Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

19. Oktober 2004

Schlagwörter:

Medienkreislaufwirtschaft

Dank Netzeitung schafft es eine Wulff-Äußerung in die zweite Runde.

13. Oktober:
Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen des VW-Gesetzes vor dem Europäischen Gerichtshof. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff reagiert gelassen. In der Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es: »Möglicherweise seien die noch vorhandenen Beanstandungen durch Klarstellungen in der nationalen Gesetzgebung aus der Welt zu schaffen, sagte Wulff.« AP zitiert ihn indirekt: »Die Landesregierung warte gespannt auf die Klagebegründung. Möglicherweise seien die noch vorhandenen Beanstandungen durch Klarstellungen in der nationalen Gesetzgebung aus der Welt zu schaffen.«

19. Oktober:
In einem Interview mit der Netzeitung sagt Wulff: »Möglicherweise lassen sich die jetzt noch bestehenden Bedenken auch durch nationale Gesetzgebung ausräumen.« Dazu schreibt die Netzeitung noch einen Artikel mit der Überschrift »Wulff deutet Änderung des VW-Gesetzes an«.

Ergebnis am 19. Oktober:
Zeitung: Wulff deutet Änderung des VW-Gesetzes an (ddp)
Ministerpräsident Wulff deutet Ergänzung des VW-Gesetzes an (Reuters)
Streit um VW-Gesetz: Wulff signalisiert Kompromissbereitschaft (dpa)
Wulff akzeptiert das Recht des Stärkeren (Spiegel Online)