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11. November 2005

Schlagwörter:

Spiegelfehden

Die Daily Soap aus der Brandstwiete.

Spiegel-Fragezeichen Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust soll sich auf einer Spiegel-Gesellschafterversammlung zur politischen Linie des Spiegels äußern. Das lehnt er ab und verweist auf die journalistische Unabhängigkeit der Spiegel-Redaktion gegenüber den Spiegel-Gesellschaftern.

Der Vertreter der KG Beteiligungsgesellschaft für Spiegel-Mitarbeiter (50,5 Prozent Anteil) sagt zunächst, es ginge lediglich um mögliche Qualitätsmängel in der Spiegel-Berichterstattung. Später erklärt die Mitarbeiter KG, die Spiegel-Redaktion müsse von Weisungen der Spiegel-Eigner und Geschäftsführung unabhängig sein.

Spiegel-Mitgesellschafterin Franziska Augstein (zusammen mit Jakob Augstein 24 Prozent) kritisiert Spiegel und Spiegel-Chefredakteur Aust scharf.

Spiegel-Ressortleiter verteidigen in Spiegel Online den Spiegel, kritisieren Spiegel-Erbin Augstein und bitten Spiegel-Mitgesellschafter Gruner + Jahr, sich ebenfalls zu äußern.

Spiegel-Mitgesellschafter Gruner + Jahr (25,5 Prozent) kritisiert die Stellungnahme der Spiegel-Erbin Augstein und spricht Spiegel-Chefredakteur Aust das Vertrauen aus.

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1 Kommentar

pakery
20. November 2007, 1:29

ich stimme franziska augstein`s kritik 200%ig zu, denn ich empfinde es als affront, wie tief der spiegelchefredaktor aust das niveau des einst so bewundernswerten elitär scharfzüngigen spiegel`s in eine meist ordinär im slum watende zeitschrift herunter gewirtschaftet hat.
ich freue mich, wenn mit dem auswechseln des chefredakeur-sessel`s eine »salonische voltaireianische« schreibkunst auf einem wirklich geistigen und geistreichen niveau, die uns denkanstösse -und nicht glossarien zum weglegen- zum lesen anbietet, wieder zum zuge kommt.
ein herzliches dankeschön an franziska augstein!
pakery mixedmedia


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