Neu in der Linksammlung:

Stadtkarten im 80er-Jahre-Computerspiel-Look.
Dank Open Street Map.

DasErste.de: 30 Jahre Videotext
Schönes Special mit Videos und Bildern.

"Live blogging is the first draft of journalism"
Guardian-Wahlblogger Andrew Sparrow zieht Bilanz

Fabian Mohr: Video vs. Audio-Slideshow
Gute Gründe dafür, auf Video zu setzen.

Wenn Protest nichts kostet
"A mob fighting a good cause is still a mob."

A people's history of the internet
Schöne Zeitsenke beim Guardian.

Poststreik-Mapping mit Leserhilfe
Der Guardian schaut, wie schnell Royal Mail arbeitet.

Ohne Relevanzkriterien keine Wikipedia
Gute Gründe gegen Einträge zu jedem.

Auswege für den US-Lokaljournalismus
Studie sieht Staat in der Pflicht.

The Song Decoders at Pandora
Rob Walker über den Musik-Entdeckungsdienst.

Testbild

9. September 2003

Schlagwörter:

Just .kidding?

Das Angebot von .kids.us ist beim Start kärglich: eine einzige schlechte Website.

Die neue »kindersichere« Domain .kids.us, über die hier schon berichtet wurde, hat jetzt auf der Startseite ein Verzeichnis der aktiven Seiten. Allerdings gibt es nur eine einzige: smithsonian.kids.us von der staatlich geförderten Smithsonian Institution. Deren Kinderangebot besteht derzeit aus einer Seite About us und drei Themen: Skurriles (drei Seiten), Apollo 11 (fünf Seiten Flash) und je eine Seite über jeden Ex-US-Präsidenten. Böswillige könnten sich selbst über dieses karge Angebot beschweren: Eine der Seiten enthält Links nach »draußen«, was eigentlich binnen 12 Stunden zur Entfernung der Domain führen müsste. Wahrscheinlich sind sie deswegen nicht verlinkt.

Update: Jeff Neuman vom .kids.us-Betreiber NeuStar hat auf meinen Fund bei Thomas Roessler reagiert: Listing websites as the Smithsonian has, is a perfectly acceptable practice so long as all of the text/content surrounding the link is acceptable. Also: Verlinkte Hyperlinks führen binnen 12 Stunden zur Schließung der Seite. Aufgelistete Hyperlinks, die man erst in die Adressleiste kopieren muss, nicht.