrot allein aber wird permanent mit Italien, Ungarn oder Mexiko verwechselt«, beklagt der deutsch-iranische Grünen-Politiker Omid Nouripour. Oder noch schlimmer: Nordrhein-Westfalen. Der Ausweg besteht für viele darin, einfach noch einmal in fetten schwarzen Buchstaben »Iran« draufzuschreiben.

Iranische Flaggen (seit 1980, vor 1980, mit Iran-Schriftzug)

(Mehr Flaggenkunde übrigens im Bildblog.)

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2 Kommentare

Torsten
11. Juni 2006, 20:45

Welche Flagge auch immer – man sollte sie besser befestigen

Auf der A 13 bei London liegen durchschnittlich drei entflohene Fahnen pro Meile. Wenn jemand durch eine vom Auto gewehte Fußballfahne verletzt werde, müsse der Fahrer mit einer Anklage wegen Körperverletzung und mit Schmerzensgeldforderungen rechnen, meint Grist.

http://www.taz.de/pt/2006/06/10/a0358.1/text

;-)


Simon
12. Juni 2006, 14:02

So ganz WM-frei ist »Wortfeld« nun also nicht mehr ;) Erstaunlich jedenfalls, das die alles regulierende FIFA nicht verhindert hat, dass gleich zweimal an einem Tag Teams mit kaum zu unterscheidenden Flaggen gegeneinander antreten: Erst rot-weiß-blau Serbien und Niederlande, dann grün-weiß-rot Mexiko und Iran.


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